Filomaniac

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1. August 2011

Filøfax, Filøfax, røm pøm pøm pøm...

Falls Ihr, wie ich, ein Kind der 70er Jahre seid, erinnert Ihr Euch bestimmt an den dänischen Koch aus der Muppets Show. Aber wußtet Ihr auch, dass er in der US-Version The Swedish Chef heißt? Was kurios ist, denn smørrebrød (Butterbrot) heißt auf Schwedisch smörgås. Außerdem haben wir gelernt, dass das schwedische Wort frukost tatsächlich "Frühstück", das dänische frokost hingegen "Mittagessen" bedeutet. "Abendessen" wiederum heißt auf Schwedisch middag.

Doch nun genug der babylonischen Sprachverwirrung... Ihr wolltet ja etwas über meine Filofax-Erlebnisse erfahren!

Nachdem wir beschlossen hatten, dieses Jahr nach Skandinavien zu fahren, habe ich natürlich sofort eine Liste der Filofax-Händler zusammengestellt, mich auf filofax.se bzw. filofax.dk mit dem Sortiment vertraut gemacht - und eine Shoppingliste geschrieben.
Was ich herausgefunden habe:
  • Die skandinavischen Kalendarien und Einlagen sehen ganz anders aus als wir sie im Rest von Europa (und den USA) kennen - und Register gibt's hier in Schwarz!
  • Einige Modelle sind deutlich billiger als in Deutschland, so kostet der Finsbury (Personal) in Schweden 595 SEK, das sind etwa 65 Euro (in Deutschland: 79 Euro); den Personal-Locher gibt's für 345 SEK (etwa 38 Euro) - statt 59,90 Euro bei uns.
  • Nur in Skandinavien gibt es die Modelle Journey und Pennybridge!
Hier seht Ihr den dänischen (links) sowie den schwedischen Katalog - letzteren könnt Ihr auch online durchblättern.


Begleitet hat mich übrigens der Domino in Slate, den ich im Juni ergattert hatte - und er hat seine Sache sehr gut gemacht: leicht, handlich, unempfindlich. Zusätzlich hatte ich den Sketch Zip dabei als Archiv für sämtliche Infos, Adressen, Karten usw. - wir waren ja zunächst in Essen, dann in Hamburg, Kopenhagen, Göteborg, Malmö, zurück in Essen, dann noch in Mönchengladbach... Im Domino habe ich jeweils nur die aktuellen Infos etc. mitgenommen.

Hier sind wir in Kopenhagen.


Mit Rücksicht auf meinen Schatz - der, sobald er ein Filofax-Regal im Laden sieht, sofort ausruft:"Das hast Du doch schon alles!" -, habe ich mir verkniffen, jeden Shop auf meiner Liste abzuklappern. Einige Buchläden, die als Filofax-Händler geführt werden, fand ich auch eher enttäuschend - schlecht sortiert, die Filos hinter Glas (!), keine Kataloge...

Eine sehr gute Auswahl bieten die großen Kaufhäuser Illum (wenn auch etwas unordentlich) und Magasin du Nord - und bei beiden gab es auch einen Sale! So habe ich den Heart (der mir schon letztes Jahr in Belgien gefallen hatte) für 99,95 DKK ergattert - das sind etwa 13 Euro. Umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass ein Glas Bier (0,5 l) in Kopenhagen stolze 55 DKK (etwa 7 Euro) kostet! Außerdem hat er die skandinavischen Einlagen mitgebracht, so dass ich diese nicht separat kaufen mußte! Den Heart stelle ich Euch demnächst noch in einer Review ausführlich vor.

Eigentlich hatte ich auch vorgehabt, ein paar Karten (Kopenhagen, Dänemark, Skandinavien usw.) für meinen Filo zu besorgen; allerdings sind fast alle skandinavischen Karten im Scheckkartenformat (kreditkorts-størrelse) - das Prinzip one size fits all leuchtet mir zwar ein, aber ich habe dann stattdessen einen (kostenlosen) Stadtplan der Tourist Information passend gefaltet und gelocht.

Den Journey allerdings, in den ich so große Erwartungen gesetzt hatte, habe ich in Kopenhagen nicht gesehen.

Weiter ging die Reise nach Göteborg. Hier habe ich, wie Ihr seht, einen Filofax-Stadtplan zum Einheften gefunden.


Bei Åhléns, der schwedischen Kaufhauskette, gab es dann auch den Journey - sowie den Pennybridge. Warum ich mich schließlich für letzteren entschieden habe, erzähle ich Euch ein anderes Mal...




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