Filomaniac

Das deutsche Blog für alle Filofax-Fans. - The German blog for all Filofax fans.

Please feel free to comment in English as well!

31. August 2010

"We call it a Klassiker"

Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, hat unsere Leserin Maren kürzlich ihren Filofax Classic in Chocolate hier im Blog angeboten - für den Schnäppchenpreis von 60 Euro, komplett mit Einlagen. (Neu kostet er stolze 119 Euro bzw. 72 GBP.) Da konnte ich natürlich nicht widerstehen... und habe ihn selbst gekauft.BlogBooster-The most productive way for mobile blogging. BlogBooster is a multi-service blog editor for iPhone, Android, WebOs and your desktop Ich gestehe, dass ich mir schon, als Maren hier in einem Kommentar erwähnt hat, dass sie ihren Classic verkaufen will, Hoffnungen gemacht hatte...

Am Donnerstag ist er angekommen:



Was soll ich sagen - er sieht wirklich aus wie neu und riecht wunderbar nach Leder... Maren hatte ihn im Juli gekauft, aber gar nicht benutzt, da er ihr doch nicht getaugt hat. Sie ist inzwischen übrigens stolze Besitzerin eines Maldens.

Der Classic hat mir schon lange gefallen, war mir aber, ehrlich gesagt, immer zu teuer. Also konnte ich mir diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen!


Besonders gefällt mir das kontrastierende Stiching - das es übrigens nur in den Farben Chocolate und Pink gibt; in Black und Cherry ist das Stiching Ton-in-Ton. (Allerdings gibt es eine Special Edition in Black Red: schwarz mit roten Nähten.) Chocolate war in der Tat auch die einzige Farbe, die mich gereizt hat, denn ich besitze ja schon schwarze, rote und pinke Filos. Ja, ich weiß, dass ich noch vor kurzem behauptet habe, keinen dunkelbraunen Filo haben zu wollen... aber - was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Malden und Classic sind beide großartig! (Vielleicht liegt es auch daran, dass mir meine Schwägerin in spe ihren Domino in Chocolate gezeigt hat, der wirklich klasse aussieht...)

Das Rindleder des Classic ist wunderbar glatt, aber recht steif - weshalb er auch nicht flach liegt. Was ich ein bißchen schade finde; aber ich hoffe, dass er mit der Zeit geschmeidiger wird. Andererseits ist er dadurch sicher unempfindlicher gegen Kratzer usw. als etwa der Malden, der jedesmal, wenn ich in meine Handtasche greife, einen neuen Schrapser kriegt - was bei dem Vintage-Look zum Glück nicht so tragisch ist.

Innen hat der Classic auf der linken Seite sechs Kreditkartenfächer mit einem großen Steckfach dahinter und rechts ein Reißverschlußfach plus zusätzliches Steckfach. Die Stiftschlaufe ist ebenfalls aus Leder und ein bißchen klein für meinen Geschmack - aber das Problem habe ich ja öfter...

Er hat das deutsche Sachregister mitgebracht - das, soweit ich weiß, nicht einzeln erhältlich ist - und das deutsche Woche-auf-zwei-Seiten-Kalendarium. Ansonsten gibt es die üblichen Einlagen: Trennblatt, A-Z Register, Formulare und farbiges Notizpapier, ein schwarzes Lineal sowie eine Kreditkartenhülle. Eine Weltkarte war seltsamerweise nicht dabei - was allerdings kein Schaden ist, weil ich eh schon so viele besitze.

Ich habe ihn nun erst einmal "für später" ins Regal gestellt - wo ich ihn gelegentlich herausnehme, um ihn zu streicheln und am Leder zu schnuppern. Noch ist der Malden mein "Lieblings-Filo"; mit der praktischen Aufteilung (incl. Notizblockfach) und dem geschmeidigen Leder ist der perfekte Begleiter für jeden Tag. Aber wie Ihr wisst, liebe ich es auch, den "Alltags-Filo" gelegentlich zu wechseln. Der Classic wird ein wunderbarer Herbst-Filo sein... ich bin bereits auf der Suche nach einer passenden dunkelbraunen Handtasche.

28. August 2010

Speakers' Corner Saturday - 23

Hallo, alle miteinander!
Na, wartet Ihr schon sehnsüchtig auf den SCS, damit Ihr Eure Filofax-Erlebnisse und Gedanken loswerden könnt?

Wir sind wie immer gespannt auf Eure Kommentare!BlogBooster-The most productive way for mobile blogging. BlogBooster is a multi-service blog editor for iPhone, Android, WebOs and your desktop

27. August 2010

Ich habe auch etwas zu verkaufen...

Hallo liebe Blog-Gemeinde!

Ich bin zur Zeit sehr im Stress und konnte mich deshalb nicht sehr oft hier melden.
Ich habe aber die letzten Tage mal ein bisschen "ausgemistet" und da ich ja nun zwischen Personal und Pocket hin und her wechsel, möchte ich gern 2 meiner Filos abgeben.
Es handelt sich um den Adelphi in schwarz und den Finsbury in raspberry.
Beide habe ich neu bei Ebay gekauft und sie waren bisher nur "meine Lager" und Archiv.
Keine Gebrauchspuren, nichts!
Sie sind ohne Einlagen und preislich eigentlich unschlagbar!

Für den Adelphi in schwarz hätte ich gern: 55€ inkl. Versand per UPS.
Für den Finsbury in raspberry hätte ich gern 50€ inkl. Versand per UPS.
Preise sind VHB, falls jemand gleich beide haben mag oder so.
Fotos sind im Flickr-Album, kann aber gern auch nochmal welche machen.
Bei Interesse schreibt mir doch einfach eine Mail an jule407(at)gmx(dot)de.

26. August 2010

Allzeit bereit


Wenn ich unterwegs bin, habe ich meinen "Alltags"-Filo in der Handtasche bei mir. Die anderen (Travel-Filo, Tageskalender, Archiv etc.) haben - wie Ihr auf dem Foto oben seht - ihren festen Platz auf einem Regal im Arbeitszimmer.

Bin ich zuhause, ist der Filo eigentlich immer in Reichweite - auf dem Schreibtisch oder im Wohnzimmer auf dem Couchtisch. Ich schaue so oft hinein, checke einen Termin, notiere ein To Do, einen Link, ein Zitat, einen Buchtitel... Manchmal habe ich auch mehrere Filos um mich herum, weil ich z. B. gerade Blog-Notizen mache, etwas in meinem Archiv nachschaue bzw. die Kalender "synchronisiere".

Abends wandert der Filo dann zu seinen "Freunden" aufs Regal. Ich würde ihn vermutlich sogar auf den Nachttisch legen, wenn ich nicht genau wüßte, dass unsere Katzen dann ein Druckmittel in der Pfote hätten, um mich zum Aufstehen zu bewegen, wenn sie glauben, es sei Frühstückszeit... Ohnehin bin ich stets bemüht, die Krallen der Katzen von meinen Schätzen fernzuhalten. Kater Mikesch liebt es nämlich, auf Büchern, Kalendern und was sonst auf dem Tisch liegt, ein Nickerchen zu machen. Wobei er sich gerne mit seinen Krallen gut festhält...

Wie haltet Ihr es mir Eurem bzw. Euren Filo(s)? Haben sie einen festen Platz in der Wohnung oder im Büro - oder liegen sie einfach da, wo Ihr sie zuletzt benutzt habt? Müßt Ihr sie manchmal suchen?

24. August 2010

Neue Aktion bei Filofax D

Gerade entdeckt auf www.filofax.de:

"Beim Kauf eines Terminplaners, in der Größe Personal, erhalten Sie die praktische Langenscheidt Business Englisch Einlage geschenkt. Diese Aktion gilt vom 19.08.2010 bis einschließlich 17.09.2010."

Diese Einlage kostet einzeln 9,50 Euro.

Falls Ihr also zufällig gerade einen neuen Filo braucht...

23. August 2010

Personal Organiser Registration

Jedem neuen Filofax (sowie jedem Kalendarium) liegt dieses Formular bei, das den Käufer dazu auffordert, seinen Organiser online zu registrieren, damit er im Falle eines Verlustes zurückgesandt werden kann.

Ich kenne keinen anderen Hersteller von Zeitplansystemen/Kalendern, der einen solchen Service bietet. In der Regel gibt es allenfalls ein Feld, um persönliche Daten einzutragen - und eventuell eine Belohnung für den ehrlichen Finder auszuloben. Filofax hingegen bietet an, den Organiser durch einen Kurier abholen und dem Besitzer zurücksenden zu lassen.

Dazu schreibt mir Kata Gleitsmann von Filofax Deutschland:

"[...) die Registrierung der Terminplaner war eine Idee, die uns bereits sehr lange im „Kopf spukte“, denn wie verzweifelt sind viele Nutzer, wenn Ihnen Ihr liebster Begleiter verloren geht. Seit nunmehr zwei Jahren können wir diese Möglichkeit anbieten.

Wir haben derzeit weltweit rund 85.000 registrierte Adressen. Die genauen Zahlen können wir Ihnen im Moment nicht angeben, da diese verschlüsselt hinterlegt sind, um den Datenschutzrichtlinien zu entsprechen und daher von uns nicht abrufbar sind.

Da wir diesen Service noch nicht sehr lange anbieten, hatten wir in Deutschland erst tatsächlich erst einen einzigen Fall, in welchem wir dem Nutzer seinen Filofax zurücksenden konnten. Offensichtlich passen die meisten doch besser auf als gedacht. Aber das kennen wir von uns selbst, oder?"
Zusätzlich wird, als Anreiz für den Finder, ein "kleines Geschenk" versprochen - nach Aussage von Jon (Filofax UK) auf Facebook: "The free gift is usually a gift voucher or [...] a choice of a new organiser."

Damit dieser Service funktioniert, muss man als Kunde nichts weiter tun, als seinen Filofax online zu registrieren. Nach Eingabe von Kontaktdaten, Modell und Größe erhält man sofort eine siebenstellige "ORG"-Nummer, die man in das entsprechende Feld des Formulars einträgt. Es empfiehlt sich, dieses dann an prominenter Stelle im Filo einzulegen, damit ein ehrlicher Finder es auch entdeckt.

Also, habt Ihr Eure Filos brav registriert?

Und habt Ihr selbst schon mal Euren Filo (oder einen anderen Kalender/Organiser) verloren bzw. gefunden? Erzählt uns Eure "Lost & Found"-Stories!

21. August 2010

Speakers' Corner Saturday - 22

So, Ihr Lieben. Heute ist Samstag... Zeit für Filofax-Stories!

Ich habe ja vor einer Woche meine Filos umsortiert... Und es hat sich bewährt, den Tageskalender auf 2 Filos zu verteilen: die beiden Leichtgewichte Mode und Fresco sind optimal dafür. Außerdem habe ich dadurch endlich eine Verwendung für den Fresco gefunden - ich bin angenehm überrascht, wie schnell er "gelernt" hat, flach zu liegen!

Was war bei Euch so los? Gönnt Ihr Euch und Euren Filos gerade einen wohlverdienten Urlaub?
Julia & ich wünschen Euch ein schönes Wochenende, wo auch immer Ihr es verbringt!

19. August 2010

Filofax Fun


Wieviele Filos könnt Ihr auf dem Foto entdecken?

Nein, unser Wohnzimmer sieht nicht immer so aus. Ich habe nur am Freitag Abend meine Filos ein bißchen umsortiert... Alles fing ganz harmlos an (tut es das nicht immer?) - ich habe testweise das Adressregister aus dem Malden rausgenommen, weil ich das nicht ständig dabei haben will. Ich hatte die Idee, es in den Slimline einzulegen und ihn damit zu einem reinen Adressbuch zu machen... Aber dafür war die Ringmechanik (11mm) schon fast zu klein. Ich habe eine ganze Weile herumprobiert - mit Kater Mikeschs tatkräftiger Unterstützung, wie Ihr seht.

Schließlich habe ich den Metropol zum "Household Planner" gemacht - mit dem hübschen pastellfarbenen Register aus dem Mode, das darin absolut klasse aussieht. Hier sammle ich z. B. "Bücher, die ich lesen"- und "CDs, die ich kaufen will"-Listen. Infos zur Wohnung (z. B. die Maße der Fenster - falls wir uns doch noch entschließen, Jalousien zu kaufen). Eine Liste von Sachen, die ich besorgen will, wenn ich das nächste Mal bei Ikea bin. Login-Daten und Passwörter; Filofax-Adressen verschiedener Städte; Infos zu Batterien/ Glühbirnen/ Druckerpatronen, die von Zeit zu Zeit besorgt werden müssen. Lauter Informationen eben, die ich nicht ständig dabei haben muss, aber zuhause doch öfter brauche; und auch die Adressen sind jetzt mit drin. Je nach Bedarf kann ich einzelne Seiten entnehmen und in meinen aktuellen "Alltags-Filo" einlegen.

Der Urban ist nach wie vor mein Vorratslager für Notizpapier, Adressblätter usw.; im Domino sammle ich Karten und Reiseinfos. Meine Blog-Notizen usw. sind im Indie.

Den Tageskalender (der vorher im Metropol war) habe ich auf zwei Filos aufgeteilt, nämlich Mode (Januar - Juni) und Fresco (Juli - Dezember). Ich verwende das Monatsregister; zusätzlich habe jetzt ich für jeden Monat das entsprechende Seite aus dem M1P eingelegt, ein Blatt Occasions, die jeweilige To Do-Liste und das Monatsbudget (#130618). Auch erledigte bzw. zukünftige Projekte werden dem jeweiligen Monat zugeordnet.

Der Malden ist nach wie vor mein Alltags-Filo. Hier habe ich den deutschen Wochenkalender, das Sachregister - und für die wichtigsten Telefonnummern habe ich mir diesen Wichtige Telefonnummern-Bogen aus Vinyl (#133614) besorgt, der mit Bleistift oder wasserlöslichem (Folien-)Stift beschrieben wird. Die Rückseite ist liniert, man kann darauf mit Bleistift (etwas blasse) Notizen on the go machen, die zuhause wieder wegradiert werden können. Sehr praktisch!


17. August 2010

Verkauft: Classic Personal

18.8.2010 Update: Das ging ja schnell! Der Classic hat schon einen neuen Liebhaber gefunden - kein Wunder, bei dem Schnäppchen! Wir freuen uns für alle Beteiligten.

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Folgendes Angebot hat uns heute per Mail erreicht - wir leiten es gerne an Euch weiter!

"Hallo Ihr zwei,

da ich ja nun auch stolze Besitzerin eines Malden bin, möchte ich nun gern meinen Filo Classic Personal braun verkaufen oder tauschen. Der Classic ist so gut wie neu, Originalverpackung habe ich auch noch (siehe Fotos). Leider hat er mir eben nicht so sehr gefallen.
Es wäre schön, wenn Ihr mein Angebot in Euren Blog aufnehmt, vielleicht findet sich noch ein Liebhaber??!! Meine dazugehörigen Fotos findet Ihr auch auf Flickr."

Classic Personal Chocolate (014004)
Kaufdatum: Mitte Juli 2010
Zustand: wie neu, lag meistens nur auf dem Tisch
Neupreis: 119,00 Euro
Verkaufspreis: 60 Euro exkl. Versandkosten

Kalender (4): Neue Monatskalender

Über die Vorzüge des Monatskalenders habe ich ja im April schon einmal berichtet: Manchmal will man den ganzen Monat auf einen Blick sehen - ein Monatskalender ist dann einfach praktischer; er ist außerdem eine sinnvolle Ergänzung zum Tageskalender, von dem man ja in der Regel nur einen Teil im Filofax dabei hat. Und wer gerne langfristig plant, kann jetzt schon einen Monatskalender für 2011 einheften, ohne seinen Filo allzusehr aufzublähen.

In Deutschland bietet Filofax, wie beschrieben, zwei Formate an: den Jahresplaner im Leporelloformat, der jetzt bereits für 2012 (!) lieferbar ist - und (in Pocket, Personal und A5) einen Monat auf zwei Seiten mit Register. Beide hatte ich Euch ja schon vorgestellt.

Aus dem Urlaub habe ich nun zwei weitere Monatskalender mitgebracht, die leider nicht in Deutschland verkauft werden: Month on One Page und Month on Two Pages.

Ich hatte beide Formate entdeckt, als ich - zur Vorbereitung unserer Reise - das Angebot von Filofax in Holland/Belgien recherchiert habe. In Den Haag konnte ich dann - zu meiner großen Freude! - beide Formate für 2010 kaufen.

Beide Monatskalender zeigen den Monat auf zwei Seiten, jedoch im Gegensatz zum deutschen Monatskalender ohne Register und auf dünnerem Papier (wie der Wochenkalender etc.), was Platz im Filo spart, aber die Seiten auch anfälliger für Knicke oder ausgerissene Lochung macht. Beide bringen außerdem den kompletten Infoteil (Notable Dates, Weights and Measures etc.) mit.


Das Month on One Page Diary (M1P) das es leider nur in Personal gibt, zeigt - wie Ihr auf dem Foto oben sehen könnt - den Monatskalender in Querformat (Wochentage untereinander), wobei die Felder für Samstag und Sonntag nur etwa halb so groß sind wie die der Werktage. Für Termine ist daher nicht viel Platz; dafür ist die linke Seite (fast) komplett leer. Sie zeigt lediglich den vorigen sowie den kommenden Monat als Übersicht, bietet also jede Menge Platz für Notizen und Kritzeleien. Optimal also, um spätere Termine und To Dos zu notieren, die in dem jeweiligen Monat aktuell sind - wie ich es einmal für Monatslisten beschrieben habe. Da jeweils der ganze Monat auf einer Seite abgedruckt ist, eignet sich dieses Format übrigens auch prima als Ergänzung zum Tageskalender - man kann immer nur den aktuellen Monat einlegen und die Rückseite für Notizen verwenden.




Das Month on Two Pages Diary (M2P) dagegen - erhältlich in Mini, Pocket, Personal und A5 - zeigt den Monat ebenfalls in Tabellenform, allerdings jeweils auf einer Doppelseite, was pro Tag deutlich mehr Platz für Eintragungen bietet - auch Samstag und Sonntag sind so groß wie die Werktage. Für weitere Notizen bleibt da natürlich wenig Platz, allerdings gibt es links zusätzlich eine Spalte, in die man z. B. Geburtstage eintragen kann. Im Gegensatz zum M1P muß der Filo bei diesem Format auch nicht um 90° gedreht werden, um Termine einzutragen.

Ich habe beide Formate gekauft, um sie in Ruhe testen zu können - vorsorglich auch schon für 2011. Wie schade, dass diese Kalender nicht in Deutschland erhältlich sind!!

Was meint Ihr zu diesen Monatskalendern - die es übrigens, außer in UK und BeNeLux, u. a. auch in Italien (nur M2P), Frankreich, Japan und den USA gibt? Würdet Ihr dieses Format dem deutschen vorziehen, benutzt Ihr es vielleicht schon? Was findet Ihr praktischer: M1P mit viel Platz für Notizen oder M2P mit größeren Kästchen pro Tag?

14. August 2010

Speakers' Corner Saturday - 21

Ihr wisst, was das bedeutet. Heute seid Ihr wieder an der Reihe!

Doch bevor ich Euch, sozusagen, die Tastatur überlasse, möchte ich mich - auch in Julias Namen - bei Euch allen bedanken: für Euer Interesse an unserem Blog, für Eure Kommentare, Fragen, Ideen und Fotos. Ihr seid die Besten!

So. Jetzt aber... Was gibt's Neues bei/in Euren Filos?

12. August 2010

London Calling

Seit ich meinen ersten "echten" Filofax gekauft habe (Oktober 2009), träume ich von einem Trip nach London...

Am 30. Juni war mein 40. Geburtstag - und mein Mann hat mir diesen Wunsch erfüllt! Da wir am 2. Juli ohnehin ins Ruhrgebiet zu den Verwandten (und von dort nach Holland und Belgien) fahren wollten, schlug er vor, einfach auch noch ein paar Tage nach London zu fliegen. Wir haben dann noch in der Nacht den Flug gebucht... und ich bin am nächsten Tag in die Stadt gesaust, um einen Reiseführer zu besorgen. Seine Kollegen (denen er davon erzählt hat) haben gesagt, er hätte doch alles "heimlich" buchen und mich damit überaschen können - aber mein Mann kennt mich gut genug, um zu wissen, dass das Planen, Vorbereiten und Listenschreiben für mich immer ein Teil des Urlaubsvergnügens darstellt. Diesmal musste halt alles sehr schnell gehen...
Zurück aus Belgien, haben wir also eine Woche en famille verbracht und sind am 20. Juli von Weeze (von RyanAir keck als "Düsseldorf-Weeze" bezeichnet) nach Stansted geflogen.

Ich hatte mir bereits zuhause die Adressen von Filofaxhändlern in London ausgedruckt und eine Liste von Produkten angelegt, die in UK billiger sind - oder überhaupt nur dort erhältlich.

Was die Filos angeht, wären dies: der Heart - den ich, wie Ihr Euch erinnert, bereits in Brüssel gesehen hatte. Gelb fehlt mir noch in meiner Sammlung... Oder der Songbird - der mir online sehr gut gefallen hat. Allerdings habe ich diesen Verschluss bereits beim Indie und die Farben (Rosa und Hellgrün) beim Mode. Außerdem wären da noch der Strata und der Identity, die mir aber beide nicht gefallen.

Oder nehme ich einen etwas teureren ledernen Filo, da sie ja in UK viel billiger sind als bei uns? Ich hatte den Finsbury ins Auge gefasst (der den Filofax World Cup gewonnen hat), der in UK 47 GBP kostet, umgerechnet etwa 55 Euro - also 20 Euro (!) billiger als in Deutschland. Allerdings fand ich jedesmal, wenn ich ihn in einem Geschäft in der Hand hatte, dass das Leder sehr hart und steif ist - er bleibt nicht nur nicht offen liegen, ich fand es schon schwierig, ihn überhaupt aufzuschlagen. Vermutlich gibt sich das mit der Zeit, aber...
Doch dann habe ich ja, wie berichtet, in Düsseldorf den Malden gesehen - damit stand mein Entschluß fest.

Natürlich führte unser erster Stadtbummel in London dann stracks nach Mayfair zum Filofax Centre auf der Conduit Street... Der Shop ist genauso aufregend und wunderschön, wie er auf Fotos (nicht nur auf meinen!) immer aussieht!! Sie haben das komplette Sortiment an Ringbüchern, Einlagen, Taschen und Stiften. Ich muß allerdings gestehen, dass ich mir gar nicht alles en detail angeschaut habe, da ich so aufgeregt war wegen des Malden... Aber die meisten Modelle und Einlagen habe ich eh schon mal "in echt" gesehen. Wie berichtet, kann man alle ledernen Filos (außer Mini) auch leer kaufen - was ich ja auch getan habe; sie berechnen dann 15% weniger. Die Filos sind bereits mit beiden Preisen ausgeziechnet, es scheint also eine Nachfrage nach leeren Filos zu geben. Wer einen Filo "komplett" kauft, kann übrigens auf Wunsch das Standard-Kalendarium (Woche auf zwei Seiten) gegen ein anderes austauschen lassen, gegebenenfalls gegen Aufpreis.
Sie haben dort im Shop sogar ein Gästebuch (!) ausliegen - natürlich habe ich mich gleich eingetragen... und ich habe Lauries Eintrag darin gesehen!

Zusätzlich habe ich noch ein paar Kleinigkeiten gekauft, die auf meinem "Einkaufszettel" standen: die Monatskalendarien für 2011 (die ich für das aktuelle Jahr in Den Haag erstanden hatte), pastellfarbenes Notizpapier für den Mode und Zusatzblätter für mein Slimline Adressregister. Stolz bin ich danach mit meiner Filofax-Plastiktüte durch die Stadt gelaufen!

Mit Rücksicht auf meinen armen Mann - der als Filofax-Co-Abhängiger immer in Schreibwarenläden herumstehen muss - habe ich der Versuchung widerstanden, in jede Filiale von Rymans, W. H. Smith etc. reinzugehen. Wie nicht anders zu erwarten, ist Filofax in London buchstäblich an jeder Ecke zu haben. Was die bekannten Edel-Kaufhäuser angeht, sind Fortnum & Mason sowie Selfridges gut sortiert... während ich das Filofax-Angebot bei Harrods sehr enttäuschend fand. Da hat ja jeder deutsche Kaufhof mehr Auswahl!

Den Filofax Store in Covent Garden (Neal Street) allerdings konnte ich mir nicht entgehen lassen - schon zu Recherchezwecken. Wie Laurie schreibt:
"The Conduit Street shop is in a very upscale area, and as you would expect most of their customers buy Filofaxes in the upper price ranges. [...]
Their Covent Garden shop is in a more tourist-centered location and because of this they tend to get more impulse purchasers of the lower price range products."
Ich hatte nicht vorgehabt, noch irgendetwas zu kaufen... aber - Ihr wisst es ja bereits - einem Fresco zum halben Preis konnte ich dann doch nicht widerstehen!

Auf dem Rückweg nach Deutschland habe ich entdeckt, dass es sogar in Stansted am Flughafen einen überraschend gut sortierten Filofax Shop gibt! Da wir nur noch etwa 5 GBP hatten, war ich allerdings nicht gefährdet...

10. August 2010

BeNeFAX

Ja, das bin ich auf dem Foto; wir sitzen auf dem Rembrandtplein in Amsterdam und warten aufs Frühstück. Dass ich Linkshänderin bin, habt Ihr (als aufmerksame Leser dieses Blogs) ja schon gewußt.

Die Reise führte uns (meinen Mann, die zwei Filos und mich) Anfang Juli zunächst nach Essen, wo meine Schwiegereltern leben, und dann weiter nach Holland: erst nach Amsterdam und dann nach Den Haag.

In Holland waren wir vergangenes Jahr auch schon, so dass ich meine gesammelten Infos, selbstgebastelten Stadtpläne etc. wieder verwenden konnte. (Letztes Jahr habe ich zwar noch das bsb obpacher-System verwendet, aber es ist ja kompatibel mit Filofax.) Zusätzlich habe ich mir eine Liste der Filofax-Händler ausgedruckt und auf Filofax NL nach Produkten gesucht, die in Deutschland nicht zu kriegen sind: z. B. der Heart.

Von anderen Filo-Fans wußte ich bereits, dass Filofax in den Niederlanden recht teuer ist (sogar noch teurer als in Deutschland!) und der Handel meist auch nicht besonders gut sortiert. Die einheimische Konkurrenz, nämlich Succes, ist hier offenbar sehr viel beliebter.

Das Angebot in Amsterdam war dann auch eher enttäuschend: wenig Auswahl, vor allem in Sachen Ringbücher (den Heart habe ich gar nicht gefunden) - und im Bijenkorf, dem (soweit ich weiß) größten Kaufhaus in Amsterdam, gab es noch keine Kalender für 2011!
Tatsächlich habe ich es dann aber geschafft, in einer Seitenstraße durch Zufall auf einen Schreibwarenladen zu stoßen, der nicht nur eine überraschend große Auswahl hatte, sondern auch Einlagen, die bei uns nicht (mehr) erhältlich sind, darunter knallrotes (!) Notizpapier, Post-Its, die Travellers Checklist... eine London Tourist Map und eine Karte von Amsterdam (wenn auch nicht original Filofax) - perfekt!

Auf Scheveningens chicer Einkaufsstraße, der Frederik Hendriklaan, gab es gleich zwei sehr gut sortierte Schreibwarenläden. Dort habe ich tatsächlich die Einlagen gefunden, die ich gesucht hatte; zwei verschiedene Monatskalender, die in Deutschland nicht erhältlich sind: Monat auf einer Seite mit Notizen und Monat auf zwei Seiten - beide werde ich Euch in einem eigenen Artikel einmal detaillierter vorstellen. Es gab sie sogar noch für 2010, so dass ich sie auch direkt ausprobieren konnte!! (Die 2011er habe ich dann in London gekauft, wo sie deutlicher billiger sind, - aber ich wußte ja nicht, ob 2010 dort noch vorrätig sein würde).

In Den Haag habe ich dann auch noch eine BeNeLux-Karte gefunden - auch diese nicht original Filofax, aber im Personal-Format. Mein Mann war ganz perplex, dass es mir tatsächlich immer wieder gelingt, etwas zu finden, dass ich noch nicht habe...

In Brüssel, der nächsten Station unserer Reise, gab es einen großen Schreibwarenladen mit Filofax-Schaufenster direkt um die Ecke unseres Hotels. Leider bin ich nicht sofort am Freitagnachmittag reingegangen, weil mein Mann (der mich stets geduldig in jeden Schreibwarenladen begleitet) meinte: "Da können wir ja auch dem Rückweg noch reingehen." Tja, auf dem Rückweg hatte der Laden schon zu. Und er hatte auch Samstag nicht auf - von Sonntag gar nicht zu reden...
Bei Inno (der großen belgischen Kaufhauskette) auf der rue Neuve gab es immerhin eine recht gute Auswahl - auch der Heart war vorrätig. Da unsere Reise uns allerdings noch nach London führen sollte, habe ich mich zurückgehalten, denn dort ist er billiger - und wer weiß, was es noch alles gibt...

Doch davon werde ich das nächste Mal berichten...

7. August 2010

Speakers' Corner Saturday - 20

Und ehe man sich versieht... ist schon wieder eine Woche vorbei.

Julia ist unterwegs, also mache ich heute den SCS. Das ist Eure Chance, zu erzählen, was bei Euch (in Sachen Filofax) diese Woche so los war! Auch Wünsche, Fragen, Anregungen sind herzlich willkommen. Gibt es Themen, die Ihr im Blog bislang vermisst?

6. August 2010

#Fridaynightfilofaxquestion

Diesen Tweet von Steve (Philofaxy) mit dem Tag #Fridaynightfilofaxquestion habe ich gerade auf Twitter entdeckt:
"If you had the choice of only one Filofax... and you couldn't buy any more, what would you buy?" (model and size)
Da fällt die Entscheidung nicht leicht, oder?

"Nostalgia with a hint of kitsch"



Aus London habe ich auch noch einen Fresco mitgebracht. (Mehr Fotos gibt's auf Flickr.) Das war eigentlich gar nicht geplant, denn ich hatte ja bereits meinen wunderbaren Malden gekauft.

Aber dann waren wir im Filofax Store in der Neal Street, und dort hatten sie die Auslaufmodelle (u. a. den Indie sowie einige gelbe Modelle) zum halben Preis. Es war übrigens mein Mann, der mir den Fresco gezeigt hat: "Guck mal, hier ist einer für 11 GPB!" - "Ah ja", sagte ich, "ein Fresco. Der hat dieses Kirsch-Motiv innen." Wir verließen den Laden, um weiter durch Covent Garden zu schlendern.

Aber natürlich - Ihr ahnt es schon, oder? - ließ mir der Gedanke an den Fresco dann doch keine Ruhe: Ein Filo, komplett mit Einlagen, für 11 GBP, also etwa 13 Euro? In Deutschland kostet er 39 Euro, also das Dreifache! Noch dazu ist es eines der Modelle, die discontinued werden. Wie könnte ich da nicht zuschlagen?
Ich wußte genau, dass ich mich spätestens im Flugzeug darüber ärgern würde. Dann würde ich ihn vermutlich auf Filofax UK bestellen, und incl. Versand 30 GBP dafür bezahlen. Also habe ich ihn mitgenommen. Mir wird schon eine Verwendung einfallen!

Der Fresco, der auf Filofax UK so charmant als "Nostalgia with a hint of kitsch" beschrieben wird, ist quasi der Vorgänger des Heart. Wie dieser hat er einen Einband aus bedruckter Baumwolle mit einem vertikalen, elastischen Verschlussband. Eine "Führungsnarbe am Einband" (Filofax) sorgt für besseren Halt. Er ist geschlossen noch flacher als der Indie (dessen Einband aus imprägniertem Denim besteht), vergleichbar etwa mit dem Mode. Anders als dieser kann der Fresco allerdings geöffnet (noch) nicht flach liegen. Innen findet sich der gleiche Print "in kultigem 50erJahre-Stil" (Filofax) wie außen sowie besagtes Kirschenmotiv - das es übrigens beim Cherry auch als Komplettlook gibt.


Innen hat der Fresco leider - wie der Heart - nur je ein großes Steckfach vorne und hinten, aber keine weiteren Fächer, z. B. für Kreditkarten. Er hat die contemporary Füllung mitgebracht, die ich schon vom Urban sowie vom Indie kenne, mit einem Kalendarium für 2009/10.

Zunächst einmal habe ich ihn im Originalzustand ins Regal gestellt, da ich ja den Malden benutze. Mit seinem (vermutlich fleckempfindlichen) Stoffeinband, den fehlenden Fächern innen und aufgrund der Tatsache, dass er nicht flach liegt, ist der Fresco für mich nicht unbedingt als Alltags-Filo geeignet - aber ich werde schon eine Verwendung finden, als Archiv oder als Spezial-Filo.

Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich ihn mitgebracht habe!

4. August 2010

Pocket Revolution

Falls Ihr regelmäßig bei Philofaxy reinschaut oder die momentane lebhafte Diskussion auf Twitter verfolgt, habt Ihr sicher bemerkt, dass einige langjährige Personal-Nutzer gerade zur Pocket-Größe wechseln oder darüber nachdenken.

Die Pocket-Größe ist natürlich handlicher für unterwegs; auch Julia z. B. hat ja hier vor einigen Wochen berichtet, dass sie im Sommer lieber mit leichtem Gepäck unterwegs ist.

Mit dem Rückenfach, das einige Modelle haben (ich wünschte, es gäbe ein solches Fach auch beim Personal!!), eignet der Pocket sich prima als Brieftasche bzw. ersetzt beim Shopping die Geldbörse.

Andererseits muss man sich natürlich beim Pocket-Format auch einschränken: nicht nur, dass die Seiten mit 81 x 120 mm kleiner sind, die Ringmechanik hat auch nur einen Durchmesser von 19 mm. (Personal: 23 mm; Blattgröße 95 x 171 mm). Einige Modelle haben sogar nur 15 mm-Ringe; laut Katalog sind dies: Chameleon, Cuban, Guildford, Kendal und Tropic; es gibt sogar einen Guildford mit 11 mm Ringdurchmesser.

Bei den Modellen ist die Auswahl in beiden Größen dagegen ähnlich groß: Pocket bringt es auf 31 verschiedene Modelle (Farben nicht eingerechnet), Personal auf 35. Zum Vergleich: im A5-Format gibt es aktuelle nur 20 Modelle.
Allerdings gibt es in der Personal-Größe mehr Kalendarien - z. B. 1 Woche/2 Seiten horizontal (#6844711) oder 1 Tag/2 Seiten (#6841711) und auch mehr Einlagen und Zubehör, z. B. Register.

Ich selbst habe ja schon des öfteren erklärt, dass für mich nur die Personal-Größe in Frage kommt. In den letzen zehn Jahren habe ich verschiedenste Ringbuchsysteme benutzt, aber es mußte immer diese Größe sein - ob sie nun WT (tempus), Junior (org-rat), kompakt (bsb-obpacher) oder eben Personal heißt -, die ungefähr A6 entspricht. In Japan heißt dieses Format (95 x 171mm) übrigens Bible.
Personal ist für mich einfach the best of both worlds: groß genug, um bequem zu schreiben und auch mal ein Ticket oder ähnliches einzukleben, gleichzeitig handlich genug, um den Filo immer mitzunehmen. Wenn ich wirklich einmal weniger Ballast haben möchte, nehme ich lieber den Slimline - der (bei 11 mm Ringdurchmesser) das gleiche Format hat wie der Personal, so dass ich einfach nur die Einlagen, die ich mitnehmen will, einzulegen und nicht alles doppelt zu schreiben brauche.

Welche Erfahrungen habe Ihr mit dem Pocket-Format gemacht? Kommt Ihr damit zurecht; mögt Ihr es vielleicht sogar lieber als Personal - oder verwendet Ihr beide Größen für verschiedenen Zwecke? Seid Ihr - wie so viele Filofax-Nutzer - zwischen beiden Größen (oder auch zwischen Personal und A5) hin und her gerissen, weil eben beide ihre Vor- und Nachteile haben? Ich bin (wie immer) gespannt auf Eure Kommentare!!

2. August 2010

Liebe auf den ersten Blick



Der Malden hat mir schon gefallen, seit ich ihn das erste Mal im Katalog gesehen habe. Ich hatte ohnehin mit dem Gedanken gespielt, mir - nach ein paar preiswerten bunten Filos - mal wieder einen eher "klassischen" aus Leder zuzulegen. Den Guildford in Schwarz habe ich ja schon... also sollte es diesmal ein brauner sein. Allerdings kein Schokoladenbraun (Classic, Domino, Kendal...), sondern lieber ein hellerer, eher rotbrauner Ton. (Der Siena allerdings gefällt mir nicht.)

Vor unserem Trip nach London habe ich den Malden in Düsseldorf (ja, wir sind diesen Monat viel herumgekommen!) zum ersten Mal "live" gesehen... und mich spontan verliebt! Erster Eindruck: die Farbe ist viel schöner als im Katalog, für mein Empfinden weniger "ocker" als vielmehr "cognac"- oder "kastanien"- braun. (Meine Fotos kommen der Farbe ziemlich nahe.) Es gibt ihn auch in Schwarz und in einem satten Kirschrot, da ich aber beides schon habe (Guildford bzw. Domino) habe ich diese Farben keines weiteren Blickes gewürdigt.

Noch wichtiger: Der Malden kann flach liegen; das Büffelleder ist wunderbar weich und biegsam - und der Vintage Look (Filofax) gibt ihm "Charakter". Ich glaube, dass er mit dem Alter immer schöner wird. Außerdem er hat diese wunderbare Innenaufteilung, mit einem zusätzlichen kleinen Reißverschlußfach vorne und einem Notizbuchfach plus Steckfach hinten.

In Deutschland kostet das gute Stück allerdings stolze 95 Euro. Ich hätte ihn wahrscheinlich einfach nur schweren Herzens ins Regal zurückgestellt... Aber da der Trip nach London ja bereits gebucht war, wußte ich sofort, dass der Malden mein Reise-Souvenir werden würde! Nicht nur ist er in London mit 65 GBP deutlich billiger, das Filofax Centre bietet ja die Möglichkeit, leere Ringbücher zu kaufen.

An unserem ersten Tag in London (einen ausführlichen Reisebericht lest Ihr nächste Woche) hat es mich dann auch sofort ins Filofax Centre (Conduit Street) gezogen: Und da war er! Ich war ganz hin und weg... Kommentar meines Mannes: "Du kaufst ihn ja sowieso, also können wir ihn auch gleich mitnehmen." (Will sagen: "Dann müssen wir nicht noch mal herkommen.")

Ohne Einlagen sollte der Malden 15 Prozent billiger sein, also 55 GBP (etwa 66 €) kosten - also fast 30 € billiger als in Deutschland. Die Filos sind tatsächlich mit beiden Preisen ausgezeichnet, man wird also gar nicht komisch angeguckt, wenn man einen "leeren" Filo verlangt. Er bringt ohnehin "nur" die Standardeinlagen mit (18 Monate Kalendarium, Sachregister, Adressen usw.) - das alles besitze ich ohnehin schon mehr als reichlich. (Wenn er die cotton cream Einlagen gehabt hätte, hätte ich sie vermutlich genommen).
Die freundliche Verkäuferin hat mir ein Exemplar aus dem Lager geholt (im Regal stehen nur die Ansichtsexemplare) - allerdings gefiel mir daran die Struktur des Leders nicht, also habe ich mir noch einen zweiten zeigen lassen -und schließlich darum gebeten, doch das Ansichtsexemplar kaufen zu dürfen. Ich bin richtig froh, dass ich den Malden selbst ausgesucht und nicht im Versand bestellt habe, denn durch den "Antiqued Leather"-Look sieht jedes Exemplar etwas unterschiedlich aus.

Stolz bin ich danach mit meiner Filofax-Plastiktüte durch London spaziert. Zurück im Hotel, bin ich direkt "eingezogen", mit den Einlagen aus meinem Mode.


Inzwischen habe ich meinen heißgeliebten Malden knapp zwei Wochen und er hat den "Alltagstest" bestanden. Das Leder fühlt sich wunderbar an, er liegt gut in der Hand. Vorne hat er besagtes kleines Reißverschlußfach, das optimal ist z. B. für Briefmarken, Korrekturetiketten, Verstärkungsringe und ähnlichen Kleimkram. Dahinter befindet sich ein offenes Fach über die ganze Länge, außerdem vier vertikale Kreditkartenfächer und ein großes Steckfach. Da das Leder so geschmeidig ist, lassen sich Karten, Zettel etc. auch leicht hineinstecken bzw. entnehmen. (Das hat mich beim Metropol immer sehr gestört: er ist so hart und die Fächer dermaßen eng, dass man kaum etwas einstecken kann, ohne es zu verknicken.)
Hinten hat der Malden ein Notizblockfach und zusätzlich ein Steckfach dahinter - bei allen anderen Modellen, die ich besitze, hatte ich entweder das eine oder das andere.
Die Stiftschlaufe - ebenfalls aus Leder - ist groß genug für meinen geliebten Lamy safari: am Anfang saß er etwas stramm darin, aber mittlerweile passt er perfekt.