Filomaniac

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28. Dezember 2010

Ein Loch ist da...

... wo etwas nicht ist, wußte schon Kurt Tucholsky (Zur soziologischen Psychologie der Löcher, 1931).

Was aber tun, wenn kein Loch da ist - wo eigentlich eines sein sollte? Ich rede natürlich vom Filofax...

Die preiswerteste Lösung ist ein Einloch-Locher:


Man kann damit, Ihr habt es erraten, immer genau ein Loch machen, das man vorher anzeichnen muss; daher kann man ihn auch für jedes beliebige Format (Mini, Pocket, Personal...) verwenden. Eine größere Menge Blätter zu lochen, ist also recht mühsam - wenn man aber nur gelegentlich eine einzelnes Blatt lochen möchte (z. B. ein Cover oder einen Stadtplan), genügt ein solcher Mini-Locher vollauf. Er passt zudem in jede Tasche, ist also auch praktisch auf Reisen. Meinen (s. Foto) habe ich bei der Drogeriekette Müller für 1,29 Euro ergattert - inclusive 60 Verstärkungsringen.

Wer allerdings öfter mal Blätter (z. B. selbstgedruckte Einlagen) zu lochen hat, kommt um die Anschaffung eines "richtigen" Lochers wohl nicht umhin. Filofax hat verschiedene Modelle im Angebot, wahlweise für Pocket, Personal oder A5 - oder einen Multi-Fit Locher "für alle Filofax-Größen außer M2 & A4". Mit Preisen zwischen 49 und 69 Euro allerdings nicht gerade ein Schnäppchen.
Zusätzlich gibt es einen Locher zum Einheften (nur Personal), von dem ich allerdings wiederholt gelesen habe, dass er nicht viel tauge. (Wenn man ihn wirklich einheftet, trägt er vermutlich auch ziemlich auf und stört beim Schreiben.)

Wer nicht so viel Geld ausgeben mag, findet im Schreibwarenhandel auch preiswertere Locher (meist im Personal-Format), die den gleichen Zweck erfüllen. Ich habe diesen für 9,95 Euro erworben; er ist von system, der Zeitplaner-Eigenmarke von Karstadt.

Der Locher ist ziemlich schwer, was aber nicht schadet, da er ja zuhause auf dem Schreibtisch bleibt. Geeignet ist er für die Formate Personal und Pocket - was mir völlig genügt, da ich ja eh nur Personal/Slimline habe.

Grundsätzlich sollte man selbstgelochte Seiten, vor allem wenn es sich um dünnes Papier handelt (oder die Seite oft umgeblättert wird), mit Verstärkungsringen (erhältlich im Schreibwarenhandel oder direkt von Filofax) vor dem Ausleiern und Ausreissen schützen.

Welchen Locher verwendet Ihr? Hat sich jemand den original Filofax-Locher gegönnt - und wenn ja: Ist er sein Geld wert?

Kommentare:

  1. Ich hab den Karstadt-Locher und für den Preis erfüllt er voll und ganz seinen Zweck. Das Original ist zwar besser verarbeitet aber dafür hat er auch seinen Preis - lieber einen neuen filo dafür kaufen.

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  2. Ich habe den Multilocher von KW-Trio: er ist verstellbar und passt für Pocket, Personal und A5. Mit nicht mal 10 Euro war das ein Schnäppchen, der super Arbeit leistet.

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  3. I own the filofax personal punch - I think I've had it for over a decade! To me, it's invaluable because I print lots of lists, poems, etc., to keep in my filofax. I only own personal sized agenda/organizers so I only need the one-size punch.

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  4. Ich habe auch den Karstadt-Locher und mach für meine n A5 Filo damit einfach noch 1 Loch oben mehr. Klappt mit bis zu 15 Blättern und er war sehr viel günstiger als das Original :-)

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