Filomaniac

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1. April 2010

Warum ich meinen Filofax liebe

Welcher Kalender der Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden - meine Mutter zum Beispiel kommt prima zurecht mit einem Wandkalender der örtlichen Sparkasse, der in der Küche hängt und auf dem sie Geburtstage und Arzttermine notiert.
Aus anderen Blogs, z. B. www.plannerisms.com, weiß ich, dass viele Leute ständig auf der Suche nach dem optimalen Planer sind und mehrmals im Jahr sämtliche Termine und Kontakte abschreiben, in der Hoffnung, nun endlich der perfekte System gefunden zu haben - man nennt diesen Zustand scherzhaft "planner nirvana".

Ich selbst habe 1996 den Ringbuch-Organiser (im Gegensatz zum gebundenen Kalender) für mich entdeckt - und seither nichts anderes mehr benutzt. Der erste war von Tchibo, danach hatte ich tempus, org-rat und bsb-obpacher - aber Filofax ist natürlich das Nonplusultra!

1.) Individualität: Was mich am Ringbuch-System vor allem begeistert, ist die Möglichkeit, sich aus einer Vielzahl von Organisern (schwarzen und bunten, klassischen und modernen, teuren und preiswerteren...) und Einlagen genau das zusammenstellen, was man braucht:
Wer täglich viele Termine hat, wählt den Tageskalender (#6844210 bzw. #6844610*) - eventuell sogar den Tag auf zwei Seiten (#6841710) für noch umfänglichere Notizen -; wer nur wenige Termine hast, kommt mit einer Seite/Woche (#6844410) aus. Blankoregister (wie #131687 oder #131624) erlauben es, Kategorien und Reihenfolge selbst festzulegen. Auch die Auswahl an Notizpapier (liniert, kariert, farbig) ist riesig - man wählt die persönliche Lieblingsfarbe oder ordnet verschiedenen Themen verschiedene Farben zu.

2.) Verfügbarkeit: Klassische Kalender erhält man im Schreibwarenhandel in der Regel von Spätsommer bis kurz nach Neujahr. Filofax dagegen ist das ganze Jahr über verfügbar: sowohl im Fachhandel als auch online. Wer im März feststellt, dass das gewählte Kalenderformat doch nicht zum eigenen Leben passt (oder die Lebensumstände sich geändert haben), probiert einfach ein anderes aus; auch der Nachschub an, sagen wir, lavendelfarbenem Notizpapier ist nur ein paar Mausklicks entfernt.

3.) Flexibilität: Das Filofax-Prinzip erlaubt es, die Reihenfolge der Einlagen selbst festzulegen, zu verändern und nach je Bedarf Seiten einzulegen oder zu entfernen. Im Gegensatz zum gebundenen Notizbuch muss ich mir keine Gedanken machen, wie viel Seiten ich wohl für dieses oder jenes Thema brauchen werde - ich kann ja jederzeit weitere Blätter einlegen. Das Adressverzeichnis läßt sich beliebig erweitern. Und ist eine Seite durch allzu viele Korrekturen unansehnlich geworden, schreibt man sie einfach neu.
Auch das Ablegen erledigter Notizen/Projekte etc. ist kein Problem: alles, was ich aktuell nicht brauche, kommt daheim ins Archiv. Umgekehrt kann ich auch Notizen/Projekte etc. jederzeit wieder einlegen: Vergangenen Sommer habe ich z. B. im Urlaub umfangreiche Notizen zu Städten, Museen, Shops, Restaurants und dergleichen gemacht. Falls ich wieder dorthin reise, kann ich die alten Notizen mitnehmen und ergänzen.
Wer einen Locher (#130130) besitzt, kann sogar eigene Seiten gestalten und einheften - am PC erstellte Vordrucke oder auch Zeitungsausschnitte, Stadtpläne usw.

4.) Jahreswechsel: Ein ganz großer Vorteil des Ringbuches zeigt sich, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt: da die Kalender für das Folgejahr bereits im Sommer verfügbar sind, kann man nach Belieben schon ein paar Monate des nächsten Jahres einlegen (oder sogar im Juli das erste Halbjahr des laufenden Jahres durch das des folgenden ersetzen - das sog. "akademische Jahr") und muß nicht ab November mit zwei Kalendern jonglieren. Auch die Adressen müssen nicht - wie bei gebundenen Kalendern - Jahr für Jahr neu geschrieben werden.

5.) Brieftasche: Die Fächer auf der Innenseite des Filofax - sowie eine Auswahl von Visitenkarten- (#133616) und Klarsichthüllen (u. a. #133612) - erlauben es, weitere nützliche Dinge mitzunehmen: Kundenkarten und Mitgliedsausweise, Briefmarken, Photos, Tickets, Quittungen... - manche Modelle verfügen sogar über Reißverschluss- oder Druckknopffächer, in denen dann sogar Kreditkarte, Führerschein oder Bargeld sicher verpackt sind.


* alle Artikel-Nummern beziehen sich der Übersichtlichkeit halber auf das Personal-Format, die Artikel sind aber in der Regel auch in den anderen Formaten erhältlich

1 Kommentar:

  1. Oh ja, genau aus diesen Gründen liebe ich Filofax auch!
    Es ist toll, dass man Notizen ein- und ausheften kann und alles individuell gestalten kann :)

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