Filomaniac

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28. September 2011

Exclusivbericht: Philofaxy London Meet Up, Take 2

Sicher habt Ihr mitbekommen, dass letzten Samstag ein weiteres Philofaxy London Meet Up stattgefunden hat. Tommes war wieder dabei, und er war so freundlich, für uns einen ausführlichen Bericht zu schreiben.

Nachdem mein erstes Philofaxy-Treffen im März so viel Spaß gemacht hatte, bedurfte es für mich keiner langen Überlegungen, ob ich im September wieder teilnehmen möchte. Als der Termin feststand, habe ich sofort zugesagt. Unter den Teilnehmern waren einige bekannte, aber auch neue Gesichter. Und kurzfristig ergab sich auch noch eine Herausforderung durch die amerikanischen Philofaxer. Aber der Reihe nach…

Nachdem schon recht bald alles für die Reise vorbereitet war, stellte mich Filofax Deutschland vor eine große Aufgabe. Im Rahmen der 90 Jahre Filofax-Aktion baten mich einige Teilnehmer des Londoner Treffens, für sie ein paar Filofaxes zu erwerben und mitzubringen. Gesagt, getan – und ein paar Tage später stapelten sich bei mir die schwarzen Boxen. Dies bedeutete dann, alles neu einzupacken. Eigentlich hatte ich nur Handgepäck gebucht und so habe ich alles in einen großen Rucksack “gestopft”. In der Hoffnung, dass dies am Flughafen keine Probleme geben würde, machte ich mich Samstag morgen um 5:30 Uhr auf den Weg zum Flieger. Nach dem Scannen des Rucksacks bekam ich die Frage gestellt: “Ist das Ihr Rucksack? Wir haben ein Problem!” Mir sackte ganz schön das Herz in die Hose! Erst nach der Aussage “Da ist eine Flasche drin!” konnte ich erleichtert aufatmen. Ich hatte eine Fläschchen Eau de Cologne in meinem Kulturbeutel, der sich sinniger Weise ganz, ganz unten im Rucksack befand. Nach einem kurzen Gespräch waren die Sicherheitsleute so freundlich, mich nicht alles aus- und wieder einpacken zu lassen, sondern erklärten sich nach einem erneuten Scan bereit, mir zu glauben und mich durch zu winken. Somit kam die ganze Lieferung ohne weitere Problem sicher in London an. 

Ab 12:00 Uhr trudelten so langsam alle Teilnehmer bei Tate Modern ein und wir nahmen unseren Tisch in Beschlag. Ich begann dann auch alle Mitbringsel zu verteilen und so füllte sich der Tisch sehr schnell mit neuen und “alten” Filofaxes. Auch die Begutachtung und Diskussion über die Benutzung und Aufteilungen kam rasch in Gang, so dass wir beinahe vergaßen, auch noch etwas zum Essen zu bestellen. Aber es gab da ja noch die große Herausforderung! In New York fand eine Woche vor unserem ebenfalls ein Treffen statt. Und dort wurde eine Reihe mit 27 Filofaxes aufgebaut. Das war schon ein sehr beeindruckender Anblick. Wir haben uns nicht lumpen lassen und die Herausforderung gerne angenommen. Also schnell den Tisch freigeräumt, neugierige Blicke ignoriert und alle unsere Filos in einer Reihe aufgestellt. Fein säuberlich nach Größen und Farben sortiert. Dann rasch durchgezählt und abgemessen: 45 Ringbücher, eine Geldbörse und dies alles auf einer Länge von sage und schreibe 1,68 Meter!!! Wir waren zufrieden ;-) Bilder dazu gibt es bei Philofaxy und bei Caribbean Princess… 

Nachdem die Mitglieder der Reihe wieder an ihre Besitzer aufgeteil worden waren, machten wir uns auf den Weg durch London zum Filofax-Laden in der Neal Street. Dort wurden wir von der Managerin Dee begrüßt und konnten uns einige Neuheiten und/oder Wünsche live und in Farbe ansehen. Auch hier entbrannten sofort angeregte Gespräche über die Vorteile einiger Modelle und welches Leder in welcher Farbe wohl am besten sei. Mit vielen Tüten, die nicht nur mit eigenen Einkäufen sondern auch mit Zugaben von Filofax angefüllt waren, versammelten wir uns noch zum obligatorischen Gruppenfoto vor dem Schaufenster (Bilder hierzu und noch weitere bei Philofaxy ). Dann war die Zeit leider schon wieder sehr weit fortgeschritten und es hieß Abschied nehmen. Einige werden sich bereits im November wiedersehen, dann steht das dritte Treffen in diesem Jahr im Kalender. Wir waren uns aber alle einig, dass wir uns spätestens im kommenden Jahr wieder treffen. Einige Teilnehmer hatten auch großes Interesse an einem Treffen in Deutschland und würden sogar teilnehmen wollen…


Ein herzliches Dankeschön an Tommes für diesen spannenden Bericht! Seinen Bericht vom Meet Up im März findet Ihr hier.


Zum Thema eines möglichen Meet Ups in Deutschland mache ich einen separaten Artikel.


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