Filomaniac

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4. August 2010

Pocket Revolution

Falls Ihr regelmäßig bei Philofaxy reinschaut oder die momentane lebhafte Diskussion auf Twitter verfolgt, habt Ihr sicher bemerkt, dass einige langjährige Personal-Nutzer gerade zur Pocket-Größe wechseln oder darüber nachdenken.

Die Pocket-Größe ist natürlich handlicher für unterwegs; auch Julia z. B. hat ja hier vor einigen Wochen berichtet, dass sie im Sommer lieber mit leichtem Gepäck unterwegs ist.

Mit dem Rückenfach, das einige Modelle haben (ich wünschte, es gäbe ein solches Fach auch beim Personal!!), eignet der Pocket sich prima als Brieftasche bzw. ersetzt beim Shopping die Geldbörse.

Andererseits muss man sich natürlich beim Pocket-Format auch einschränken: nicht nur, dass die Seiten mit 81 x 120 mm kleiner sind, die Ringmechanik hat auch nur einen Durchmesser von 19 mm. (Personal: 23 mm; Blattgröße 95 x 171 mm). Einige Modelle haben sogar nur 15 mm-Ringe; laut Katalog sind dies: Chameleon, Cuban, Guildford, Kendal und Tropic; es gibt sogar einen Guildford mit 11 mm Ringdurchmesser.

Bei den Modellen ist die Auswahl in beiden Größen dagegen ähnlich groß: Pocket bringt es auf 31 verschiedene Modelle (Farben nicht eingerechnet), Personal auf 35. Zum Vergleich: im A5-Format gibt es aktuelle nur 20 Modelle.
Allerdings gibt es in der Personal-Größe mehr Kalendarien - z. B. 1 Woche/2 Seiten horizontal (#6844711) oder 1 Tag/2 Seiten (#6841711) und auch mehr Einlagen und Zubehör, z. B. Register.

Ich selbst habe ja schon des öfteren erklärt, dass für mich nur die Personal-Größe in Frage kommt. In den letzen zehn Jahren habe ich verschiedenste Ringbuchsysteme benutzt, aber es mußte immer diese Größe sein - ob sie nun WT (tempus), Junior (org-rat), kompakt (bsb-obpacher) oder eben Personal heißt -, die ungefähr A6 entspricht. In Japan heißt dieses Format (95 x 171mm) übrigens Bible.
Personal ist für mich einfach the best of both worlds: groß genug, um bequem zu schreiben und auch mal ein Ticket oder ähnliches einzukleben, gleichzeitig handlich genug, um den Filo immer mitzunehmen. Wenn ich wirklich einmal weniger Ballast haben möchte, nehme ich lieber den Slimline - der (bei 11 mm Ringdurchmesser) das gleiche Format hat wie der Personal, so dass ich einfach nur die Einlagen, die ich mitnehmen will, einzulegen und nicht alles doppelt zu schreiben brauche.

Welche Erfahrungen habe Ihr mit dem Pocket-Format gemacht? Kommt Ihr damit zurecht; mögt Ihr es vielleicht sogar lieber als Personal - oder verwendet Ihr beide Größen für verschiedenen Zwecke? Seid Ihr - wie so viele Filofax-Nutzer - zwischen beiden Größen (oder auch zwischen Personal und A5) hin und her gerissen, weil eben beide ihre Vor- und Nachteile haben? Ich bin (wie immer) gespannt auf Eure Kommentare!!

Kommentare:

  1. Hallo Iris,
    ich habe auch mit den diversen Formaten und Organizern rumexperementiert, aber bin jetzt da endlich zu der Entscheidung gekommen, dass auch für mich die Personal-Größe die Größe ist, die ich brauche, um die erforderlichen Termine und Aufgaben usw. einigermaßen bequem handhaben zu können.
    Manchmal wünschte ich mir auch lieber die Pocketgröße verwenden zu können, aber solange ich berufstätig bin und den Organizer für beides nutzen möchte, brauche ich einfach den Platz. Wenn ich ihn nur privat nutzen würde, dann könnte ich mir die kleinere Größe auch vorstellen.
    Im Moment experementiere ich auch noch ein wenig mit den Kalendereinlagen, da habe ich in der letzten eit schon mal gewechselt zwischen "Woche auf 2 Seiten" oder "Tag auf 2 Seiten", wobei ich derzeit die Einlagen selber ausdrucke. Für die schnelle Planung drucke ich mir mit outlook die Woche auf einer Seite aus und die Tageseinlagen habe ich mit DynamicTemplates gemacht. Wie schon versprochen mache ich bald Fotos auch von den beiden neuen Filos, die ich bei Ebay erstanden habe, den "Cavendish" in schwarz und den "Henley" in braun. Mittlerweile hat sich schon eine nette kleine Familie zusammengefunden (Mode, Zipped Finsbury, Snake Domino, usw.)
    lg
    Uschi

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  2. Für mich gibt's für die Arbeit nichts Besseres als A5. Mit 2 Seiten pro Tag hab ich genau den Platz, den ich täglich dringend brauche, allerdings bleibt der Filo auch braf auf dem Schreibtisch liegen und brauche ich mir keinen Bandscheibenfall dran zu schleppen ... ;-)
    Für unterwegs benutze ich den Mini, der auch als Geldbörse Dienste tut, und für mich ideal ist. Pocket wäre mir dafür echt zu groß!
    Die beiden Personal die ich habe, verwende ich als Finanzplaner und als Reise-Filo!

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  3. In the past I have used a combination of personal and slimline. I have been thinking about downsizing to the pocket but I don't think that will work. I'm going to try it anyway but I have a feeling I will be staying with the personal/slimline combo. It's a lot easier because the pages can be moved from one binder to the other with ease, as they are the same size.

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  4. Ich springe irgendwie auch zwischen Pocket und Personal. Eigentlich ist die Personal Größe optimal, aber ich habe keine Lust, immer so einen schweren und großen Filo mit mir rum zu schleppen. Darum habe ich mir einen Domino im Pocket Format zugelegt. Aber der ist mir dann irgendwann doch wieder zu klein, so dass ich dann wieder zum Personal zurück kehre. Aber ich werde jetzt nochmal testen, ob nicht der Slimline für jeden Tag auch funktioniert. Irgendwann werde ich die perfekte Kombination finden :-)

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