Filomaniac

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12. August 2011

Slimline Zip

Wenn der Sketch Zip und der Metropol Slimline ein gemeinsames Kind hätten, dann wäre es... - der Pennybridge.


Warum ich im Urlaub in Schweden dann doch nicht, wie geplant, den Journey, sondern den Pennybridge gekauft habe, habe ich Euch ja gestern schon erzählt.

Der Pennybridge vereint auf wundersame Weise die Vorzüge eines Slimline mit denen eines Zip: einerseits ist er schmal und leicht (wobei die "Compact"-Größe mit 15 mm Ringmechanik etwas größer ist als Slimline mit 11 bzw. 13 mm) - andererseits schützt der umlaufende Reißverschluss Einlagen und lose Zettel davor, zu verknicken oder gar verlorenzugehen.

Die vielen Fächer innen - eines davon mit Reißverschluss - machen den Pennybridge zu einer optimalen Reisebrieftasche.

Allerdings erfordert die schlankere Ringmechanik die Beschränkung auf das Wesentliche: was im Urlaub ja kein Nachteil sein muß.

Nachdem ich den Pennybridge in Göteborg gekauft habe, habe ich am Abend im Hotel damit herumgespielt. Enthalten war ja nur das schwedische Wochenkalendarium. Natürlich würde nicht der ganze Inhalt des Domino Slate, der mich bis dahin begleitet hatte, hineinpassen. Und da wir auf Reisen waren, hatte ich auch nicht meine komplette Auswahl an Filofax-Kalendern und Einlagen zur Hand: den Monatskalender jedenfalls habe ich schmerzlich vermisst.

Also habe ich zunächst einmal nur das hineingepackt, was ich unterwegs brauche: Tagespläne (D2P), Reise-Infos/Adressen, Notizpapier - und den Rest im Domino und im Hotel gelassen.
Nachdem ich in den Pennybridge eingezogen war, habe ich allerdings festgestellt, dass die Stiftschlaufe, obwohl elastisch, völlig nutzlos ist: da der Pennybridge mit etwa 12 cm schmaler ist als ein "normaler" Filo - und deutlich schmaler als der Sketch Zip mit ca. 14,5 cm - geht der Reißverschluss nicht zu, wenn man einen Stift hineinsteckt!


oben: Pennybridge, unten: Sketch Zip

Ich muss gesehen, dass das eine ziemliche Enttäuschung war - abgesehen davon ist er nämlich perfekt: Die Steckfächer sind optimal für Hotel-Keycard, Tickets, Visitenkarten, Belege - und Dinge wie Zuckertütchen usw., die ich immer als Souvenirs mitnehme. Und er ist ganz leicht und flach.

Das Kunstleder mag zwar weniger hochwertig aussehen, ist aber unempfindlich gegen Kratzer; gerade auf Reisen ist das ja durchaus wichtig.

Ich habe mir also im Urlaub damit beholfen, den Stift separat in der Handtasche aufzubewahren. Soweit, so gut.

Aber würde ich den Pennybridge auch zuhause, im Alltag noch mögen - oder schnell in einen Personal zurückkehren?
Einerseits bin ich daran gewöhnt, das W2P-Kalendarium in meinem Filo zu haben plus den aktuellen Monat D2P, jede Menge Notizen zu verschiedenen Themen, Adressen, Fotos... Andererseits: brauche ich das wirklich alles, wenn ich unterwegs bin? Der Pennybridge ist einfach zu schön, um im Regal auf die nächste Reise oder Buchmesse zu warten.

Wir sind jetzt seit zwei Wochen wieder zuhause und ich gebe zu, dass ich seitdem recht viel mit dem Pennybridge herumexperimentiert habe. Mittlerweile habe ich eine gute Lösung gefunden: Der Pennybridge begleitet mich in der Handtasche, wenn ich unterwegs bin. Ich habe den M2P-Kalender für den Überblick plus den aktuellen Monat des D2P: letzteres gibt mir genug Platz für To Dos, Notizen usw. Dazu noch ein paar Blatt Notizpapier, Post-Its, Fotos meiner Lieben - fertig!

Als Brieftasche ist der Pennybridge unschlagbar: Büchereiausweis, Kundenkarten, Belege, Briefmarken sind darin sicher aufgehoben. (Mein Geld habe ich allerdings nach wie vor in der Geldbörse, da ich nicht jedes Mal an der Kasse meinen Filo herausholen will.)

Die übrigen Einlagen des Domino (W2P, Notizen, Projekte, Fotos...) habe ich zusammengelegt mit dem "Household"-Filo, in dem ich auch vorher schon Dinge aufbewahrt habe wie: Geburtstagskalender, Notizen zur Wohnung (z. B. Maße; Bezeichnungen von Leuchten/Patronen/Staubsaugerbeuteln usw. zum Nachkaufen), Passwörter... eben all die Infos, die ich daheim häufiger brauche - aber eben nicht unterwegs. Adressen sind - bis auf ein paar wichtige Nummern für den Notfall - in meinem Adress-Filo.

Und die Stiftschlaufe, höre ich Euch fragen? Naja, der einzige Stift, der hineinpasst, ohne mit dem Reißverschluss zu kollidieren, ist der Pilot Birdie (den ich seit ungefähr zehn Jahren besitze). Für Ringbücher entworfen, lässt er sich wahlweise in die Stiftschlaufe stecken oder an die Ringmechanik anklemmen. Problem gelöst!

Ich habe allerdings festgestellt, dass ich auch mit anderen (schmalen) Stiften, z. B. dem Tombo Onbook (im Foto oben zu sehen) sehr gut zurechtkomme, wenn ich den Reißverschluss nur halb zuziehe.

1 Kommentar:

  1. I wonder why the Penny Bridge and the Journey are only available on the SE site? They look great, I noticed them myself recently.

    And they aren't expensive either. Tough enough for everyday use? How are you finding it a month or so on?

    Steve

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