Filomaniac

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20. Dezember 2010

Filofax Charme

Ich freue mich sehr, Euch auch heute wieder einen Gastartikel präsentieren zu können! Leser Robert schreibt über die Vorzüge des Filofax' - und er spricht mir (und vermutlich auch Euch) damit aus der Seele. Aber lest selbst...
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Mein Filofax liegt seit 2 Jahren ungenutzt im Regal, "man" hat ja schließlich ein iPhone...

Ob nun iPhone (mein Vorgänger war ein Nokia E71), Blackberry oder was auch immer, die sog. PDA's sind praktisch. Man hat alles in Einem, kann telefonieren, SMSsen, Musik hören, im Internet surfen, mailen/faxen, hat die Möglichkeit der ständigen Synchronisation seiner Daten (Kalender/Adressen), kann Fotos/Videos erstellen, sie ansehen und sie speichern, kann Dokumente online speichern usw. usw. - es sind elektronische Alleskönner.
Wozu also einen Filofax?

Weil er gut riecht und sich angenehm anfasst, weil eine Notiz mit dem Kuli halt doch schneller geht als die Eingabe (per Stift oder Finger) auf einem PDA ?

Ja - u.a. deswegen, aber er hat was kein PDA hat:

Charme/Stil/Nostalgie oder einfach gesagt "Gefühl".

Das ging mit durch den Kopf, als ich meinen "alten" Filofax" gestern wieder in Händen hielt, es fühlt sich einfach gut an. Es ist wie mit den Ebookreadern, auf denen man elektronisch (und platzsparend) Tausende von Büchern lesen und speichern kann - sehr praktisch - aber möchten Sie die Bibel darauf lesen, so etwas mit in's Bett nehmen und den Kindern daraus eine GuteNachtGeschichte vorlesen, wohl kaum...

Und genau das empfinde ich, wenn ich den Filofax in Händen halte, ein "Gefühl" - ein Gefühl von Wärme und Vertrautheit, von Zeitlosigkeit und Nostalgie, der Unabhängigkeit von Strom/Akkus/Backups - der Filofax ist einfach da. Schön anzusehen, der warme Geruch von Leder, das haptische Gefühl beim Seitenumblättern - ich möchte ihn gerne wieder nutzen.

Nicht als alleinigen Zeitplaner, dafür fehlen dann doch (neben den oben genannten Punkten) einige wichtige Funktionen (z.B. Terminerinnerung, Erstellen wiederkehrender Termine/Aufgabenerfassung) und natürlich kann man ihn (in meinem Fall ist es ein A5 Format) nicht so einfach mitnehmen wie einen kleinen PDA, aber vielleicht finde ich ja einen Mittelweg, beide Geräte zu kombinieren.BlogBooster-The most productive way for mobile blogging. BlogBooster is a multi-service blog editor for iPhone, Android, WebOs and your desktop

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Lieber Robert, vielen Dank für diesen tollen Artikel. Wir sind gespannt, zu hören, wie Du Filo und iPhone kombinierst und freuen uns auf Deinen Erfahrungsbericht!

Und falls Ihr jetzt auch Lust habt, einmal einen Gastartikel beizusteuern, schickt mir eine Mail an iris30606[at]yahoo[dot]de!

Kommentare:

  1. Robert spricht auch mir aus der Seele. Ein Planer aus Leder mit Papierseiten zum Umschlagen und dieser sehr persönlichen Note, sobald man ihn in Benutzung genommen hat - das alles kann ein PDA/Smartphone/iPhone trotz aller Vorteile nicht bieten.
    Ich setze schon lange auf eine Kombination: alle Termine und Aufgaben verwalte ich mit einem Ringbuch - und Adressen landen im Smartphone. Beide Welten haben durchaus auch gleichzeitig ihren Nutzen.

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  2. Ich möchte noch einen Artikel hinterherschieben, der genau in dieselbe Richtung geht - ich hoffe ihr habt nichts dagegen:
    http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/zeitplanbuch-out/

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