Filomaniac

Das deutsche Blog für alle Filofax-Fans. - The German blog for all Filofax fans.

Please feel free to comment in English as well!

29. April 2010

Monatslisten

Julia & ich freuen uns immer sehr über Eure Kommentare - nicht nur, weil das zeigt, dass es auch in Deutschland noch Filofax-Fans gibt. Eure Anregungen, Fragen und Ideen bringen mich immer wieder dazu, mein eigenes Filofax-System zu überdenken.

Gestern zum Beispiel fragte mich Christian (via Twitter: @iris30606) nach To Do-Listen. Ich habe zu dem Thema ja bereits im März einen Artikel gepostet: Aufgaben, die definitiv an einem bestimmtenTag erledigt werde müssen, schreibe ich ins Kalendarium - und zwar auf die rechte Seite, Termine auf die linke.
To Dos ohne festen Termin, die aber "aktuell" sind, schreibe ich auf die To Do Liste. Diese lege ich vorne (direkt hinter "Persönliche Informationen") in meinen Filo.

Wohin aber mit den To Dos, die erst später zu erledigen sind: Verträge oder Abos kündigen, Arzttermine ("Kommen Sie in einem halben Jahr wieder zur Kontrolle", sagt der Doktor) und deren konkreten Termin man jetzt noch nicht weiß? Schreibt man sie alle auf eine To Do-Liste, wird es schrecklich unübersichtlich. Bisher habe ich sie daher auf Post-Its notiert und diese dann in den Wochenkalender an die entsprechende Stelle geklebt.
Jetzt habe ich allerdings beschlossen, es mit Monatslisten zu versuchen - wie ich sie in meinem Artikel ja auch schon beschrieben hatte: ich lege eine To Do-Liste für jeweils zwei Monate an (wer viele Termine hat, nimmt eine Liste pro Monat): Mai/ Juni, Juli/August usw. Darauf kommen alle Termine, die kein fixes Datum haben, aber in diesem Zeitraum erledigt werden müssen. Die aktuelle Liste kommt in den Filo, die anderen in mein Archiv. So kann ich bereits jetzt alle schon bekannten späteren Termine (Katze impfen lassen, Geburtstagsgeschenk besorgen, Büchereiausweis verlängern...) festhalten - ohne dass meine Listen zu konfus werden. Sind die zwei Monate vorbei, lege ich die neue Liste in den Filo und übertrage gegebenenfalls die unerledigten Aufgaben.

Wie macht Ihr es mit Euren To Dos - schreibt Ihr sie ins Kalendarium oder lieber auf eine separate Liste?


28. April 2010

Auswertung der Umfrage zu den Kalenderformaten

Jetzt komme ich nun endlich dazu, mal die Auswertung der Umfrage zu den Kalenderformaten zu machen.
Es tut mir leid, dass ich im Moment nicht so viel machen kann, aber die Uni hat wieder begonnen, ich muss pauken und auch familiär einiges machen. Nehmt's mir nicht übel, ich bin trotzdem da und gebe mir größte Mühe!
Leider funktioniert das Fotos hochladen über Blogger nicht und ich musste es extern hochladen.



Am häufigsten von unseren Lesern wird das Kalenderformat eine Woche auf 2 Seiten genutzt.
Viele nutzen auch den Jahreskalender und den Kalender mit einer Seite pro Woche.
"Nur" 15 Prozent nutzen den Tageskalender, also eine Seite pro Tag. Ich hätte ehrlich gesagt erwartet, dass es mehr sind.
Wenig genutzt sind der Monatskalender und der Kalender mit 2 Tagen pro Seite.
Niemand unserer Leser nutzt den Kalender mit einem Tag auf 2 Seiten oder den Kalender mit einer Woche auf 2 Seiten mit Platz für die Notizen.

Wundert euch das Ergebnis?
Was hättet ihr erwartet?

Ich habe eigentlich erwartet, dass der Kalender mit 2 Seiten für eine Woche am häufigsten benutzt wird. Das ist ja auch so. Ich denke, dass der Filofax dann noch ziemlich schlank ist und man trotzdem noch genügend Platz für seine Termine hat.
Wie gesagt hätte ich erwartet, dass mehr Leser den Tageskalender benutzen. Einfach, weil ja ein Filofax auch von vielen Geschäftsleuten genutzt wird, die vielleicht mehr Eintragungen machen müssen. Aber vielleicht lesen diese nur nicht den Blog ;)

27. April 2010

Kalender (2): Wochenkalender

Das Wochenkalendarium (auf einer oder zwei Seiten) ist wohl das beliebteste Kalenderformat - das hat ja auch unsere kleine Umfrage hier im Blog gezeigt: es bietet genug Raum für Eintragungen und nimmt trotzdem wenig Platz im Organiser ein, so dass man ohne Probleme das ganze Jahr einlegen kann.

Wer pro Tag nur wenige Termine hat, kommt mit der Woche auf einer Seite aus - die allerdings nur in den Größen Mini, Pocket und Personal erhältlich ist. Die To Dos schreibt man dabei am besten auf eine separate Liste, die man zur aktuellen Woche ins Kalendarium einlegt.
Auch für den Slimline ist dieser Kalender (oder alternativ der Monatskalender) die beste Wahl.

In der Größe Personal (die ohnehin die meiste Auswahl bietet) gibt es zusätzlich die Variante Woche auf einer Seite mit Notizen, wobei dem Wochenkalendarium (linke Seite) jeweils eine Notizseite gegenüberliegt. Im Gegensatz zum Woche auf zwei Seiten-Kalendarium kann man so die Notizen flexibler gestalten, ohne sie einem bestimmten Wochentag zuzuordnen.
Natürlich lässt sich diese Variante "nachbauen", indem man im Woche auf einer Seite-Kalendarium zwischen die Wochen jeweils eine Notizseite einlegt.

In allen Größen (von M2 bis Deskfax) erhältlich ist das klassische Woche auf zwei Seiten-Kalendarium. Es bietet deutlich mehr Platz pro Tag, trägt aber natürlich im Ringbuch auch mehr auf. Selbst in den Slimline lässt es sich einlegen - dann ist allerdings kaum noch Platz für weitere Seiten. In den Größen Pocket, Personal und A5 hat man die Wahl zwischen dem mehrsprachigen und dem deutschen Kalendarium (siehe dazu meinen Artikel Do you speak Multilanguage?); in Mini, Pocket und Personal ist es außerdem auch in Cotton Cream erhältlich.
Die Professional-Linie bietet (in Pocket und Personal) ebenfalls ein Woche auf zwei Seiten-Kalendarium. Es hat eine extra Spalte "Zu erledigen" und links zusätzlich ein Feld "Diese Woche".

In Personal und A5 gibt es zusätzlich ein Wochenkalendarium mit Spalten und Zeitleiste - ideal für Leute mit vielen Terminen, denen der Tageskalender zu "groß" ist. In A5 hat man die Wahl zwischen deutsch, mehrsprachig und der Professional-Variante. In der Größe Personal (nur deutsch) sind die Spalten horizontal angeordnet (d. h., das Ringbuch muß zum Schreiben um 90° gedreht werden); es fehlt dann allerdings der Platz für To Dos oder Notizen ohne Uhrzeit.

Exclusiv im Online-Shop von Filofax gibt es übrigens auch ein Woche auf zwei Seiten-Kalendarium in Rosa (Mini, Pocket und Personal, nur englisch).

Filofax UK bietet das Kalendarium darüber hinaus auch mit Sonntag als erstem Tag der Woche an - und als "akademisches Jahr", d . h. von August bis Juli. Letzteres lässt sich natürlich mit jedem Kalendarium machen, indem man im Sommer die erste Jahreshälfte durch die erste Hälfte des kommenden Jahres ersetzt.

Die meisten Kalendarien für 2011 sind übrigens bereits auf www.filofax.de erhältlich.

Erzählt doch mal,, welches Kalenderformat Ihr verwendet und ob Ihr damit zufrieden seid! Habt Ihr schon einmal mitten im Jahr das Kalendarium gewechselt, weil Euch ein anderes Format zweckmäßiger erschien?

In der nächsten (und letzten) Folge werde ich über die verschiedenen Varianten des Tageskalenders schreiben. Den Artikel zum Thema Monatskalender vs. Jahresplaner findet Ihr hier.

24. April 2010

Speakers' Corner Saturday - 5

Heute ist wieder Speakers' Corner Saturday.
Unser Blog gibt es jetzt seit fünf Wochen; Ihr wisst nun schon einiges über uns und unsere Filos...
Wir würden gerne mehr über Euch erfahren: Wieviele und welche Filos Ihr habt, wie Ihr sie nutzt, was Euch an Filofax besonders gefällt - und was weniger... Lasst es uns wissen!

23. April 2010

Coverversion

Hier seht Ihr ein Foto meines Indie mit einem Cover, das ich gestern gebastelt habe. (Weitere Bilder findet Ihr in unserer Filomaniac Flickr-Gruppe.)
Ich habe das Bild aus einer Zeitschrift ausgeschnitten - das sind übrigens Kois; die Farben passen so schön.
Auch für meine anderen Filos habe ich Cover gebastelt (der Urban hatte eh schon eines) - es macht mir einfach gute Laune, jedesmal wenn ich sie aufschlage.

Zum Basteln eignet sich jedes beliebige Bild im passenden Format - Zeitungen und Zeitschriften sind eine gute Quelle, eventuell auch Kataloge. Man kann natürlich auch Geschenkpapier nehmen, eigene Illustrationen ... oder was Euch sonst so in die Hände fällt. Wer mag, kann auch je nach Saison wechselnde Cover einlegen, z. B. für den Urlaub oder Weihnachten.
Etwas festeres Papier ist von Vorteil; das transparente Trennblatt, das jeder Filo mitbringt, schützt das Cover zusätzlich. Ich habe es auch als Vorlage für die Größe/Lochung verwendet.

Wer keinen Filofax-Locher besitzt, findet im Schreibwarenhandel sogenannte Einloch-Locher schon für unter 2 Euro. Damit lässt sich, wie der Name verrät, immer nur ein Loch lochen - und man muß sie vorher anzeichnen. Für eine größere Menge Blätter sehr umständlich; aber wenn man nur hin und wieder ein einzelnes Blatt lochen möchte, tut ein solcher Einloch-Locher gute Dienste. Ich nehme ihn übrigens auch auf Reisen mit - wie Ihr wißt, bin ich ja immer auf der Suche nach Stadtplänen für meinen Filo.

22. April 2010

Filofax - Stifte

Habt ihr die Kugelschreiber, Bleistifte, Rollerballs, Füller von Filofax bzw. der auf der Homepage angepriesenen Marke Yard O Led?
Wie findet ihr die?
Ich hatte/habe (weiß gar nicht wo der ist) mal den "Mini Pen Contemporary Silber".
Ich habe ihn damals gekauft, weil er so toll aussah und die Verkäuferin mich praktisch dazu überredet hat, den zu kaufen. Probeschreiben ging nicht, weil ja verpackt usw. Aber die Kulis würden sich ja soooo toll schreiben :-s
Also ich fand den Kuli echt nicht gut. Er hat sich irgendwie komisch geschrieben, man muss/te so aufdrücken und er war so total hart. Weiß auch nicht. Habe ihn nur sehr kurz benutzt und mich wahnsinnig über den Kauf geärgert.
Habt ihr Erfahrungen mit den Stiften von Filofax oder Yard O Led gemacht?
Welche habt ihr? Konntet ihr im Laden schon mal welche ausprobieren?
Was gefällt euch an den Stiften? Und was gefällt euch nicht?
Mich würde einfach mal eure Meinung dazu interessieren ;)

20. April 2010

Kalender (1): Jahresplaner vs. Monatskalender

Der Kalender ist das "Herz" des Filos - doch die Entscheidung, welches Format man wählt, fällt nicht leicht. Viele Filofaxnutzer schreiben mehrmals im Jahr ihren Kalender komplett neu, weil sie sich doch für ein anderes Format entschieden haben - Lebensumstände ändern sich, man stellt fest, dass man mehr Platz im Kalender braucht oder weniger Ballast mitschleppen möchte...
Das ist ja gerade das Schöne am Filofax-Prinzip: dass man sich genau das zusammenstellen kann, was den eigenen Bedürfnissen entspricht.

In einer kleinen Serie möchte ich die verschiedenen Kalenderformate, die Filofax anbietet, näher betrachten; heute soll es dabei um den Jahresplaner sowie den Monatskalender gehen.
Beide Kalender sind optimal geeignet als zusätzliche Übersicht über das ganze Jahr - vor allem, wenn man den Tageskalender verwendet und davon jeweils nur einige Monate eingelegt hat.

Der Jahresplaner ist in allen Größen (außer M2) erhältlich - und wie unsere kleine Umfrage zeigt, ist er auch recht beliebt.
Er zeigt einen Monat pro Seite; durch das Leporelloformat sieht man ein halbes Jahr (Jan.-Juni bzw. Juli-Dez.) auf einen Blick. Pro Tag steht eine Spalte im Format 0,5 x 6,5 mm zur Verfügung - also nicht wirklich viel. Zusätzlich werden die Kalenderwoche (KW) angezeigt, die Mondphasen sowie deutsche Feiertage. Wer mag, kann (in den gängigen Größen) stattdessen auch den englischen Jahresplaner in weiß oder Cotton Cream verwenden.
Im Filofax trägt der Jahresplaner kaum auf; wer gerne langfristig plant, kann bereits jetzt den Planer für 2011 einlegen.

Der Monatskalender (nur Pocket, Personal und A5) bietet schon etwas mehr Platz: pro Monat stehen zwei Seiten zur Verfügung mit einer Spaltengröße von 0,8 x 6 mm. Zusätzlich zu KW, Mondphasen und Feiertagen sind auch die jüdischen Feiertage angegeben. Oben auf der Seite finden sich jeweils der vorige sowie der folgende Monat als Übersicht; im unteren Teil gibt 6 Zeilen für Notizen. Der Monatskalender hat einen Registerschnitt zum leichteren Auffinden des Monats und etwas dickeres Papier als die übrigen Kalender; außerdem bringt er den kompletten deutschen Infoteil (Ferien, Messen usw.) mit, was ihn für Leute mit wenig Terminen zum "vollwertigen" Kalender macht - optimal z. B. im Slimline. Wer mag, legt im aktuellen Monat ein Lineal ein oder auch eine To Do-Liste bzw. Notizseite.
Da die Monate nicht jeweils auf einem Blatt sind, sondern auf gegenüberliegenden Seiten (Tag 1-15 links und 16-30/31 rechts), lassen sie sich leider nicht einzeln als Register für den Tageskalender verwenden. Aus andere Foren weiß ich, dass viele Filofaxnutzer das als Nachteil betrachten.

In meinem nächsten Post werde ich über die verschiedenen Varianten des Wochenkalenders schreiben.

18. April 2010

Auswertung der Umfrage: Wie alt seid ihr?

Die Umfrage ist ausgelaufen und ich habe sie mal grafisch ausgewertet:
Der Hauptanteil unserer Leser und folglich auch der Filofax-Benutzer liegt zwischen 26 und 49 Jahren.
Ich hätte auch ehrlich gesagt, ein ähnliches Ergebnis erwartet.
Was meint ihr dazu? Wie würdet ihr die Umfrage begründen?

17. April 2010

Speakers' Corner Saturday - 4

Heute ist wieder Speakers' Corner Saturday!
Also erzählt von allem, was es zum Filofax zu sagen gibt!
Hier ist jedes Kommentar erlaubt, was auch nur im entferntesten Sinne mit dem Filofax und dem Blog zu tun hat.

Wir würden uns sehr über eine große Beteiligung freuen!

16. April 2010

Do you speak Multilanguage?

Jeder Filofax kommt standardmäßig mit einem 1 Woche auf 2 Seiten-Kalendarium (#6842710*; Slimline: 1 Woche auf einer Seite), meist "multilingual", d. h., in fünf Sprachen (English, Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch).**
Das passt gut zu einer internationalen Marke wie Filofax und auch zum Sach- (#131678) bzw. Monatsregister (#131693). Ich nehme an, die meisten von uns hätten auch mit einen englischen Kalendarium keine Probleme - so unterschiedlich sind die Tages- und Monatsnamen ja nicht.

Trotzdem verwende ich lieber das deutsche Kalendarium.

Als ich im Oktober 2009 meinen ersten Filo gekauft habe, einen Guildford Personal (#024803), war nur das 2009er Kalendarium (multilingual) enthalten, also bat ich die Verkäuferin um eines für 2010. Zuhause habe ich dann entdeckt, dass sie mir das deutsche Kalendarium (#6844610) eingepackt hatte. So konnte ich also beide Varianten vergleichen:

  • Da das einsprachige Kalendarium weniger Platz für die Bezeichnung des Monats und der Wochentage benötigt, hat man Samstag eine Zeile mehr Platz - was ganz praktisch ist, das dieser Tag eh etwas knapp bemessen ist. Die Monatsübersicht ist auf der linken Seite (Mittwoch), was auch dem Sonntag mehr Raum verschafft.
  • Das deutsche Kalendarium ist (blassgrau) liniert, was ich ganz hilfreich finde.
  • Im mehrsprachigen Kalendarium sind die Feiertage für UK, Australien, Kanada und die USA eingetragen, die übrigen nur durch die Staatenkürzel markiert. Das ist zwar interessant - auch hierzulande kennt man ja Halloween oder Thanksgiving inzwischen - macht es allerdings schwieriger, auf den ersten Blick zu erkennen, wann in Deutschland ein Feiertag ansteht; was ja bei der Terminplanung durchaus von Interesse ist.
Beide Varianten unterscheiden sich interessanterweise auch in ihrem Infoteil.

mehrsprachig:
  • je eine Seite "Persönliche Informationen" pro Sprache
  • je 2 Seiten "European Union Members" und "International Information"
  • (Hauptstadt, Währung, GMT, Vorwahl, Nationalfeiertage, Staatenkürzel)
  • "Notable Dates" für UK/Australien/Kanada/USA
  • "Religious Festivals" der Weltreligionen
  • 2 Seiten "Weights & Measures"
  • "World and Time"
  • World Temperature Guide"
deutsch:
  • "Persönliche Informationen"
  • "Wichtige Telefonnummern" - praktisch, wenn man nicht das ganze Adressregister mitnehmen möchte
  • Ferientermine Deutschand/Österreich
  • Langfristige Sommerferienplanung für 3 Jahre
  • Feiertage der Weltreligionen
  • 3 Seiten "Messen und Ausstellungen"
  • je 2 Seiten "Mitglieder der EU"/"Internationale Informationen" (s.o.)
  • 3 Seiten "Europäische Flughäfen"
  • Metrische Umrechnungen + Kleidergrößen
Wie man sieht, sind die Informationen im deutschen Kalender stärker auf Deutschland zugeschnitten. Die Ferien- und Messeübersichten finde ich sehr praktisch. Auf die Flughäfen hätte ich persönlich verzichten können - ich bin kein Vielflieger - dafür hätte ich gerne die Seiten "Weights and Measures", "World Time" und "Temperature" gehabt... nun ja, man kann nicht alles haben. Insgesamt finde ich das deutsche Kalendarium aber praktischer als das mehrsprachige.

Neben dem Wochenkalendarien 1 W./S. (#6844410) bzw. 1W./2 S. (#6844010) sind auch der Jahresplaner (#6840310), der Monatskalender (6845610) und der Tageskalender 1 Tag/S. (#6844610) in der deutschen Version erhältlich; nicht jedoch der 4-Jahresplaner, der Wochenkalender mit Notizseite sowie die Varianten 2 Tage/S. und 2 S./Tag.

Ich hoffe, diese Übersicht war hilfreich.
Berichtet doch mal, welchen Kalender Ihr verwendet und ob Ihr damit zufrieden seid!


* alle Angaben beziehen sich auf das Personal-Format; die beiden letzten Ziffern bezeichnen das Kalenderjahr: -10 ist ein Kalender für 2010, das nächste Jahr hat dann die Endziffer -11, also z. B. #6842711 für das mehrsprachige Wochenkalendarium.
** Die Modelle Deco, Classic, Finchley, Bloomsbury, Kendal und Piazza haben laut Onlineshop eine deutsche Füllung.

15. April 2010

neue Umfrage

Ich habe nun auch noch eine Umfrage über das Geschlecht unserer Leser erstellt.
Einfach rein interessehalber um mal die Leserstruktur rauszubekommen.
Die Frage zum Alter haben wir ja bereits.

Über eure Teilnahme wären wir sehr erfreut :)

14. April 2010

neue Umfrage über...

Kalenderformate :)

Uns würde mal interessieren, wie viele von euch welches Kalenderformat benutzen.
Mehrfachnennungen sind möglich. Wenn ihr also verschiedene benutzt, wie etwa einen Jahreskalender und einen Tageskalender, dann könnt ihr beides angeben/für beides stimmen.

Über große Teilnahme wären wir wieder sehr erfreut!

Korrekturen... Wie nimmt man sie vor?

Sicherlich kennt ihr das: Trotz aller Sorgfalt, passiert es doch ab und an, dass man sich verschreibt, sich etwas ändert, verschoben werden muss.
Das ist natürlich ärgerlich, denn der gute, "saubere" Eindruck der Seite im Filofax leidet schon ein bisschen darunter.
Wie korrigiert ihr?
Nutzt ihr Tipp-Ex? Streicht ihr einfach durch? Versucht ihr es zu überkleben?

Tipp-Ex (flüssig) sieht meistens nicht so gut aus, aus diesem Grund ist diese Methode bei mir grundsätzlich nicht so beliebt.
Die "Tipp-Ex-Maus" hingegen kommt schon mal ab und zu zum Einsatz, jedoch auch nicht in einem großen Umfang.
Überkleben ist auch nicht so meins, meistens sieht es hinterher schlimmer aus als vorher ;)
Ich bin deshalb der "Durchstreich-Typ". Wenn etwas sauber und ordentlich mit Lineal durchgestrichen ist, sieht es noch halbwegs gut aus. Und ich kann sehen, was da verschoben wurde. Ist auch manchmal von Vorteil.
Wie macht ihr es in euren Filos?
Was haltet ihr von den Korrekturmitteln im Allgemeinen?

12. April 2010

Gute Karten

Falls Ihr Euch unsere Flickr-Fotos angeschaut habt, habt Ihr auch die selbstgebastelten Stadtpläne in meinem Archiv gesehen.
Beim Stadtbummel schleppe ich nicht gerne einen Reiseführer oder Falkplan mit - ein Innenstadtplan, zurechtgeschnitten und gelocht für den Filo, genügt ja meist und fällt deutlich weniger ins Gewicht...

Optimal sind natürlich die Karten, die Filofax selbst anbietet. Die Auswahl ist in der Größen Personal und Pocket am größten. Neben der Weltkarte, die mit jedem Filofax geliefert wird, sind erhältlich:

Personal/Pocket:
  • Deutschlandkarte/Rückseite: IC-Netz
  • Stadtpläne von Hamburg, München, Berlin (auch A5)
  • Stadtplan Frankfurt
  • U-/S-Bahn-Pläne von Hamburg, München, Berlin und Frankfurt
  • Frankreichkarte
Personal:
  • London Touristenstadtplan
  • London Underground
  • Metro Paris
  • Stadtplan Wien
  • Straßenkarte Österreich
Pocket:
  • London Stadtplan
  • Britische Inseln
Im Ausland lohnt es sich, das Angebot der Filofax-Händler zu checken, da in jedem Land andere Karten verkauft werden.

Wenn ich unterwegs bin, suche ich ansonsten stets nach kostenlosen Stadtplänen für meinen Filofax. Meistens bekommt man sie bei der Tourist-Information, eventuell im Hotel - aber auch Stadtmagazine und Veranstaltungskalender sind einen Blick wert.
Auch Messe- oder ÖPNV-Pläne kann man gut für den Filofax anpassen.

Zum Zurechtschneiden/Lochen orientiert man sich am besten an der Weltkarte. Dabei sollte man darauf achten, nur eine Seite zu lochen, so dass der Plan auseinandergefaltet werden kann, ohne die Ringmechanik zu öffnen.

Alle Stadtpläne bewahre ich in meinem Domino (Archiv) auf und nehme nach Bedarf mit, was ich brauche.

Nutzt Ihr Karten in Eurem Filofax? Welche Städte oder Länder vermisst Ihr im Sortiment?

10. April 2010

Slimline, Teil 3

Gestern Abend waren wir im Kino (Männer, die auf Ziegen starren, übrigens sehr zu empfehlen!).

Da nicht einmal ich im Kino im Filofax herumblättere, wollte ich meinen Slimline mitnehmen: nur das Monatskalendarium und ein paar Blatt Notizpapier (man weiß ja nie!).

Aber, ach - den habe ich ja letzte Woche zum Blog-Notizbuch umgewidmet. Das möchte ich auch nicht missen - aber es muß ja nicht unbedingt im Slimline sein. Ich habe ja Auswahl! Allerdings sind alle meine Ringbücher bereits belegt. Das kann ja nur eines bedeuten... Ich brauche einen neuen Filofax! (Ha!)
Na gut, ich will nicht unbescheiden sein. Schließlich habe ich meinen Indie ja erst vor drei Wochen gekauft!

Nach einigem Hin und Her heute Vormittag bin ich nun zu folgender Lösung gekommen: ich habe die "Vorräte" (Notizpapier, To Do-Listen, Adressblätter etc.) aus dem Urban in ein bsb-Ringbuch gepackt, das ich noch vom letzen Jahr (prä-Filofax) habe.
Dann habe ich den Urban zum Blog-Notizbuch erklärt. Der größere Ringdurchmesser erlaubt es außerdem, ein Register (Nummernregister contemporary) einzulegen, um dem ganzen mehr "Struktur" zu geben; mehr Notizpapier und - einen Wochenkalender als Blog-Tagebuch. (Weil ich innerhalb von sechs Monaten so viele Filos gekauft habe, habe ich ja noch "Reserven".)

Der Slimline bleibt mir damit als "Filofax to go" erhalten, wenn ich einmal mit leichtem Gepäck reisen möchte.

Und ich weiß auch schon, welchen Filo ich als nächstes kaufe... den Metropol in Raspberry. Aber nicht sofort.




Speakers' Corner Saturday - 3

Heut gibt es wieder den Speakers' Corner Saturday!

Eure Möglichkeit einfach über alles zu schreiben, das mit Filofax zusammenhängt :)

Ich würde es heute gern mal mit einer Frage koppeln:

Welche Filofax-Einlagen/Register... würdet ihr euch noch wünschen?
Which Refills/Register... would you wish from Filofax?

Es wäre natürlich toll, wenn jeder Leser hier mal schreibt, was er sich für Einlagen wünscht, dann kann man vielleicht einige finden, die sich viele von den Filofax-Besitzern wünschen und dieses Ergebnis mal an Filofax weiterleiten. Wer weiß, vielleicht denken sie ja auch drüber nach, solche Einlagen/Register zu produzieren?

Also meine Wünsche wären:
  • mehr bunte, linierte Kalender
  • buntes, kariertes Notizpapier
  • bunte Nummernregister
Das sind die Sachen, die mir spontan einfallen ;)

9. April 2010

Welche Filofax-Größen benutzt ihr? Auswertung der Umfrage

Wie ihr bestimmt bemerkt habt, ist die Umfrage zu den Filofax-Größen, die ihr besitzt ausgelaufen.
Ich habe versucht, euch das Ergebnis ein bisschen grafisch darzustellen.

Wie man ganz deutlich erkennen kann, nutzen die meisten von euch die Größe Personal.
Mit großem Abstand folgt dann die Größe Pocket.
Niemand hat für die Größe A4 gestimmt.
Überrascht euch das Ergebnis?
Mich überrascht es eigentlich nicht, da vielen die Einlagen von Pocket zu klein sind und sie deshalb die nächstgrößere Größe nehmen - Personal. Einige haben bestimmt die Größe Pocket und Mini, weil sie ihren Filo täglich dabei haben und er auch mal in eine kleinere Tasche passen soll. Die A5-Binder werden, so vermute ich, hauptsächlich auf den Schreibtisch gelassen und von vielen als "beruflichen Planer" genutzt.

8. April 2010

Das Filofax-Prinzip

Dank der Unterstützung von Filofax Deutschland ist es mir möglich, diesen Artikel zu schreiben.
Filofax ließ mir einen Text zukommen, indem die Firma beschreibt, worauf das "fILOFAX-System" beruht und selbstverständlich möchte ich euch das nicht vorenthalten ;)

Flexible Zeitorganisation
Das fILOFAX-Prinzip
fILOFAX basiert auf einer ebenso einfachen wie genialen Grundidee:
Lose Einzelblätter werden, nach bestimmten Rubriken geordnet, von einem Ringbuch zusammengehalten.
Dieses System hat zwei entscheidende Vorteile:
Man hat keine Zettelwirtschaft mehr, ist aber dennoch flexibel genug, um einzelne Seiten auszuwechseln oder zu ergänzen - schnell und ohne großen Aufwand.
Die umfangreichen Ordnungsrubriken machen fILOFAX darüber hinaus zu mehr als nur einen Zeitplaner:
fILOFAX ist Terminkalender, Monats- und Jahresübersicht, Adress- und Notizbuch, sachkundiger Ratgeber, Stadtplan und Wegweiser sowie ein Tagebuch in einem.
In zusätzlich eingearbeiteten Taschen sind auch Kreditkarten, Schreibgerät und persönliche Papiere sicher aufgehoben und allzeit griffbereit.

Das fILOFAX-Ordnungssystem ist übersichtlich, unkompliziert und verständlich. Und obwohl auf vorgedruckten Einlageblättern, ist es durch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten ein Musterbeispiel für Individualität. Die Einzigartigkeit von fILOFAX besteht darin, dass jeder Nutzer sich je nach Bedarf sein persönliches System zusammenstellen kann. Schon in der Standardfüllung gibt es zahlreiche Varianten, die auf die Anforderungen der unterschiedlichsten Verwender zugeschnitte sind. Je nach Anspruch kann der fILOFAX - Benutzer diese Grundausstattung zusätzlich verändern.
So sieht das Innenleben eines fILOFAX für Schüler anders aus als das für Studenten; ein Manager benötigt andere Vordrucke als ein Architekt, Techniker wollen perfekte Tabellen, Gafiker dagegen Freiraum für Skizzen...
Weltweit stehen für alle Organizer unzählige verschiedene Einlageblätter zur Auswahl, jedes bedarfsgerecht entwickelt und auf aktuellem Stand. Eine Vielzahl verschiedenster Accessoires vom Schreibgerät bis zum Solarrechner machen den fILOFAX-Organizer noch persönlicher.
Das Ergebnis:
Kein fILOFAX ist wie das andere.

Auch in Größe und Material bietet fILOFAX individuelle Lösungen: Vom Taschenformat bis zur Schreibtisch-Version, von strapazierbarem Nylon bis zu exklusivem, langlebigen Kalbleder, von klassisch-dezentem Schwarz bis zu modischen Farben. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Die individuellen Variationsmöglichkeiten sowie die kontinuierlich hohe Qualität in Material und Verarbeitung machen fILOFAX zu einem unentbehrlichen persönlichen Begleiter fürs Leben - höchst effizient und immer aktuell.

Text mit freundlicher Unterstützung von Filofax Deutschland

Ich finde auch die hunderten Variationsmöglichkeiten von Filofax faszinierend. Im Prinzip wird man nie einen Filofax sehen, der dem eigenen richtig ähnlich ist. Jeder hat sein eigenes Ablageverfahren, nutzt unterschiedliche Einlagen, usw. 
Individualität pur!

6. April 2010

Slimline Redux

(redux, engl.: wiederbelebt, zurückgebracht)

Letzte Woche habe ich über meinen Metropol Slimline berichtet als Filofax to go - und dass ich dann doch fast immer den Indie mitnehme. Was daran liegen mag, dass er noch neu ist, aber vor allem daran, dass ich auch unterwegs so gerne darin herumblättere, eine Notiz mache usw.
Für meinen vernachlässigten Slimline habe ich allerdings inzwischen eine andere Verwendung gefunden: als Notizbuch für diesen Blog.

Ich hatte ja zunächst meine Blog-Notizen als "Projekt" im Indie. Das wurde mittlerweile so umfangreich, dass ich beschlossen habe, es nicht länger mit mir herumzutragen, sondern den Slimline dafür zu verwenden.
Natürlich könnte ich auch ein herkömmliches, gebundenes Notizbuch nehmen, aber erstens erlaubt es die Ringmechanik, die Reihenfolge beliebig zu ändern sowie Seiten hinzuzufügen; zweitens kann ich einzelne Seiten zwischen Indie und Slimline austauschen - und drittens müsste ich dann ungefähr 20 Seiten noch mal abschreiben...

In meinem Blog-Notizbuch sammle ich Ideen für Artikel, Umfragen, Speakers' Corner. Die Themen sind durchnummeriert; zu jedem gibt es eine eigene Notizseite - das erleichtert das Wiederfinden. Ein Lineal markiert das Thema, an dem ich gerade arbeite.

Fazit: Ein (überzähliger) Filofax eignet sich auch wunderbar als Notizbuch.
Sei es nun für ein umfangreiches Projekt, das den "Alltags"-Filofax sprengen würde; um Rezepte zu sammeln; Listen gelesener (und noch zu lesender) Bücher; ein Reisejournal. Gegebenenfalls kann man ein alphabetisches oder blanko Register verwenden, um das Ganze zu strukturieren.



5. April 2010

Creating Templates - Guest Article by Steve Morton / Vorlagen erstellen - Gastartikel von Steve Morton

We are very pleased that Steve Morton of Philofaxy has agreed to write a guest article for our blog.
Thanks a lot, Steve!
I've tried to translate the article for you - of course you also get the original article written by Steve.

Wir sind sehr erfreut darüber, dass Steve Morton von Philofaxy sich bereit erklärt hat, einen Gastartikel für unseren Blog zu schreiben.
Vielen Dank, Steve!
Ich habe mich bemüht euch den Artikel zu übersetzen - natürlich erhaltet ihr auch den originalen Artikel von Steve.

"Creating Filofax Templates
I started creating my own templates for my A5 Filofax organiser about five years ago. Prior to owning this organiser, I had been using a Winchester personal size organiser that I had bought back about 1985, I still have it today. Back in the 1980's Filofax sold a far bigger range of specialist pages- Some of these pages still appear on Ebay and in US stores occasionally.

I still had some blanks of my favourite pages for my personal Filofax, so I thought why not recreate them for my new A5 organiser.

So what do you need to create your own templates?
  • A  PC or Mac with a word procressor application (Word or Open Office Writer)
  • A printer, one that can print duplex is an advantage
  • A rotary trimmer or a large pair of scissors
  • Filofax hole punch
To get set up with a new template you need to set up the page margins for your document, I recommend the following settings as a good starting point:
  • Left margin 19mm (to allow for punching the holes for the rings)
  • Right, top and bottom margins 6mm or wider depending on your printer
I would recommend using say Arial font at about 11pt, but again you can vary this depending on the template you are creating.

I normally use tables to format my templates and create nested tables with in the main table; this helps you control the overall look and feel of the document.

Once you have completed your new template on the first page, copy and paste it until you have the same design on four pages. If your printer can do 'booklet print' when you print the document you will end up with four pages on one sheet of paper, which once you have cut it in half and punched it up have two A5 sheets printed front and back. If it allows it set the booklet print to 'right hand binding', this will then maintain your desired margins.

Once you have printed and cut the pages in two, all that is then required is to punch the pages and insert them in your binder.

For those of you that wish to create pages for other sizes of Filofax (Personal, Pocket, Mini) the process is similar although I've personally found it difficult to achieve very good alignment on a laser printer to be able to print double-sided, but pages are sometimes ok single sided.

If you are creating personal size pages, set your page orientation to landscape and on an A4 sheet you can get three portrait personal size pages on one page. The easiest way to set them out is to create a three cell table with the cell size the exact size of the pages 95 x 171 mm set the borders to be grey in as thin a line or dotted line as possible.

Within each cell set your cell margins left to 12mm, right, top and bottom to 6 mm. Then create your template within each cell.

Once again print, cut out and punch and you should have three pages per sheet. You can use a similar technique for pocket size which you would be able to fit 4 pages per side on standard A4 portrait page.

You will find my own collection of page templates on the Philofaxy site in the files area. Feel free to download any of these and modify them to your own requirements. You may use any of these files for your own personal use.
Steve Morton"

Erstellen von Filofax-Vorlagen

Ich begann vor etwa fünf Jahren damit meine eigenen Vorlagen für meinen A5 Filofax-Organizer zu machen. Früher, vor diesem Organizer, besaß ich einen Winchester in der Größe Personal, den ich etwa 1985 gekauft habe, den habe ich heute noch. Damals in den 1980er Jahren vertrieb Filofax ein weitaus größeres Spektrum an spezialisierten Seiten. Einige von diesen Seiten erscheinen immer noch gelegentlich bei Ebay und in US-Läden.

Ich hatte noch einige Blanko-Seiten meiner Lieblings-Seiten für meinen Personal Filofax, so dass ich dachte, warum nicht neu herstellen für meinen neuen A5 Organizer.

Also, was braucht ihr, um eure eigenen Vorlagen herzustellen?
  • Einen PC oder Mac mit einem Textverarbeitungsprogramm (Word oder Open Office Writer)
  • Einen Drucker, einer, der Duplex drucken kann, ist von Vorteil
  • Ein Rollenschneider oder eine große Schere
  • Filofax Locher
Um eine neue Vorlage zu erstellen, müsst ihr die Seitenränder für das Dokument einstellen, ich empfehle die folgenden Einstellungen als einen guten Ausgangspunkt:
  • Linker Rand 19mm (um das Stanzen der Löcher für die Ringe zu ermöglichen)
  • Rechter, oberer und unterer Rand 6mm oder breiter, abhängig von eurem Durcker
Ich würde die Schriftart Arial bei einer Größe von 11pt empfehlen, aber auch hier könnt ihr die Schriftart je nach Vorlage, die ihr erstellt, variieren.

Ich verwende normalerweise Tabellen um meine Vorlagen zu formatieren und erstelle verschachtelte Tabletten in der Haupttabelle; das hilft euch den ganzen "Look und Feel" des Dokuments zu kontrollieren.

Sobald ihr fertig mit der ersten Seite eurer neuen Vorlage seid, kopieren und einfügen, bis ihr das gleiche Design auf vor Seiten habt. Wenn eurer Drucker "Broschürendruck" kann und wenn ihr das Dokument druckt, dann habt ihr vier Seiten auf einem Blatt Papier, solltet ihr es in der Hälfte schneiden und lochen, dann habt ihr zwei A5-Bögen mit bedruckter Vorder- und Rückseite. Wenn es geht, dann druckt das Booklet "right hand binding", das wird dann eure gewünschten Margen unterstützen.

Sobald ihr gedruckt und zwei Seiten geschnitten habt, ist es nur noch erforderlich die Seiten zu lochen und in euren Binder einzuheften.

Für diejeniger unter euch, die sich Seiten für andere Größen der Filofax-Organizer (Personal, Pocket, Mini) wünschen, ist der Prozess ähnlich, obwohl ich es persönlich schwer fand, eine gute Justierung mit einem Laserdrucker bei doppelseiten Drucken erreichen zu können, aber manchmal sind Seiten einseitig ok.

Beim Erstellen von Seiten in der Personal-Größe, stellt eure Seite auf Querformat und auf ein A4-Blatt könnt ihr drei Perosnal-Porträt-große Seiten auf eine Seite bekommen. Der einfachste Weg, um das einzustellen, ist eine Drei-Zell-Tabelle bei der eine Zelle genau die Größe der Personal-Seiten, 95 x 171mm, hat und die Grenzen könne grau sein als dünne Linie oder gepunktete Linie, wie es euch möglich ist.

Innerhalb jeder Zelle setzt man die Zellränder links 12mm, rechts, oben und unten 6mm. Dann erstellt eure Vorlage in jeder Zelle.

Wieder einmal ausdrucken, ausschneiden und lochen und ihr solltet drei Seiten pro Blatt haben. Ihr könnt eine ähnliche Technik für die Pocket-Größe nutzen, wo 4 Seiten im Pocket-Format auf eine Standard-A4-Hochformat-Seite passen würden.

Ihr könnt meine eigene Sammlung von Seiten-Vorlagen auf der Philofaxy Site in dem "files"-Bereich finden. Fühlt euch frei, diese herunterzulanden und sie an eure eigenen Anforderungen anzupassen. Ihr könnt jede dieser Dateien für den persönlichen Gebrauch nutzen.
Steve Morton

4. April 2010

Eine neue Umfrage...

Angeregt durch die Umfrage bei Philofaxy habe ich nun auch eine Umfrage zum Alter unserer Leser erstellt.
Klar, wir haben noch nicht soooo... viele Leser, aber die Altersstruktur würde mich einfach mal interessieren.
Vielleicht machen wir einfach in einem Jahr eine neue Umfrage und schauen, wie sich das Ganze entwickelt hat.

Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele an der Umfrage teilnehmen.

Ich wünsche euch noch schöne Ostern!

3. April 2010

Speakers' Corner Saturday - 2

So, Ihr Lieben, auch heute habt Ihr wieder die Möglichkeit, Euch über das Thema "Filofax" auszutauschen! Wir freuen uns über jeden Kommentar!
Please feel free to comment in English!

Picture this!



So, ich habe gerade meine ersten Fotos auf Flickr hochgeladen!
Weitere folgen...

2. April 2010

Fotosession

Nachdem nun endlich die Akkus geladen sind, habe ich eine kleine Foto-Session mit meinen Filos gemacht.

Ich hoffe, euch gefallen die Fotos. Sie sind ebenfalls in der Flickr-Gruppe zu finden :)

Filofax Adelphi, schwarz, Personal




Filofax Finsbury, Raspberry, Personal



Vergleich Finsbury - Cuban Zip

 Vergleich Adelphi - Cuban Zip


Vergleich Finsbury, Adelphi, Cuban Zip



Frohe Ostern

Das Team des Filomaniac-Blog wünscht allen Lesern Frohe Ostern und ruhige, schöne Feiertage!
Vielleicht hat der Osterhase ja einen Filofax versteckt? ;)

1. April 2010

Warum ich meinen Filofax liebe

Welcher Kalender der Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden - meine Mutter zum Beispiel kommt prima zurecht mit einem Wandkalender der örtlichen Sparkasse, der in der Küche hängt und auf dem sie Geburtstage und Arzttermine notiert.
Aus anderen Blogs, z. B. www.plannerisms.com, weiß ich, dass viele Leute ständig auf der Suche nach dem optimalen Planer sind und mehrmals im Jahr sämtliche Termine und Kontakte abschreiben, in der Hoffnung, nun endlich der perfekte System gefunden zu haben - man nennt diesen Zustand scherzhaft "planner nirvana".

Ich selbst habe 1996 den Ringbuch-Organiser (im Gegensatz zum gebundenen Kalender) für mich entdeckt - und seither nichts anderes mehr benutzt. Der erste war von Tchibo, danach hatte ich tempus, org-rat und bsb-obpacher - aber Filofax ist natürlich das Nonplusultra!

1.) Individualität: Was mich am Ringbuch-System vor allem begeistert, ist die Möglichkeit, sich aus einer Vielzahl von Organisern (schwarzen und bunten, klassischen und modernen, teuren und preiswerteren...) und Einlagen genau das zusammenstellen, was man braucht:
Wer täglich viele Termine hat, wählt den Tageskalender (#6844210 bzw. #6844610*) - eventuell sogar den Tag auf zwei Seiten (#6841710) für noch umfänglichere Notizen -; wer nur wenige Termine hast, kommt mit einer Seite/Woche (#6844410) aus. Blankoregister (wie #131687 oder #131624) erlauben es, Kategorien und Reihenfolge selbst festzulegen. Auch die Auswahl an Notizpapier (liniert, kariert, farbig) ist riesig - man wählt die persönliche Lieblingsfarbe oder ordnet verschiedenen Themen verschiedene Farben zu.

2.) Verfügbarkeit: Klassische Kalender erhält man im Schreibwarenhandel in der Regel von Spätsommer bis kurz nach Neujahr. Filofax dagegen ist das ganze Jahr über verfügbar: sowohl im Fachhandel als auch online. Wer im März feststellt, dass das gewählte Kalenderformat doch nicht zum eigenen Leben passt (oder die Lebensumstände sich geändert haben), probiert einfach ein anderes aus; auch der Nachschub an, sagen wir, lavendelfarbenem Notizpapier ist nur ein paar Mausklicks entfernt.

3.) Flexibilität: Das Filofax-Prinzip erlaubt es, die Reihenfolge der Einlagen selbst festzulegen, zu verändern und nach je Bedarf Seiten einzulegen oder zu entfernen. Im Gegensatz zum gebundenen Notizbuch muss ich mir keine Gedanken machen, wie viel Seiten ich wohl für dieses oder jenes Thema brauchen werde - ich kann ja jederzeit weitere Blätter einlegen. Das Adressverzeichnis läßt sich beliebig erweitern. Und ist eine Seite durch allzu viele Korrekturen unansehnlich geworden, schreibt man sie einfach neu.
Auch das Ablegen erledigter Notizen/Projekte etc. ist kein Problem: alles, was ich aktuell nicht brauche, kommt daheim ins Archiv. Umgekehrt kann ich auch Notizen/Projekte etc. jederzeit wieder einlegen: Vergangenen Sommer habe ich z. B. im Urlaub umfangreiche Notizen zu Städten, Museen, Shops, Restaurants und dergleichen gemacht. Falls ich wieder dorthin reise, kann ich die alten Notizen mitnehmen und ergänzen.
Wer einen Locher (#130130) besitzt, kann sogar eigene Seiten gestalten und einheften - am PC erstellte Vordrucke oder auch Zeitungsausschnitte, Stadtpläne usw.

4.) Jahreswechsel: Ein ganz großer Vorteil des Ringbuches zeigt sich, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt: da die Kalender für das Folgejahr bereits im Sommer verfügbar sind, kann man nach Belieben schon ein paar Monate des nächsten Jahres einlegen (oder sogar im Juli das erste Halbjahr des laufenden Jahres durch das des folgenden ersetzen - das sog. "akademische Jahr") und muß nicht ab November mit zwei Kalendern jonglieren. Auch die Adressen müssen nicht - wie bei gebundenen Kalendern - Jahr für Jahr neu geschrieben werden.

5.) Brieftasche: Die Fächer auf der Innenseite des Filofax - sowie eine Auswahl von Visitenkarten- (#133616) und Klarsichthüllen (u. a. #133612) - erlauben es, weitere nützliche Dinge mitzunehmen: Kundenkarten und Mitgliedsausweise, Briefmarken, Photos, Tickets, Quittungen... - manche Modelle verfügen sogar über Reißverschluss- oder Druckknopffächer, in denen dann sogar Kreditkarte, Führerschein oder Bargeld sicher verpackt sind.


* alle Artikel-Nummern beziehen sich der Übersichtlichkeit halber auf das Personal-Format, die Artikel sind aber in der Regel auch in den anderen Formaten erhältlich