Filomaniac

Das deutsche Blog für alle Filofax-Fans. - The German blog for all Filofax fans.

Please feel free to comment in English as well!

31. März 2010

Flickr-Gruppe

Wie einige vielleicht schon bemerkt haben, habe ich auch eine Flickr-Gruppe namens "Filomaniac" eröffnet.
Bisher tummeln sich dort nur meine Fotos, leider sind noch keine von euch dazu gekommen.
Sehr schade!
Ich würde mich freuen, wenn ihr auch mal ein paar Schnappschüsse von euren Filo machen würdet - egal, ob er ordentlich ist oder nicht. Egal, ob alt oder neu.
Für mich sind Fotos sehr wichtig, da ich ja aus einer ländlichen Region stamme. Es gibt keine Filofax-Läden oder ähnliches. Wenn ich über einen neuen Filofax nachdenke, dann begebe ich mich meistens auf die Suche nach schönen Fotos, die mir das Innenleben zeigen und mir verdeutlichen, wie der Filofax insgesamt aussieht.
In Potsdam, wo ich studiere, gibt es einen kleinen Schreibwarenladen, der ein paar Filos hat. Aber halt wirklich sehr wenige, hauptsächlich schwarze und braune Filos :( Die Auswahl beschränkt sich auch auf 3-4Modelle in Personal-Größe und 3-4 in Pocket-Größe. Nicht so das ideale, wenn man genaue Vorstellungen hat ;)
Ich fände es deshalb wirklich toll, wenn ihr eure Filos mal fotografieren würdet und sie in die Flickr-Gruppe posten würdet. Natürlich ist auch immer ein "Dateiname" toll, damit man auch sicher weiß, was für einen Filofax man dort sieht.
Einen Link findet ihr auch unten links im Blog.

Of course this is also a call to all Filofax enthusiasts. I think for photo-posting you don't need to understand and speak German ;)
A link can be found bottom left of the blog.
So, everyone is invited, to post there your Filofax photos.
I would be very happy!

30. März 2010

Und ein neuer Filofax und Locher...

Es ist jetzt nicht mehr die brandakuelle Neuigkeit. Aber ich hatte mit meiner Hausarbeit zu kämpfen und deshalb kam ich einfach nicht dazu, hier Artikel zu schreiben. Gestern wurde sie aber abgegeben und hoffe, dass es jetzt schneller voran geht ;)
Ich habe letzte Woche bei Ebay einen Filofax Adelphi Personal in schwarz ersteigert :)
Natürlich habe ich ihm schon entgegen gehibbelt und habe mich dann sehr gefreut, als endlich die Ebay-Post kam. Ich habe ruckizucki den Umschlag aufgerissen und ihn sofort begrabbelt. Er fässt sich echt schön an - aber nicht ganz so toll, wie mein Cuban Zip. Er sieht sehr schlicht, sehr edel aus. Ein schönes Teil kann ich sagen ;)
Innen links die Aufteilung finde ich irgendwie ulkig. Es ist alles hinter einem Druckknopffach versteckt. 
Ich reiche natürlich noch Fotos nach ;)
Im Moment nutze ich den Adelphi als Vorratskammer. Ich habe dort nun alle möglichen leeren Blätter usw. drin. Ist ganz praktisch, dass man nicht immer erst die Tütchen aufmachen muss und so ;)

Gestern habe ich mir auch einen Locher gegönnt, im Sterncenter Potsdam. Der Laden dort hat eine sehr kleine Auswahl, aber einen Locher von Bindsystem hatten sie da. Den habe ich dann auch gleich mitgenommen :) Ich finde, dass sich der Plastik-Locher von Filofax nicht so doll macht.

Und ich könnte noch hunderte kaufen, die mir gut gefallen :( Aber nun kommen erstmal ein paar andere Sachen, die auf meiner Wunschliste sind. Bis auf den bereits bestellten Finsbury, also auch wieder Ebay. Ich hatte ja bis Sonntag einen Paypal-Gutschein über 10€. Den wollte ich nicht verfallen lassen und ich habe nichts gefunden, was nicht gleich in die hunderte geht, was mir gefällt. Also wieder ein Filo ;)
Nun möchte ich mir aber erst noch eine bestimmte GGL-Tasche kaufen UND eine bestimmte Kette. Danach denk ich dann wieder an Filofax ;)

27. März 2010

Filofax to go

Die Flexibilität des Filofax-Systems macht es möglich, buchstäblich sein ganzes Leben hineinzustopfen: natürlich ein Kalendarium - vielleicht zusätzlich einen Jahresplaner für den Überblick und ein paar Wochen Tageskalender für die Details. Dazu alle Arten von Notizen, Listen, Ideen, Projekten, Karten - sowie sämtliche Adressen. PostIts, lose Zettel, Visitenkarten, Quittungen, Photos, Erinnerungen... - irgendwann schleppt man einen ledergebundenen Ziegelstein in der Handtasche herum und fragt sich, ob man das wirklich alles ständig braucht.

Die Lösung: man schafft sich zusätzlich einen zweiten Filofax "für unterwegs" an. Entweder einen kleineren (Pocket oder Mini), oder einen Slimline. Dieser hat die gleiche Größe wie der Personal (95 x 171 mm), ist allerdings mit 11 mm Ringdurchmesser (im Gegensatz zu 23 mm beim Personal) deutlich schmaler. Wenn man ohnehin einen Personal benutzt, hat das den Vorteil, dass man alle Einlagen auch im Slimline verwenden und so zwischen beiden Organisern austauschen kann, ohne alle doppelt schreiben zu müssen.

Leider gibt es den Slimline bisher nur in Personal-Größe und auch nur in wenigen Modellen und Farben.

Der Slimline trägt seinen Namen zu Recht - der kleinere Ringdurchmesser zwingt einen dazu, wirklich nur das Nötigste mitzunehmen. z. B. ein Kalendarium, Notizpapier, das aktuelle Projekt. Der "große" Filofax bleibt mit allen Informationen, Adressen etc. zu Hause auf dem Schreibtisch. (Die meisten von uns haben ihre Kontakte heutzutage ja ohnehin im Handy/Smartphone/Blackberry gespeichert.)

Ich selbst habe mir im Januar einen Metropol Slimline (#026931) gekauft, um einmal auszuprobieren, ob mir das taugt. Darin habe ich lediglich den Monatskalender (#6845610), wichtige Telefonnummern sowie Notizpapier. Wenn ich etwa zum Yoga oder ins Kino gehe, genügt mir das.
Auch auf Reisen bietet sich der Slimline an, bestückt mit den entsprechenden Infos, Stadtplänen, Restaurant- und Shoppingadressen etc.

Allerdings ertappe ich mich selbst meistens dabei, dann doch den Indie (Personal) mitzunehmen. Ich liebe es einfach, unterwegs in meinem Filo zu blättern, meine Notizen durchzugehen, spontan eine Idee oder ein Zitat zu notieren, eine Liste zu ergänzen...

Verwendet Ihr mehrere Filos und wenn ja, wie kommt Ihr damit zurecht?

Speakers' Corner Saturday - 1

Liebe Leser,
es ist gerade Samstag geworden, ich bin noch wach, obwohl ich eigentlich schon lange schlafen sollte, denn es liegt ein harter Tag vor mir.

Aber heute findet nun zum ersten Mal der "Speakers Corner Saturday" statt.
Dieser Post bietet euch Platz in den Kommentaren über alles, was die Welt des Filofax betrifft, zu schreiben.

Fühlt euch frei und schreibt euch die Finger wund, heute ist alles erlaubt, was den Filofax betrifft ;)

Natürlich freuen wir uns auch über englische Kommentare.
Of course we are also happy to see English comments.

26. März 2010

Tinte vs. Graphit

Jeder Mensch hat eine andere Schrift. Und jeder auch ein anderes bevorzugtes Schreibmaterial.

Ich schreibe sehr gern mit einem Füllfederhalter - vorausgesetzt, dass ich es ohne Aussetzer schaffe. Ich habe wahrscheinlich eine "komische" Schreibweise, wodurch die meisten Füller mit normalen Federn nicht durchgängig und schön schreiben. Viele kratzen bei mir einfach nur. Ich brauche angeschrägte Federn. Das ist kein leichtes Unterfangen, denn es gibt wenige Hersteller, die noch OM- oder OF-Federn anbieten. Sehr schade eigentlich.
Eine dieser Firmen ist Pelikan. Sie bieten ein paar wenige Füllfederhalter mit O-Federn an, ich besitze einen Celebry P580. Nun habe ich auch meinen Montblanc, den ich von meinem Vater zum Abi geschenkt bekam, weggeschickt zum Federwechsel, denn er hatte nur eine B-Feder.
Mit meinem Celebry schreibe ich auch in meinem Filofax. Doch was benutzt ihr? Nehmt ihr lieber einen Bleistift? Oder lieber einen Kugelschreiber? Oder ist es euch vollkommen egal und ihr nehmt das, was euch grad in die Hand fällt?

Da gibt es natürlich - wie bei allem - Vor- und Nachteile.
Ich möchte euch hier die Möglichkeit geben, eure Erfahrungen zu posten und warum ihr welches Schreibgerät benutzt.

Ich sehe den Vorteil in meinem "Füllerschreiben" darin, dass ich immer schwarze Tinte verwende und dadurch alles sehr ordentlich und gleichmäßig aussieht. Klar, wenn man immer den gleichen Kugelschreiber benutzt, ist das auch so. Doch ich schreibe irgendwie ordentlicher, sobald ich einen Füller in die Hand nehme ;)

Nachteil ist natürlich, dass die Tinte eine gewisse "Trockenzeit" braucht. Das heißt, mal schnell was reinschreiben und sofort zuklappen ist nicht. Aber dafür habe ich immer ein "Schmierblatt" mit, was ich dann reinlege, wenn es schnell gehen muss.

Wie sind eure Erfahrungen? Was benutzt ihr für Schreibgeräte für euren Filofax?

25. März 2010

Filofax - die Geschichte

Ich bin total glücklich darüber, dass wir jetzt von Filofax Deutschland mit Informationen unterstützt werden.
Ich habe den Blog dort vorgestellt und um Infos zur Geschichte des Filofax geboten und habe sie nun heute bekommen.
Filofax findet die Idee eines Blogs super und ist gern bereit mich mit Informationen zu versorgen :)
Ich bin echt total glücklich darüber :) Vielen Dank an dieser Stelle an Filofax Deutschland :)

Natürlich möchte ich euch die Infos nicht vorenthalten ;)

"Zeitgeschichte"
Die Unternehmenschronik von fILOFAX

In über 50 Ländern der Welt verlassen sich die Menschen heute zur Organisation ihrer privaten und beruflichen Aktivität auf fILOFAX. Erfunden wurde das revolutionäre Zeitplanungssystem von dem britischen Colonel Disney. Während des ersten Weltkriegs traf er in den Vereinigten Staaten einen Erfinden, der speziell für Ingineure und Wissenschaftler einen kleinen Ringordner mit vorgedruckten Einzelblätter entwickelt hatte. Von dem Prinzip der Loseblattsammlung begeistert, arbeitete Colonel Disney daran, diese Idee zu einer flexiblen Kombination aus Kalender, Notiz- und Adressbuch auszubauen. Der Rest ist Geschichte:


1921
Zurück in London, gründet Colonel Disney die Firma Norman & Hill und beginnt mit der Produktion hochwertiger Ledermappen mit flexiblen Loseblatt-Einlagen. 
Der Grundstein für das berühmte fILOFAX-System ist gelegt.  

1922
Grace Scurr beginnt ihre Tätigkeit als Sekretärin bei Norman & Hill:
Gut 30 Jahre später wird sie die Firma als Präsidentin verlassen.
Grace Scurr - ein Passfoto 

1940
Während eines deutschen Luftangriffs im Zweiten Weltkrieg werden die Geschäftsräume von Norman & Hill ausgebombt und bis auf die Grundmauern zerstört. 
Grace Scurr wird zum Retter in der Not: Sie hatte ihren persönlichen "file of facts" mit sämlichen Lieferanten- und Kundendaten erstellt, den sie stets bei sich trug. Nur dank dieser Informationen kann der Betrieb wieder aufgebaut werden.

ab 1945
Grace Scurr, nun in der Firmenleitung, treibt Produktionsausbau und Bekanntheitsgrad dynamisch voran; Hauptabnehmer sind zu dieser Zeit Militär, Kirche und Universitäten.
1959
David Collischon kommt zu Norman & Hill, lernt das fILOFAX-System kennen und ist von dessen Möglichkeiten fasziniert
1980
David und Lesley Collischon erwerben die Firma und taufen sie in Anlehnung an den "file of facts" von Grace Scurr auf den Namen, der heute weltweit bekannt ist:
fILOFAX
Gleichzeitig begründet Collischon die fILOFAX-Philosophie: Seine Produkte sollen praktisch, individuell und einzigartig sein sowie auf ideale Weise die Zeit organisieren.

1981
Collischon gestaltet das gesamte Sortiment um und präsentiert eine völlig neue Produktpalette.
fILOFAX wird zum Synonym für perfekte Zeit-Organisation un die Nummer 1 der flexiblen Zeitplaner.

1992
fILOFAX Frankreich wird gegründet.
1993
fILOFAX Deutschland wird gegründet.

Text und Fotos mit freundlicher Unterstützung von Filofax Deutschland 

Eine beeindruckende Geschichte, oder? Jetzt wisst ihr, wem ihr zu danken habt, oder? ;)

To Do or Not To Do

Ein Filofax eignet sich hervorragend, um neben Terminen auch Aufgaben ("To Dos") zu erfassen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, von denen ich heute einige vorstellen möchte.

Grundsätzlich stellt sich die Frage: To Dos ins Kalendarium - oder nicht?

1.) Aufgaben direkt ins Kalendarium einzutragen, hat den Vorteil, dass man auf einen Blick sieht, was an einem bestimmten Tag anliegt - so läuft man nicht Gefahr, etwas zu vergessen und kann auch seine Zeit besser planen: wenn ich z. B. am Samstag die Garage aufräumen muss, wäre es vielleicht keine gute Idee, mich zum Shopping zu verabreden... Oder andersherum: wenn ich Mittwoch schon vier Termine habe, werde ich es wohl nicht schaffen, auch noch die Fenster zu putzen.
Der Nachteil an der Sache ist, dass alle unerledigten Aufgaben für den nächsten Tag wieder neu eingetragen werden müssen. Wer das "1 Woche/1 Seite"- (#6844410) oder gar das Monatskalendarium (#6845610) verwendet, hat außerdem wenig Platz, um Termine und To Dos unterzubringen.
Zudem ist es bei Aufgaben, die erst später im Jahr fällig werden, oft nicht möglich, jetzt schon ein konkretes Datum dafür festzulegen.

2.) Eine mögliche Alternative ist es, alle Aufgaben getrennt vom Kalender in einer Masterliste zu erfassen. Filofax bietet dafür einen Vordruck (#132204), aber man kann natürlich auch einfaches Notizpapier verwenden. Diese Liste platziert man dann an geeigneter Stelle im Filofax - z. B. ganz vorne oder in der aktuellen Woche des Kalendariums.
Vorteil: man sieht alle anstehenden Aufgaben auf einmal, nichts gerät in Vergessenheit, weil es irgendwo im Filo "versteckt" ist. Allerdings wird so eine Liste auch schnell unübersichtlich, da der Filo nun mal über keine "Sortierfunktion" verfügt; d. .h., man muss stets die ganze Liste checken, um zu sehen, was heute/morgen/diese Woche anliegt. Es empfiehlt sich, einmal pro Woche (z. B. Sonntagabend) die ganze Liste durchzugehen, um zu schauen, was in den nächsten Tagen ansteht und dies dann ins Kalendarium zu übertragen. - und um die Sachen zu streichen, die sich inzwischen von selbst erledigt haben.

3.) Um eine gewisse Struktur reinzubringen, kann man auch mit mehreren Listen arbeiten, z. B. indem man für verschiedene Lebensbereiche separate Listen führt: Job, Zuhause, Urlaubsvorbereitung, Weihnachten... Oder man sortiert seine Aufgaben - gemäß der Getting Things Done-Methode - nach ihrem "Kontext": Büro, Zuhause, Stadt, Telefon, Internet... je nachdem, wo ich gerade bin, kann ich die entsprechenden Dinge auf meiner Liste erledigen. Die Verwendung mehrerer Listen erfordert eine gewisse Disziplin, muss man doch jedes Mal alle Listen checken, um zu sehen, was gerade ansteht. Daher sich diese Methode eher für Aufgaben, die kein konkretes Datum haben.

4) Oder man verwendet Monatslisten, d.h, man legt eine separate To Do-Liste für jeden Monat (oder auch für je zwei Monate) an, auf der man nur die Aufgaben sammelt, die in diesem Zeitraum zu erledigen sind. Der Vorteil daran ist, dass man auch schon spätere Termine erfassen kann ("August: Versicherung kündigen", "November: Katze impfen lassen"), die noch kein festes Datum haben. (Wer ein Archiv verwendet, kan jeweils nur die aktuelle Liste im Filo einlegen und den Rest im Archiv verwahren.) Auf die aktuelle Liste kommen dann nur die Sachen, die jetzt zu tun sind.

Ich selbst habe im Laufe der Jahre all diese Varianten ausprobiert. Aktuell halte ich es so, dass ich alle Termine, die ein konkretes Datum haben, direkt ins Kalendarium schreibe: Mülltonne rausstellen, Bücher in die Bücherei bringen, H. zum Geburtstag anrufen... Ich verwende das Wochenkalendarium 1W./2S. (#6844010): Termine schreibe ich auf die linke Seite des Tages, Aufgaben auf die rechte.
Für Aufgaben ohne festes Datum, die in diesem oder dem nächsten Monat anliegen, habe ich zusätzlich eine "To Do"-Liste. Spätere Termine ohne festes Datum (z. B. Arzttermine, Kündigungsfristen) schreibe ich einzeln auf kleine PostIts und klebe sie an entsprechender Stelle in den Kalender.

Wie haltet Ihr es mit To Dos? Welche Methode funktioniert für Euch am besten?

23. März 2010

Kalendergirl

Julia habe ich vor ungefähr einer Woche über Twitter kennengelernt. Sie stellte eine Frage zu Filofax, ich habe geantwortet, wir kamen ins "Gespräch"... dabei stellte sich raus, dass wir beide eine Leidenschaft haben für Kalender (speziell Filofax), Notizbücher, Stifte... und Handtaschen.
Als sie mich gefragt hat, ob ich bei ihrem nagelneuen Filofax-Blog Co-Autorin werden möchte, musste ich nicht lange überlegen!

Verrückt nach Kalendern bin ich schon seit ungefähr 25 Jahren - damals war es ein Garfield Schülerkalender. Später, während des Studiums, hatte ich "Frauenkalender" auf Recyclingpapier (das damals noch richtig grau war), und 1996 kaufte ich den ersten Ringbuch-Organizer.
Seither habe ich verschiedene Marken ausprobiert - und im Oktober 2009 meinen ersten "echten" Filofax gekauft, einen Guildford Personal.

Inzwischen nenne ich fünf (!) Filos mein eigen und - ja, sie haben alle eine Aufgabe:

Indie (Personal) - meine neueste Erungenschaft, mein "externes" Gehirn und (fast) ständiger Begleiter

Metropol (Slimline) - bestückt mit Monatskalender und Notizpapier. Den nehme ich mit, wenn ich wenig Ballast haben will, z. B. ins Kino oder zur Yogastunde.

Guildford (Personal) - enthält das Tageskalendarium

Domino red (Personal) - mein Archiv für abgelegte Notizen, Maps und alle Informationen, die ich nicht ständig bei mir tragen möchte

Urban grau (Personal) - hier bewahre ich meine Vorräte an Notizpapier, Adressblättern, ToDo-Listen usw . auf

Man könnte wohl sagen, dass ich (mehr als nur) ein bißchen besessen bin... !

Ich habe meinen Filo buchstäblich immer in Griffweite, blättere darin herum, notiere etwas, hake ToDos ab, klebe Sticker und Erinnerungen (z. b. Kinokarten) hinein.

22. März 2010

Was habt ihr in euren Filos?

Wie ihr seht, nimmt der Blog nun wirklich langsam Formen an :)
Ich freue mich total, dass ich mich einfach dazu entschlossen habe und könnte beinahe stündlich hier Postings schreiben, aber ich halte mich zurück ;)
Vielen Dank auch an Iris, die mir immer beratend zur Seite steht und auch Co-Autorin ist :)

Mein neuer Filofax ist ja nun noch "ziemlich frisch" und trotzdem tummeln sich schon sehr sehr viele Seiten in ihm :)
Ich denke, dass es eigentlich keine Grenzen gibt, wenn es um die Dinge geht, die ihr in eurem Filofax habt. Also:
Was habt ihr in euren Filos?

Ich mache mal den Anfang ;)
Ich habe das normale Register drin, also die 6er Unterteilung.

vor der Unterteilung
  • Kalenderüberblick 2010
  • Persönliche Informationen
  • Ferientermine, Messen und Ausstellungen 2010, Mitglieder der EU 2010 und was halt so beim Filofax-Kalender dabei ist
hinter dem jeweiligen Trennblatt
Diary
  • Kalender-Einlagen: 2010, eine Woche auf zwei Seiten
  • Notizseiten, mit Zeile oben für das Datum - genutzt als "Tagebuch"
Notes

  • Ideen/Notizen/Themen für den Blog
  • allgemeine Notizen
  • leeres Notizpapier
Projects

  • To Do-Liste
  • Bibliotheksliste (also welche Bücher ausgeliehen sind)
  • Notizen zur Hausarbeit
Information

  • Weltkarte
Financial

  • allgemeine Wunschliste/Kaufwünsche
  • GGL-Taschen-Wunschliste
  • Trollbeads-Wunschliste
  • Filofax-Wunschliste
Addresses

  • Adressen-Register (2 Buchstaben)
Es kommt in den nächsten Tagen/Wochen mit Sicherheit noch einiges hinzu. Er ist ja noch sehr "jungfräulich" ;)

Vielleicht habt ihr ja Lust, auch eine solche Liste zu posten - es würde mich sehr freuen :)

PS: Auf der linken Seite seht ihr eine Umfrage - seid doch bitte so lieb und macht mit :)

Der Filofax und ich

Wieso eröffnet jemand einen Blog über einen Filofax? Wir leben doch eigentlich in einem Zeitalter der Technik. Einem Zeitalter, indem man eigentlich (fast) alles mit dem Computer und Handy machen kann. Warum nutze ich also einen Filofax?
Ich mag Technik, ich sitze gern am Computer, nutze gern und viel mein Handy. Aber ich liebe eigentlich schon immer "Schreibwaren". Kleine Notizbüchlein, schöne Stifte, Füller, süße Mäppchen, Kalender... Ich habe so viele Notizbücher, in einem stehen allgemeine Kaufwünsche, in einem anderen befinden sich To-Do-Listen usw. Doch dann, wenn man mal was aufschreiben will, dann hat man das richtige Büchlein nicht mit.
Ich bin Student, wohne eine halbe Woche bei meinen Eltern und eine halbe Woche allein in meiner eigenen Wohnung in Potsdam, meinem Studienort. Ich kann -leider- nicht immer alles hin-und hertragen, sodass immer nur das Wichtigste mit mir zieht. Also brauche ich eine Möglichkeit, alles auf möglichst kleinsten Raum zu transportieren... Da kommt nun der Filofax ins Spiel.
Bereits im Juni letzten Jahres habe ich Filofax entdeckt. So viele schöne Kalender bzw. Hüllen und rein theoretisch ist es möglich, alles dort einzuheften. Wow, so ein Ding musste ich haben - die Lösung aller Probleme. Ich habe mich damals für einen Filofax Tropic in der Farbe Mahagony (Größe Pocket) entschieden. Die ersten Wochen lief es auch gut zwischen uns. Aber die Zeilen waren mir zu klein, weil ich eine relativ große Schrift habe. Wenn ich etwas mehr aufschreiben wollte, brauchte ich sehr viele Seiten. Und da ich nur mit höchster Konzentration so klein schreiben konnte, wurde der Filofax immer mehr vernachlässigt. Auch optisch fand ich ihn dann plötzlich nicht mehr so ansprechend.
Im Januar kaufte ich mir dann einen Kalender von "Paperblanks". Tolles Äußeres! Aber schon nach 1-2Wochen stellte ich fest, dass es nichts für mich ist. Also war ich erstmal "kalenderlos".
Doch diese Filofax ließen mich nicht los...
Wo gibt es die Möglichkeit, quasi alles aufzuschreiben und alles in eine solche schöne Hülle zu packen? Nur der Filofax bietet solche Möglichkeiten.
Also habe ich mich intensiver mit diesem Thema auseinander gesetzt. Und: Es gibt keine Möglichkeit, sich auf Deutsch über das Thema auszutauschen. Sehr schade!
Also versuchte ich mich auf den englischen Blogs ein bisschen einzulesen. Und ich entschied mich für einen größeren Filofax, eine Personal-Größe. Dann musste man unter den vielen Modellen nur noch einen aussuchen. Wow, der "Deco" ist ja mal wunderschön. Aber gleich so teuer an die Sache rangehen? Nein, lieber nicht. Also liebäugelte ich vorerst mit dem "Graphic". Aber eigentlich hatte es mir vom ersten Moment an der "Cuban Zip" angetan.
Da ich, hier bei meinen Eltern, in einer ländlichen Region wohne, gibt es natürlich keinen Filofax-Laden oder auch nur ein Schreibwarengeschäft, welches schon mal etwas von "Filofax" gehört hat. Sehr schade! Also blieb mir nur das Internet. Und schon war ein Cuban Zip in Rot bestellt und das Hibbeln ging los.
Als er dann kam und ich ihn auspackte, war es wirklich Liebe auf den ersten Blick

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Ist er nicht wunderschön? Doch leider hatte er einen weniger schönen Kalender drin. Also schnell noch einen anderen bestellt. Und dieser kam dann am Samstag.
Nun bin ich fleißig am Rumfriemseln :)
Ich habe so viel Lust irgendwas da rein zu schreiben, umzuheften, einfach nur irgendwas mit dem Filofax zu machen - wow.

21. März 2010

Twitterfeed

Ich glaube/hoffe, dass ich es geschafft habe, einen Twitterfeed einzurichten.
Dies hier ist der erste Versuch.

Er ist da!

Hier soll ein deutschsprachiger Blog für alle Filofax-Freunde entstehen.
Leider gibt es nicht sehr viele Möglichkeiten, sich auf Deutsch über die tollen Organizer auszutauschen. Selbst im englischsprachigen Raum sind die Möglichkeiten begrenzt.

Aus diesem Grund: Hier ist er - der deutsche Filofax-Blog!

Ich freue mich sehr, dass ihr schon so schnell diesen Blog gefunden habt :)
In den nächsten Tagen werde ich versuchen, einige Informationen für euch zu suchen und von meinen persönlichen Erfahrungen zu berichten.
Fühlt euch frei und hinterlasst Kommentare, ich würde mich sehr darüber freuen!

Natürlich können sich auch "nicht-deutschsprachige" Filofax-Freunde hier treffen. Ich denke, Englisch versteht jeder halbwegs ;) Zum Glück gibt es ja auch immer die Möglichkeit, sich Homepages übersetzen zu lassen. Und Kommentare auf Englisch sind auch kein Problem.

Ich bedanke mich noch an dieser Stelle ganz herzlich bei Steve und Iris für die Hilfe bei der Namensfindung!
Vielleicht kann ich ja Iris dazu überreden, hier "Zweitautor" zu werden ;) Ich weiß nicht, ob es dafür hier eine Möglichkeit gibt - aber irgendwie schaffe ich das schon, wenn Iris das gern möchte :)

Ich habe auch noch eben fix einen Twitter-Account dafür angelegt - @filomaniac

Es lohnt sich bestimmt, in den nächsten Tagen mal öfter hier reinzuschauen ;)