Filomaniac

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29. April 2010

Monatslisten

Julia & ich freuen uns immer sehr über Eure Kommentare - nicht nur, weil das zeigt, dass es auch in Deutschland noch Filofax-Fans gibt. Eure Anregungen, Fragen und Ideen bringen mich immer wieder dazu, mein eigenes Filofax-System zu überdenken.

Gestern zum Beispiel fragte mich Christian (via Twitter: @iris30606) nach To Do-Listen. Ich habe zu dem Thema ja bereits im März einen Artikel gepostet: Aufgaben, die definitiv an einem bestimmtenTag erledigt werde müssen, schreibe ich ins Kalendarium - und zwar auf die rechte Seite, Termine auf die linke.
To Dos ohne festen Termin, die aber "aktuell" sind, schreibe ich auf die To Do Liste. Diese lege ich vorne (direkt hinter "Persönliche Informationen") in meinen Filo.

Wohin aber mit den To Dos, die erst später zu erledigen sind: Verträge oder Abos kündigen, Arzttermine ("Kommen Sie in einem halben Jahr wieder zur Kontrolle", sagt der Doktor) und deren konkreten Termin man jetzt noch nicht weiß? Schreibt man sie alle auf eine To Do-Liste, wird es schrecklich unübersichtlich. Bisher habe ich sie daher auf Post-Its notiert und diese dann in den Wochenkalender an die entsprechende Stelle geklebt.
Jetzt habe ich allerdings beschlossen, es mit Monatslisten zu versuchen - wie ich sie in meinem Artikel ja auch schon beschrieben hatte: ich lege eine To Do-Liste für jeweils zwei Monate an (wer viele Termine hat, nimmt eine Liste pro Monat): Mai/ Juni, Juli/August usw. Darauf kommen alle Termine, die kein fixes Datum haben, aber in diesem Zeitraum erledigt werden müssen. Die aktuelle Liste kommt in den Filo, die anderen in mein Archiv. So kann ich bereits jetzt alle schon bekannten späteren Termine (Katze impfen lassen, Geburtstagsgeschenk besorgen, Büchereiausweis verlängern...) festhalten - ohne dass meine Listen zu konfus werden. Sind die zwei Monate vorbei, lege ich die neue Liste in den Filo und übertrage gegebenenfalls die unerledigten Aufgaben.

Wie macht Ihr es mit Euren To Dos - schreibt Ihr sie ins Kalendarium oder lieber auf eine separate Liste?


Kommentare:

  1. Ich verwende eine Kombination aus Kalender, Monatslisten und Projektseiten.
    Die meisten meiner Aufgaben sind irgendwie projektbezogen. Dafür hab ich in meinem Filofax einen eigenen Reiter. Jedes Projekt besteht aus jeweils gleichfarbigen Seiten mit Notizen und Aufgaben.

    Zusätzlich - für Aufgaben ohne Projekt (zB Katze impfen lassen) - habe ich mir für jeden Monat des Jahres zwei Listen angelegt (eine für persönliche, eine für meine Job-Aufgaben).

    Bei Aufgaben, die an einem bestimmten Tag erledigt werden müssen, schreib ich mir das Datum zur Aufgabe dazu. Im Kalender markiere ich den Tag mit einem kleinen Kreis. Ein Kreis für jede Aufgabe, die an dem Tag erledigt werden muss. Ist die Aufgabe erledigt, wird der Kreis einfach ausgemalt. So sehe ich auf einen Blick in den Kalender, an dem Tag sind zB 5 Aufgaben zu erledigen.

    Klingt jetzt irgendwie komplizierter, als es eigentlich ist ;-)

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  2. Wieder mal ein super Artikel von dir...
    Ich selbst halte das mit den ToDo Listen bzw. Aufgabenverteilungen etwas anderst.
    Mein Filo ist folgendermassen aufgebaut ( http://www.flickr.com/photos/chrisfaber/4525365154/ ).

    Ich hab immer auf der ersten Seite ein paar Blankoblätter, dort kann ich mir schnell Sachen aufschreiben oder etwas hin kritzeln, das ich später dann entsprechend weiter verarbeiten kann.
    Muss ich an einem bestimmten Tag/Uhrzeit etwas tun z.B. Jemanden anrufen,... wird das bei mir auch in den Kalender eingetragen und nach Bedarf mit einem Symbol oder post it markiert.
    Zudem habe ich auch meinen Filo in Rubriken unterteilt TODO NOTIZ PRIVAT BERUF SCHULE DATEN.
    Auf die TODO Liste kommt einfach alles ob Privat oder Beruf, ganz egal. Dies wird dann meistens am Abend oder im Zug von mir durchgesehen und bei Bedarf in die jeweilige Rubrik eingeteilt. Wenn es sich dabei um ToDos für ein ganz bestimmtes Projekt handelt, dass unter der Rubrik Beruf/Privat zu finden ist, bekommt es ein extra Vermerk.

    Da ich im Filo nur mit schwarzem Füller schreibe, ist bei mir der Filo nur schwarz/weiss, damit mir wichtige Dinge nicht verloren gehen oder übersehen werden, hab ich immer noch kleine post its dabei für ganz wichtige Sachen die nicht vergessen werden dürfen.

    Fazit, das System funktioniert bei mir sehr sehr zuverlässig. Ich bin kein Fan von Systemen die einem aufgezwungen werden wie etwa GTD,.... darum finde ich, sollte sich jeder sein eigenes System anlegen/zulegen und sich aus jedem das beste heraus nehmen.



    chris

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  3. Vielen Dank für Eure Kommentare. Ich finde es immer interessant, zu hören, wie andere Leute ihren Filo nutzen!

    @ Markus
    Die Idee mit den Kreisen finde ich prima - das ist ja ähnlich wie der Icon Badge auf dem iPhone... ;)
    Aber wie ist es mit den To Dos aus Deinen Projekten - machst Du dafür auch Kreise in den Kalender? Und wenn ja: mußt Du für jeden Kreis im Kalender immer in *allen* Listen nachschauen, welche Aufgabe heute fällig ist?

    @ Christian
    Danke!
    Ich habe zwar die Bücher von D. Allen gelesen, konnte/wollte GTD für mich aber auch nie so recht umsetzen...
    Interessant finde ich, dass Du nur mit schwarzem Füller schreibst - wir hatten nämlich schon mal einen Artikel zum Thema Tinte.

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  4. Wie ich geschrieben habe, ist es dann etwas unübersichtlich, eben nur S/W. Finde es einfach schöner. Zudem arbeite ich fast immer mit Symbole.
    GTD bzw. D. Allen ist ja vom Prinzip nicht schelcht, aber bei mir hackt es mit der Umsetzung. Ich habe aber wohl mein System gefunden....

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  5. @Iris
    Ich verwende 2 Spalten, eine für private Aufgaben, eine für meinen Job. Für Projektaufgaben zeichne ich keine Kreise, sondern Quadrate.
    So weiss ich, wo die Aufgabe hingehört und muss nicht alle Liste durchsehen.

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  6. @Markus
    Ah, jetzt hab ich es kapiert!
    Danke für diese originelle Idee, die sicher auch für andere Leser interessant ist.

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