Filomaniac

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13. Dezember 2010

Leserreview (4): Kendal

Ich tue wirklich, was ich kann, liebe Filo-Fans, aber ich kann mir ja nicht jeden Filo selbst kaufen, um eine Review für Euch zu schreiben... Deshalb freue ich mich sehr, dass wir heute mal wieder einen Gastartikel haben. Unser Leser provinzler hat sich einen Kendal gegönnt, den er uns heute vorstellt:
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Am Donnerstag traf endlich mein langerwarteter Kendal in der Größe Personal bei mir ein. Grund genug für einen kurzen Überblick.

Schon beim Auspacken nehmen die Sinne sofort zwei Dinge wahr: Die Nase den herben Ledergeruch und die Finger das streichelweiche, geölte Leder. Zusammengehalten wird das Ringbuch von einer Verschlußlasche mit Druckknopf. Ein scheinbar unwichtiges Detail, aber ein Grund, warum der Scanda für mich nicht in Frage kommt.

Der Kendal verfügt rechts und links über je eine Stiftlasche, was ich sehr nützlich finde, da ich selten nur einen einzigen Stift dabei habe.
Die Stiftlaschen sind das beste, was ich bisher an einem Ringbuch gesehen habe (egal welchen Herstellers): Sie sind fast vollständig aus Leder, haben aber eine eingearbeitete Dehnfalte. Dadurch passen sich die Laschen den Stiften perfekt an, ohne auszuleiern.

Die linke Seite ist innen mit drei Fächern in Kreditkartengröße ausgestattet, hinter denen sich ein durchgehendes Fach über die gesamte Höhe befindet. Mir ist es eigentlich egal, ob die Karten längs oder quer eingesteckt werden. Man sollte jedoch beachten, dass sich die filofax-Notizblöcke (Jot Pads) in die Taschen des Kendal nicht einstecken lassen.

Auf der rechten Seite ist lediglich eine netzartige Reißverschlusstasche eingearbeitet.

Hinten auf der Außenseite ist der Kendal noch mit einem weiteren pfiffigen Detail ausgestattet: Hier ist eine von außen zugängliche weitere Tasche über die gesamte Höhe untergebracht. Da sie mit der Verschlusslasche gesichert ist, kann nichts herausfallen.

Ich habe beim Kendal nur zwei Nachteile festgestellt: Zum einen liegt er, wie so viele filofax-Modelle, nicht sofort ganz flach. Dies dürfte sich aber (hoffentlich) mit der Zeit geben.

Zum anderen stört mich die Netztasche, da beim Zuklappen des Ordners immer die Kanten der hinteren Blätter hängen bleiben. Dieses Problem hat übrigens mein Personal Finchley auch. Perfekt für die hintere Seite finde ich das Einsteckfach des Malden, in das man einen Block oder einfach nur ein paar lose Blätter Notizpapier stecken kann.

Insgesamt überwiegt der positive Eindruck. Der Kendal wird nun für die nächste Zeit mein Alltags-filo sein, damit er etwas „ausleiert“ und richtig flach liegt.

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Vielen Dank, lieber provinzler, für diese tolle Review!
Den kompletten Flickr-Fotostream findet Ihr hier. Und hier geht's zu seinem Blog, in dem es nicht nur (aber auch) um Filofax geht.

Und falls Ihr auch Lust habt, einmal einen Gastartikel beizusteuern, schickt mir eine Mail an iris30606[at]yahoo[dot]de!

Kommentare:

  1. Was Du über das Festhängen an der Netztasche schreibt, ist mir beim Finchley auch unangenehm aufgefallen! Beim Guildford, der auch eine Netztasche hat (allerdings ohne Steckfach dahinter), habe ich das Problem dagegen nicht.

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  2. Danke für den Bericht! Der Kendal sieht wirklich hübsch aus... da kann man ja fast auf böse Gedanken kommen ;)

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  3. Auf was für böse Gedanken denn...
    In Bezug auf den Kendal? Ist doch bald Weihnachten :-)

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