Filomaniac

Das deutsche Blog für alle Filofax-Fans. - The German blog for all Filofax fans.

Please feel free to comment in English as well!

30. August 2011

Auswertung der Umfrage: Wann kauft Ihr den/die Kalender für 2012?

In diesem Monat wollte ich von Euch wissen, wann Ihr den/die Kalender für das kommende Jahr kauft.

41 Stimmen wurden abgegeben - danke dafür! - und das Ergebnis sieht so aus:
Ich habe meine(n) schon: 23 (56%)

So bald wie möglich: 3 (7%)

Im Herbst: 10 (24%)

Ende des Jahres: 5 (12%)

Anfang 2012: 0 (0%)

Ich kaufe keine(n) Kalender: 0 (0%)

Erstaunliche 56 Prozent der Teilnehmer - mehr als die Hälfte also! - haben bereits ihre(n) Kalender für 2012. Ich nehme an, dass einige darunter sind, die sich in der letzten Zeit einen neuen Filofax gegönnt haben, der das Kalendarium fürs nächste Jahr mitgebracht hat.
Andere planen offenbar gerne langfristig - und wenn man schon weiß, welches Kalendarium man will, spricht ja auch nichts dagegen.

Weitere 31 Prozent wollen "sobald wie möglich" (sieben Prozent) oder doch spätestens "im Herbst" (24 Prozent) ihre(n) Kalender kaufen - nur zwölf Prozent warten damit bis "Ende des Jahres". In den letzten Jahren hat Filofax Deutschland im Dezember versandkostenfrei geliefert - allerdings besteht immer die Gefahr, dass das gewünschte Format vorübergehend vergriffen ist.

Was mich betrifft, habe ich in der Vergangenheit auch meistens einen Wochenkalender gekauft, sobald er erhältlich war - letztes Jahr schon im Mai. Im Augenblick bin ich allerdings noch unentschlossen - ich habe im Laufe des Jahres so viele verschiedene Formate ausprobiert, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.
Einen Wochenkalender (mehrsprachig) hat der Domino Slate mitgebracht, den ich im Juni ergattert hatte. Ich brauche aber zusätzlich noch ein Tageskalendarium, wobei ich aktuell zwischen Tag auf einer Seite (DpP), Tag auf zwei Seiten (D2P) und Zwei Tage pro Seite (2DpP) schwanke; letzteres ist eines der wenigen Formate, die ich bislang noch nicht ausprobiert habe.

27. August 2011

Speakers' Corner Saturday - 75

Na, meine Lieben, was gibt's Neues bei Euch und Euren Filos?

Ich bin diese Woche vom Pennybridge in den Domino Snake umgezogen - nicht, dass am Pennybridge (abgesehen von der Stiftschlaufe) etwas verkehrt wäre, aber Abwechslung ist angenehm und ich liebe ja alle meine Filos...

Übrigens liebäugle ich gerade mit dem Finsbury Aqua - das Angebot von Daedal ist zu gut, um es nicht zu nutzen, oder?




26. August 2011

"Alt gegen neu"-Aktion bei Daedal

Diese Meldung habe ich gerade auf Facebook entdeckt:
"Es ist wieder soweit! Vom 01.09. bis zum 31.10.2011 gibt es die "Alt-Gegen-Neu-Aktion" mit Filofax. Tauscht Eure alten Zeitplaner gegen ein aktuelles Modell und erhaltet sagenhafte 25 % Rabatt! Wir nehmen alle Arten von Organizern an, egal welche Marke, ob Kunststoff oder Leder - auch defekte! Einzige Bedingung: der alte Zeitplaner muss mit Ringmechanik ausgestattet sein. Weitere Informationen folgen..."
Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Und außerdem liefert Daedal Filofax-Ringbücher immer versandkostenfrei!

Wenn Ihr jetzt schon mal gucken wollt, ob was Interessantes dabei ist: hier geht's zum Onlineshop.


Ist der Osterley ein "Blender"?

Robert hat mir diese Mail geschrieben, die sicher eine interessante Diskussion anregen wird:
"Ich möchte niemandem auf die Füße treten, oder gar die Freude an seinem Filo nehmen, aber ich persönlich kann nicht verstehen, warum Filofax im neuen Katalog so viele (verzeiht den Ausdruck) "Blender" anbietet.

Was soll denn ein Filo mit "Krokomuster" (Osterley), "Straußenmuster" (Regency) "Schlangenprint" (Enigma) "Echsenprint" (Luxe)...

Das wirkt auf mich wie der Kauf einer gefälschten Breitling/Rolex am Strand von Pattaya - wenn ich mir das Original nicht leisten kann, oder im Falle der Filos aus arten/naturschutzrechtlichen Gründen in Deutschland nicht kaufen darf (in den USA gibt es die genannten Filos für sehr viel Geld im Originalkleid), oder aus Überzeugung nicht kaufen will - warum kaufe ich dann ein Produkt, das aussieht als wäre es "echt"?"

Also: Wie denkt Ihr darüber?

Findet Ihr die genannten "Blender"-Modelle attraktiv oder nicht? Würdet Ihr die echten Alligator-, Strauss- oder Eidechsen-Filos kaufen, die Filofax USA anbietet - wenn sie in denn Europa erhältlich wären?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

25. August 2011

Leserreview (7): Kendal

Erinnert Ihr Euch? Robert hatte vorige Woche berichtet, dass er - trotz früherer negativer Erfahrungen - bei Filofax UK bestellt hat. Hier ist sein Erfahrungsbericht:

"Mein UK Kendal ist heute eingetroffen - und da es ja in der Vergangenheit einige Kritik (auch von mir) an Filofax UK gab, will ich euch meinen Bericht nicht vorenthalten. Um es kurz zu machen - es hat alles bestens geklappt.
Am 14.08 bestellt, hat er lt. Auskunft Filo UK, das Lager am 15.08 verlassen und ist heute - also 8 Tage später wohlbehalten eingetroffen. Wie auf dem Foto zu sehen, war die Verpackung wie üblich nur ein fester Umschlag, der dazu seitlich bereits leicht offen stand - das wäre aber schon der einzige Kritikpunkt. Der Artikel selber ist 100 % in Ordnung (es waren auch alle Einlagen sauber eingeheftet) und vollständig, so das als Fazit bleibt:

Filo UK kann schiefgehen, kann aber auch einwandfrei klappen - und dann ist es natürlich eine erhebliche finanzielle Ersparnis."







Vielen Dank, lieber Robert, für diesen Bericht. Wir freuen uns, dass diesmal alles geklappt hat und wünschen Dir viel Freude mit deinem neuen Kendal - wirklich ein Prachtstück!

24. August 2011

Leserfrage: Kuliflecken entfernen

Von Robert kommt folgender Hilferuf:
"Mir ist was saublödes passiert, ich habe meinen Cuban A5 (chestnut) im Rucksack mitgeführt, im Rucksack lagen auch 2 Kulis und wie immer es passiert ist - mein Cuban hat jetzt 2 kleine, aber sichtbare Kulistriche auf der äußeren Lederseite *grrrrrrrrrr*

Habt ihr irgendeine Idee oder Tipp, wie ich das (hoffentlich) wieder raus kriege ?
Die üblichen (Heitmann) Fleckenentferner und speziell der für "Kuliflecken" schreiben ausdrücklich "nicht auf Leder verwenden !" - was also kann ich tun ?"
Hat jemand einen Tipp für Robert?

Coverstory (Update)

Was sehr Ihr, wenn Ihr Euren Filo aufschlagt? Also ganz vorne, direkt hinter dem transparenten Trennblatt?

Ich selbst bastele mir ja gerne Cover, wie Ihr wisst. Hier ein paar Beispiele:

Sketch Oyster


Classic Chocolate


Chameleon Spring Green


Bond Red


Andere Möglichkeiten wären zum Beispiel:

Also, was habt Ihr in Euren Filos?


Nachtrag 26.08.2011

Robert hat mir als Antwort auf meine Frage dieses Foto gemailt

(Foto mit freundlicher Genehmigung von Robert)

Er schreibt dazu:
"[...] es handelt sich dabei um ein Ginkoblatt, ein "in der Pflanzenwelt einzigartiges zweigeteiltes Blatt, dessen Zweihäusigkeit schon früh mit dem Symbol des Yin-Yang, eng in Verbindung gebracht wurde". (Quelle: Wikipedia)"

22. August 2011

Nicht verpassen: GLAMOUR Shopping Week 2011

Holt mal schnell Euren Filo hervor - ich warte so lange.

...

Alle bereit? Super! Also: vom 8. bis 15. Oktober 2011 findet die nächste GLAMOUR Shopping Week statt - und Filofax Deutschland ist wieder dabei!

Mit der Shopping Card, die der Oktober-Ausgabe (erhältlich ab 19. September 2011) der Zeitschrift GLAMOUR beiliegt, gibt es "exklusive Rabatte bis 50 %, tolle Geschenke und Specials bei mehr als 110 Partnern in über 10.000 Shops" (auch online). Eine Übersicht über alle teilnehmenden Shops und Marken findet Ihr hier.

Bei Filofax Deutschland gab es in den vergangenen Jahren immer 20% Rabatt auf einen Terminplaner - bei teilnehmenden Händlern (Liste im Heft) sowie online.

Falls Ihr also in nächster Zeit einen neuen Filo braucht, solltet Ihr Euch dieses Angebot nicht entgehen lassen. Vor zwei Jahren habe ich mir mit der Shopping-Card übrigens meinen ersten Filo, den Guildford, gekauft. So fing alles an...

20. August 2011

Speakers' Corner Saturday - 74

Na, Ihr Lieben - genießt Ihr das schöne Sommerwetter?

Ich warte auf eine Lieferung von Filofax. Nichts Spektakuläres, nur Notizpapier, Stickers, ein Slimline Adressregister für den Pennybridge - und ein Stadtplan von München. Ich werde im September in München sein - also habe ich mir den passenden Stadtplan bestellt.

Gestern habe ich meinen Filofax-Filo, in dem ich Infos zu sämtlichen Modellen sammle, auf den neuesten Stand gebracht. Dabei ist ist mir aufgefallen, dass alle neuen Modelle - mit Ausnahme des Luxe - eine elastische bzw. dehnbare (das heißt dann wohl Leder mit elastischem Einsatz, wie beim Chameleon) Stiftschlaufe haben. Das sind ja mal gute Neuigkeiten!

Und was gibt's bei Euch Neues?

19. August 2011

Leserfrage: Ein Filo für Fotos?

Catrin schreibt mir:
"Ich habe vor von meinen wichtigsten Mitmenschen Fotos zu machen, um sie in meiner Tasche mitzuführen. Die Fotos werden 10x15 sein. In welchem Filo ist genügend Platz so ca. 10-15 Fotos zu transportieren? Und wenn nicht in einem Filo, hättest Du da sonst eine andere Idee welche Mappe man da nehmen könnte?"
Liebe Catrin, um Deine Frage zu beantworten, müsste ich noch ein paar Sachen wissen:

Suchst Du einen Filo/Mappe nur für diese Fotos, oder soll auch ein Kalendarium, Notizpapier etc. mit rein?
Wenn Du nur die Fotos transportieren möchtest: dafür gibt es sicher billigere Lösungen - schau Dich mal in einem Fotogeschäft oder Kaufhaus um.

Wärst Du bereit, die Fotos eventuell passend zurechtzuschneiden, oder soll es bei 10 x 15 cm bleiben?
Personal ist mit einer Papiergröße von 95 x 171 mm zu klein, Pocket (81 x 120 mm) erst recht - es sei denn, Du beschneidest die Fotos entsprechend und steckst sie in Klarsichthüllen.
Das A5-Format (148 x 210 mm) wäre groß genug, der Filo dann aber entsprechend unhandlich.

Auf Flickr, z. B. in der Philofaxy-Group, findest Du jede Menge Bilder; viele Leute haben auch Fotos in ihren Filos.

Vielleicht hat ja noch jemand anders einen Tipp für Catrin? Habt Ihr Fotos Eurer Lieben in Euren Filos?

18. August 2011

HEMA revisited

Bekanntlich liebe ich die holländische Kaufhauskette HEMA, die auch ein paar Filialen in Deutschland hat. Als wir nun im Juli in NRW waren, habe ich die Filialen in Essen und Mühlheim abgeklappert - und natürlich habe ich wieder ein paar hübsche bunte Kinkerlitzchen gefunden, die mein Herz erfreuen.

Neben Notizbüchern und Stickern habe ich diese Post-Its gekauft:


Und farbiges Tape, je 4 Rollen zu 3,99 Euro (wenn ich mich recht erinnere):


Zuhause hatte ich dann die Idee, ein cotton cream Nummernregister damit zu pimpen:



Zwar mag ich das Nummernregister lieber als das Sachregister, da es mir erlaubt, meine "Sachen" selbst zu definieren, aber in cotton cream sieht es in den meisten Filos etwas langweilig aus - und ganz besonders irritiert mich der Anblick des cotton cream Registers mit dem weißen Notizblock dahinter. Albern, ich weiß - aber so bin ich nun mal.

Funktioniert natürlich auch mit jedem anderen bunten Papier - und selbst bei Menschen, die in Sachen "Basteln" eher minderbegabt sind.

16. August 2011

Filofax-Test

Ende Januar habe ich euch die Seite www.orga-dich.de als Linktipp vorgestellt. Der Autor, Mirko D. Walter, beschäftigt sich mit allen Aspekten rund um die Themen Selbstmanagement, Zeitmanagement und Methodik.

Unter anderem findet Ihr dort auch einen Test verschiedener Zeitplansysteme. Vergangene Woche hat Mirko mich gebeten, für diese Serie einen Test des Filofax-Systems beizusteuern:
"[...] Zwar besitze ich selbst welche (A5, Personal, jeweils diverse) aber ich kenne mich zugegebenermaßen nicht so umfänglich bei den Einlagen und der Anwendung aus, da ich das System selbst nur sporadisch nutze. Jetzt suche ich jemanden, der mich ein bisschen unterstützt und Spaß daran hat, einen solchen Test für einen Filofax-Planer zu schreiben."
Und wer wäre da besser geiegnet als, *räusper*, meine Wenigkeit?

Von den Reviews, die ich für Filomaniac regelmäßig schreibe, unterscheidet sich der Test unter anderem dadurch, dass bestimmte Testkriterien vorgegeben waren, darunter Dinge wie Projekt- oder Zielplanung. Aber das lest Ihr am besten selbst - und zwar hier!

Mirko hat mir übrigens zugesagt, seinerseits einen Gastbeitrag für Filomaniac zu schreiben. Seid gespannt...

15. August 2011

Sag niemals nie

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch: Anfang des Jahres hatte Robert hier seinem Unmut über den Service von Filofax UK Luft gemacht.

Heute hat er mir diese Mail geschickt:
"Wollte mich mal wieder melden, ein neuer Filo steht ins Haus ;-)
[...] Aktuell soll es ein Kendal in Personal werden (meine A5 sind toll, aber zum tgl. mitführen empfinde ich sie zunehmend als etwas zu sperrig), bestellt ist er schon - aber entgegen meinen Ankündigungen wird es doch mal wieder ein Kauf via UK, denn:

Filofax D bietet dieses Modell nicht mehr an - und einen anderen Personal wollte ich nicht, da mir der Kendal wirklich gut gefällt. Und darüber hinaus wundere ich mich etwas, dass bei Filo UK angegeben wird "Supplied with a 2011 and 2012 diary.", ich diese Angabe aber auf der deutschen HP nicht finde ?
Daher gehe ich davon aus, dass ich in D nur den Kalender für 2011 erhalte (?) - und das bei doch deutlich höheren Preisen. Also salopp formuliert:

Weniger Ware für mehr Geld ;-(

Vielleicht irre ich mich ja bzgl. der Kalender, aber wenn, wäre es schon ein gewichtiges Argument doch mal wieder das Experiment UK zu wagen ;-)

Ich lasse euch jedenfalls wissen, wann und wie der Kendal eintrifft..."
Vielen Dank, lieber Robert! Wir sind gespannt, zu hören, wie es weitergeht - und freuen uns über eine kleine Review, wenn der Kendal da ist!

In der Regel liefert Filofax Deutschland ab ca. Mitte August ein Kalendarium für das Folgejahr mit - siehe auch die FAQ.

Mit einem Preis von 65 £ (etwa 74 Euro) ist der Kendal in UK natürlich trotzdem deutlich billiger, als Du ihn in Deutschland (wenn überhaupt noch) bekommen hättest: laut Preisliste 2010 hat er 109 Euro gekostet.

Red Letter Day

Wenn Ihr (wie ich) in Bayern oder Baden-Württemberg wohnt (oder "aus Österreich zugeschaltet" seid), dann habt Ihr heute einen Feiertag, nämlich Mariä Himmelfahrt.

Das brachte mich zum Nachdenken über die Kennzeichnung von Feiertagen im Filofax-Kalendarium.

In den deutschen Kalendarien (M2P, W1P, W2P, DpP und Jahresplaner) sind natürlich die deutschen (und österreichischen) Feiertage angegeben, während in den mehrsprachigen Kalendern (u. a. W1P/N, 2DpP und D2P) lediglich die Feiertage für den englischsprachigen Raum (UK/USA, Kanada und Australien) eingedruckt sind - alle anderen, darunter auch die deutschen, sind lediglich durch ihre Länderkürzel (B, D, F usw.) gekennzeichnet. Das macht es schwieriger, auf den ersten Blick zu sehen, dass ein Tag Feiertag ist - was ja bei der Planung von Aktivitäten (und Einkäufen) durchaus wichtig sein kann!

Besonders kompliziert wird es bei den Feiertagen, die nicht in allen Bundesländern gelten: Ist Euch aufgefallen, dass der 31. Oktober 2011 (Reformationstag) im multilanguage W2P als Feiertag gekennzeichnet ist, nicht jedoch der 1. November?

Natürlich kann man sich damit behelfen, die Feiertage, die einen betreffen, am Anfang des Jahres zu kennzeichnen - z. B. mit Textmarker oder einfach mit einem farbigen Kreis um das Datum. In den Kalendarien der Professional-Linie sind übrigens die Feiertage - wie auch die Sonntage - rot gekennzeichnet.

Wer bei Filofax registriert ist, kann (unter "Mein Kundenkonto") auch eine (englischsprachige) Liste der weltweiten nationalen Feiertage aufrufen.
Zusätzlich enthält der Info-Teil des Kalendariums eine Übersicht über die Feiertage der Weltreligionen; die europäischen/internationalen Feiertage kann man der Liste der EU-Mitglieder bzw. den Internationalen Informationen entnehmen. Das multilanguage Kalendarium hat zusätzlich eine Liste der Notable Dates, also der Feier- und Gedenktage in den englischsprachigen Ländern.

Schaut Ihr gelegentlich, zum Beispiel bei der Urlaubsplanung, vielleicht aber auch bei geschäftlichen Kontakten ins Ausland - oder einfach aus Neugierde - in diese Listen?

Und falls Ihr ein multilanguage Kalendarium verwendet (das ja bei den meisten Filos mitgeliefert wird): markiert Ihr die Feiertage zur besseren Übersicht?

Fändet Ihr es gut, wenn das "normale" Filofax-Kalendarium auch eine farbige Kennzeichnung von Sonn- und Feiertagen hätte? Oder ist Euch das zu "bunt"?

13. August 2011

Speakers' Corner Saturday - 73

Sind Linkshänder anwesend?

Na, dann mal alles Gute - heute ist nämlich Weltlinkshändertag! Dieser wird seit 1976 jedes Jahr am 13. August gefeiert:
"Der US-Amerikaner Dean R. Campbell, der 1975 "Lefthanders International", die weltweit erste Vereinigung für Linkshänder, gründete, wählte den Aberglauben verballhornend, welcher sich um Linkshändigkeit rankt, den 13. August für den "Internationalen Linkshändertag". Im Jahre 1976, in dem dieser Tag erstmals gefeiert wurde, fiel der 13. August nämlich auf einen Freitag!"
(Quelle: www.linkshaenderseite.de)
Ich bin, wie Ihr wisst, selbst Linkshänderin und weiss, was es bedeutet, in einer "verkehrten" Welt zu leben.

Aber natürlich dürfen auch die Rechtshänder erzählen, was es in Sachen Filofax diese Woche Neues gibt!

12. August 2011

Slimline Zip

Wenn der Sketch Zip und der Metropol Slimline ein gemeinsames Kind hätten, dann wäre es... - der Pennybridge.


Warum ich im Urlaub in Schweden dann doch nicht, wie geplant, den Journey, sondern den Pennybridge gekauft habe, habe ich Euch ja gestern schon erzählt.

Der Pennybridge vereint auf wundersame Weise die Vorzüge eines Slimline mit denen eines Zip: einerseits ist er schmal und leicht (wobei die "Compact"-Größe mit 15 mm Ringmechanik etwas größer ist als Slimline mit 11 bzw. 13 mm) - andererseits schützt der umlaufende Reißverschluss Einlagen und lose Zettel davor, zu verknicken oder gar verlorenzugehen.

Die vielen Fächer innen - eines davon mit Reißverschluss - machen den Pennybridge zu einer optimalen Reisebrieftasche.

Allerdings erfordert die schlankere Ringmechanik die Beschränkung auf das Wesentliche: was im Urlaub ja kein Nachteil sein muß.

Nachdem ich den Pennybridge in Göteborg gekauft habe, habe ich am Abend im Hotel damit herumgespielt. Enthalten war ja nur das schwedische Wochenkalendarium. Natürlich würde nicht der ganze Inhalt des Domino Slate, der mich bis dahin begleitet hatte, hineinpassen. Und da wir auf Reisen waren, hatte ich auch nicht meine komplette Auswahl an Filofax-Kalendern und Einlagen zur Hand: den Monatskalender jedenfalls habe ich schmerzlich vermisst.

Also habe ich zunächst einmal nur das hineingepackt, was ich unterwegs brauche: Tagespläne (D2P), Reise-Infos/Adressen, Notizpapier - und den Rest im Domino und im Hotel gelassen.
Nachdem ich in den Pennybridge eingezogen war, habe ich allerdings festgestellt, dass die Stiftschlaufe, obwohl elastisch, völlig nutzlos ist: da der Pennybridge mit etwa 12 cm schmaler ist als ein "normaler" Filo - und deutlich schmaler als der Sketch Zip mit ca. 14,5 cm - geht der Reißverschluss nicht zu, wenn man einen Stift hineinsteckt!


oben: Pennybridge, unten: Sketch Zip

Ich muss gesehen, dass das eine ziemliche Enttäuschung war - abgesehen davon ist er nämlich perfekt: Die Steckfächer sind optimal für Hotel-Keycard, Tickets, Visitenkarten, Belege - und Dinge wie Zuckertütchen usw., die ich immer als Souvenirs mitnehme. Und er ist ganz leicht und flach.

Das Kunstleder mag zwar weniger hochwertig aussehen, ist aber unempfindlich gegen Kratzer; gerade auf Reisen ist das ja durchaus wichtig.

Ich habe mir also im Urlaub damit beholfen, den Stift separat in der Handtasche aufzubewahren. Soweit, so gut.

Aber würde ich den Pennybridge auch zuhause, im Alltag noch mögen - oder schnell in einen Personal zurückkehren?
Einerseits bin ich daran gewöhnt, das W2P-Kalendarium in meinem Filo zu haben plus den aktuellen Monat D2P, jede Menge Notizen zu verschiedenen Themen, Adressen, Fotos... Andererseits: brauche ich das wirklich alles, wenn ich unterwegs bin? Der Pennybridge ist einfach zu schön, um im Regal auf die nächste Reise oder Buchmesse zu warten.

Wir sind jetzt seit zwei Wochen wieder zuhause und ich gebe zu, dass ich seitdem recht viel mit dem Pennybridge herumexperimentiert habe. Mittlerweile habe ich eine gute Lösung gefunden: Der Pennybridge begleitet mich in der Handtasche, wenn ich unterwegs bin. Ich habe den M2P-Kalender für den Überblick plus den aktuellen Monat des D2P: letzteres gibt mir genug Platz für To Dos, Notizen usw. Dazu noch ein paar Blatt Notizpapier, Post-Its, Fotos meiner Lieben - fertig!

Als Brieftasche ist der Pennybridge unschlagbar: Büchereiausweis, Kundenkarten, Belege, Briefmarken sind darin sicher aufgehoben. (Mein Geld habe ich allerdings nach wie vor in der Geldbörse, da ich nicht jedes Mal an der Kasse meinen Filo herausholen will.)

Die übrigen Einlagen des Domino (W2P, Notizen, Projekte, Fotos...) habe ich zusammengelegt mit dem "Household"-Filo, in dem ich auch vorher schon Dinge aufbewahrt habe wie: Geburtstagskalender, Notizen zur Wohnung (z. B. Maße; Bezeichnungen von Leuchten/Patronen/Staubsaugerbeuteln usw. zum Nachkaufen), Passwörter... eben all die Infos, die ich daheim häufiger brauche - aber eben nicht unterwegs. Adressen sind - bis auf ein paar wichtige Nummern für den Notfall - in meinem Adress-Filo.

Und die Stiftschlaufe, höre ich Euch fragen? Naja, der einzige Stift, der hineinpasst, ohne mit dem Reißverschluss zu kollidieren, ist der Pilot Birdie (den ich seit ungefähr zehn Jahren besitze). Für Ringbücher entworfen, lässt er sich wahlweise in die Stiftschlaufe stecken oder an die Ringmechanik anklemmen. Problem gelöst!

Ich habe allerdings festgestellt, dass ich auch mit anderen (schmalen) Stiften, z. B. dem Tombo Onbook (im Foto oben zu sehen) sehr gut zurechtkomme, wenn ich den Reißverschluss nur halb zuziehe.

11. August 2011

Die Qual der Wahl

Den Journey und seinen schlankeren "Bruder", den Pennybridge, gibt es ausschließlich in Skandinavien - schade eigentlich; ich bin sicher, dass er auch im Rest der Welt seine Abnehmer fände.

Ich jedenfalls wollte den Journey haben, seit ich ihn das erste Mal auf Filofax Schweden gesehen habe: ein klassisches Ringbuch mit Druckknopflasche - und einem zusätzlichen Reißverschlussteil hinten, wie bei einer Geldbörse: ideal für die Reise (wie der Name schon sagt), um Papiere, Tickets, Geld etc. aufzubewahren.
Ich hätte den Journey natürlich online bestellen können - aber da wir ja eh unseren Urlaub in Dänemark und Schweden verbringen würden, wollte ich die Gelegenheit nutzen, um ihn "live" zu sehen und anzufassen. Und das war auch gut so...

In Kopenhagen blieb meine Suche zunächst erfolglos - obwohl die großen Kaufhäuser Magasin und Illum wirklich gut sortiert sind in Sachen Filofax. Umso glücklicher war ich, als ich in Göteborg bei Åhléns fündig wurde: beide Modelle, Journey und Pennybridge, waren vorrätig.

Beide Ringbücher sind aus einem weichen, leicht wattierten, matten Kunstleder gefertigt, in den Farben Schwarz und Rot (ein eher dunkles Rot, vergleichbar mit dem Classic) und in den Größen Pocket und Personal bzw. Slimline (Pennybridge). Beide kosten 495 SEK (bzw. 399,95 DKK, was ungefähr auf das Gleiche herauskommt), etwa 53 Euro. Viel Geld für Kunstleder, zugegeben, aber dafür sind sie auch besonders aufwändig gefertigt.

Der Journey in Personal, mit einer 23 mm-Ringmechanik, verfügt über jeweils sechs Kreditkartenfächer plus ein großes Steckfach rechts und links, und eine elastische Stiftschlaufe links. Geschlossen wird er mit einer Druckknopflasche.
Im Reißverschlussfach dahinter bietet er zusätzlich zwei große Hauptfächer mit einem Mittelfach dazwischen, das per Reißverschluss geschlossen wird, sowie zwei Steckfächer: jede Menge Platz also für Tickets, Dokumente, Souvenirs, Visitenkarten und dergleichen. (Die Anordnung der Fächer in Pocket (395 SEK) variiert leicht.)
Gefüllt ist der Journey mit der "skandinavischen" Füllung, die ich Euch schon beschrieben habe incl. 18 Monate Kalendarium und schwarzem Register.

Als ich ihn dann endlich in der Hand hatte, war ich vom Journey, den ich mir so lange gewünscht hatte, allerdings unterwältigt.
Sicher, das Außenfach ist praktisch - aber es macht das Ringbuch auch sehr klobig: stellt Euch einen wattierten Metropol vor mit einer extra "Geldbörse" an der Außenseite. Der Journey sah aus wie ein Backstein aus schwarzem Kunststoff - nichts, was ich ausgerechnet auf Reisen würde mit mir herumtragen wollen. Für einen Geschäftsreisenden, der hauptsächlich mit Flugzeug, Bahn oder Auto unterwegs ist, mag der Journey reizvoll sein. Da wir aber im Urlaub den ganzen Tag auf den Beinen sind (Stadtbummel, Museum usw.), ist er mir zu viel Ballast.

Also habe ich ein Auge auf den Pennybridge geworfen: gleiches Material, gleiche Farben/Größen, gleicher Preis. Allerdings mit dem Unterschied, dass der Pennybridge eine 15 mm-Ringmechanik hat und einen umlaufenden Reißverschluss: ein Zip-Modell, aber schlanker.
Das "Geldbörsen"-Fach befindet sich beim Pennybridge innen: zwei Hauptfächer mit einem Reißverschlussfach dazwischen und insgesamt 14 (!) Kreditkartenfächer sowie ein großes Steckfach.


Rechts hat er eine elastische Stiftschlaufe sowie ein weiteres Steckfach über die ganze Länge - und ein zusätzliches Fach außen.

Dabei ist der Pennybridge - dank der Compact-Ringmechanik - wunderbar schmal und handlich. Der Nachteil ist natürlich, dass weniger Einlagen hineinpassen; verkauft wurde er lediglich mit einem schwedischen Woche auf zwei Seiten-Kalendarium und Lineal.
Ich war zunächst etwas unschlüssig, ob ich mit den 15 mm-Ringen glücklich würde. Aber ich wusste auch, dass ich es bereuen würde, ihn nicht zu kaufen.

Wie ich meinen Pennybridge eingerichtet habe und ob er den "Praxistest" bestanden hat, erfahrt Ihr dann morgen.

10. August 2011

Sale bei Filofax Dänemark

Bei Filofax Dänemark gibt es gerade jede Menge interessante Filos zum halben Preis, darunter u. a. den Amazona Personal für 449,50 DKK (etwa 60 Euro), den Deco Personal für 999,50 DKK (etwa 134 Euro) sowie einige Modelle, die in Deutschland bereits vergriffen sind, z. B. Graphic und Urban.

Auch ein paar Accessoires und Konferenzmappen sind im Angebot.

Die Versandkosten werden nach Gewicht berechnet, sie betragen innerhalb der EU 55 DKK (etwa 7,40 Euro) bis 500 Gramm bzw. 83 DKK (etwa 11 Euro) bis 1000 Gramm.

Eine gute Gelegenheit, gleich noch ein paar von den hübschen Einlagen und Registern, die ich Euch schon vorgestellt habe, mitzubestellen...

8. August 2011

Neue Umfrage: Wann kauft Ihr den/die Kalender für 2012?

Zeit für eine neue Umfrage! Heute möchte ich von Euch wissen, wann Ihr Eure(n) Kalender für das kommende Jahr kauft.

Gehört Ihr zu denjenigen, die ihren Kalender kaufen, sobald er im Handel erhältlich ist? Oder wartet Ihr bis zum Ende des Jahres? Vieleicht sogar bis Anfang Januar?

Wisst Ihr schon, welche(s) Kalenderformat(e) Ihr 2012 verwenden werdet? Habt Ihr das optimale Format schon gefunden, oder probiert Ihr gerne neue Formate aus?

Falls Ihr noch eine Entscheidungshilfe braucht: alle Artikel zum Thema Kalenderformate findet Ihr hier.

6. August 2011

Die Kompaktklasse - Update

Keine Sorge, wir reden nicht über Autos...

Filofax hat, wie Ihr ja wisst, in diesem Jahr einen neue Größe eingeführt, nämlich Compact.

Vom Papierformat (171 x 95 mm) entspricht sie der Größe Personal, jedoch mit einer Ringmechanik von 15 mm - damit schliesst Compact die Lücke zwischen Slimline (11 bzw. 13 mm) und Personal (23 mm).

Ein weiterer Unterschied zu den Slimline-Modellen: die Compact-Ringbücher haben eine Druckknopflasche - dadurch sind sie nicht ganz so flach; Einlagen und lose Zettel sind jedoch besser geschützt.

Erhältlich sind drei hochpreisige Ledermodelle, nämlich

  • Regency (199 Euro)
  • Osterley (149 Euro)
  • Luxe* (129 Euro)

    *Der Luxe wird sogar ausschliesslich als Compact angeboten.

    Auch der Chameleon kommt dieses Jahr zusätzlich als Compact, und zwar in den Farben Black, Red und Raspberry. Mit 85 Euro ist er nicht ganz so teuer wie die anderen drei Modelle.

    Die Compact-Größe ist nämlich - in Deutschland - genauso teuer wie ihr jeweiliges Pendant in Personal. In UK ist der Regency in Compact mit 185 GBP zehn GBP billiger als in Personal; der Osterley kostet hier 129 GBP (Personal) bzw. 119 GBP.

    Schade, dass Filofax (bislang) kein preiswertes, nichtledernes Modell mit der neuen 15 mm-Ringmechanik anbietet: ich könnte mir vorstellen, dass einige von uns diese neue Größe gerne einmal ausprobieren würden, ohne gleich ein kleines Vermögen dafür zu bezahlen - zumal es sich bei Regency und Osterley um zwei der teuersten Modelle handelt, die Filofax im Sortiment hat.
  • Speakers' Corner Saturday - 72

    Der Sommer lässt ja dieses Jahr einiges zu wünschen übrig, was? Ich hoffe, Ihr genießt das Wochenende trotzdem!

    Macht Ihr eigentlich Notizen über das Wetter in Eurem Filo? Dieses Thema kommt auf Philofaxy immer wieder mal zur Sprache - und ich bin überrascht, wie viele Leute tatsächlich Notizen - oder Zeichnungen - zum Wetter machen. Vielleicht ist das aber auch "typisch britisch"?

    Aber wie jeden Samstag könnt Ihr heute natürlich über alles plaudern, was Ihr in Sachen Filofax so auf dem Herzen habt!

    5. August 2011

    Herzilein



    Der Heart war eines der neuen Modelle 2010 - und eines der wenigen, das es nicht ins deutsche Sortiment geschafft hat; wie übrigens auch der Songbird, leider.

    Ich hatte den Heart vergangenes Jahr in Brüssel (für 35 Euro) gesehen, aber nicht gekauft, da ich zu der Zeit gerade auf den Malden "gespart" habe, den ich mir ja dann aus London mitgebracht habe.

    Als ich sah, dass der Heart bei Filofax Schweden von 295 SEK (etwa 33 Euro) auf 149 SEK (ca. 17 Euro) reduziert ist, habe ich gleich beschlossen, mir dieses Jahr einen als Urlaubsandenken mitzubringen... zumal er, soweit ich weiß, discontinued wird.

    Und das Beste: in Skandinavien kommt der Heart (wie die meisten anderen Filos, die ich gesehen habe), nicht mit den üblichen Filofax-Einlagen, sondern mit skandinavischen, die ganz anders aussehen! Doch dazu später mehr.

    Bei Illum in Kopenhagen habe ich den Heart dann für 99,95 DKK entdeckt, umgerechnet etwa 13 Euro... - natürlich ist er gleich in mein Einkaufskörbchen gepurzelt.

    Der Heart - den es in den Größen Personal (UK: 26 GBP) und Pocket (UK: 24 GBP) und in den Farben Pink und Yellow gibt - gehört zu den preiswertesten Modellen, die Filofax anbietet; er ist auch - neben Apex und Mode - eines der "buntesten" und "jugendlichsten" Modelle. Filofax UK beschreibt ihn so:
    "Passionate about pink? You'll adore Heart's fashionable, fun loving design. Fresh and funky personal organiser with a contrasting elastic closure."
    Der Einband - aus mit farbigen Herzchen bedrucktem Stoff - scheint imprägniert zu sein, allerdings habe ich das bisher nicht getestet...


    Geschlossen wird der Heart - genau wie der Fresco - mit einem kontrastfarbenen Gummiband; und wie dieser bietet er innen keine Kreditkarten-, sondern ausschließlich zwei Steckfächer über die ganze Länge. Anders als der Fresco ist der Heart jedoch - wie der Mode - mit farbigem Vinyl "gefüttert": lila beim Yellow und pink beim Pink. (Der Mode hat allerdings Kreditkartenfächer.)



    Nun aber - endlich - zu den dänischen Einlagen, die ich dazubekommen habe. Über das transparente Trennblatt, das Lineal, die Weltkarte und die Klarsichthülle muss ich Euch nichts erzählen, die kennt Ihr ja alle. Die elastische Stiftschlaufe (rechts) ist ebenfalls lila.


    Anders als bei uns sind die Register in Skandinavien schwarz! Mein Heart hat ein Nummern- sowie ein Adressregister (A-Ö) mitgebracht, für jedes hätte ich einzeln etwa 30 DKK (ca. 3,60 Euro) bezahlt.



    Es gibt übrigens auch noch ein schwarzes Sachregister (Kalender/Info/Privat/Adresser), das ich dann in Malmö gekauft habe.

    Was sofort auffällt: die skandinavischen Einlagen sind cotton cream, und zeigen - abgesehen vom Kalender - fast nur Symbole (To Do, Adressen usw.), was sie für alle skandinavischen Länder - und natürlich auch für uns - kompatibel macht.

    Das mitgelieferte Woche auf zwei Seiten-Kalendarium (leider nur 2011) ist ein dreisprachiges* (Englisch, Dänisch, Schwedisch) mit Linien und einer Stundeneinteilung (8 bis 16 Uhr); Sonn- und (skandinavische) Feiertage sowie die Wochennummer sind in Rot gedruckt.

    Die Infoseiten entsprechen weitgehend den englischen, allerdings gibt es zusätzlich eine Liste der schwedischen Namenstage!


    Enthalten waren außerdem:





    Bis jetzt habe ich den Heart noch nicht benutzt; er ist auf jeden Fall ein wunderbares Urlaubssouvenir - und ich werde schon eine Verwendung finden! Gelohnt hat sich die Anschaffung schon wegen der Einlagen, die einzeln gekauft - ohne Ringbuch! - über 200 DKK gekostet hätten!


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    *Achtung: online werden hauptsächlich einsprachige Kalender (Dänisch oder Schwedisch) angeboten. Das ist jedoch nicht so dramatisch, weil sich die Monatsnamen (Januari, Februari...) nicht sehr von unseren unterscheiden, und die Aufteilung der Wochentage (links Mo-Mi, rechts Do-So) der gewohnten entspricht. Hier findet Ihr ein dreisprachiges Wochenkalendarium (Juli 2011 - Dez. 2012) wie oben beschrieben.

    1. August 2011

    Filøfax, Filøfax, røm pøm pøm pøm...

    Falls Ihr, wie ich, ein Kind der 70er Jahre seid, erinnert Ihr Euch bestimmt an den dänischen Koch aus der Muppets Show. Aber wußtet Ihr auch, dass er in der US-Version The Swedish Chef heißt? Was kurios ist, denn smørrebrød (Butterbrot) heißt auf Schwedisch smörgås. Außerdem haben wir gelernt, dass das schwedische Wort frukost tatsächlich "Frühstück", das dänische frokost hingegen "Mittagessen" bedeutet. "Abendessen" wiederum heißt auf Schwedisch middag.

    Doch nun genug der babylonischen Sprachverwirrung... Ihr wolltet ja etwas über meine Filofax-Erlebnisse erfahren!

    Nachdem wir beschlossen hatten, dieses Jahr nach Skandinavien zu fahren, habe ich natürlich sofort eine Liste der Filofax-Händler zusammengestellt, mich auf filofax.se bzw. filofax.dk mit dem Sortiment vertraut gemacht - und eine Shoppingliste geschrieben.
    Was ich herausgefunden habe:
    • Die skandinavischen Kalendarien und Einlagen sehen ganz anders aus als wir sie im Rest von Europa (und den USA) kennen - und Register gibt's hier in Schwarz!
    • Einige Modelle sind deutlich billiger als in Deutschland, so kostet der Finsbury (Personal) in Schweden 595 SEK, das sind etwa 65 Euro (in Deutschland: 79 Euro); den Personal-Locher gibt's für 345 SEK (etwa 38 Euro) - statt 59,90 Euro bei uns.
    • Nur in Skandinavien gibt es die Modelle Journey und Pennybridge!
    Hier seht Ihr den dänischen (links) sowie den schwedischen Katalog - letzteren könnt Ihr auch online durchblättern.


    Begleitet hat mich übrigens der Domino in Slate, den ich im Juni ergattert hatte - und er hat seine Sache sehr gut gemacht: leicht, handlich, unempfindlich. Zusätzlich hatte ich den Sketch Zip dabei als Archiv für sämtliche Infos, Adressen, Karten usw. - wir waren ja zunächst in Essen, dann in Hamburg, Kopenhagen, Göteborg, Malmö, zurück in Essen, dann noch in Mönchengladbach... Im Domino habe ich jeweils nur die aktuellen Infos etc. mitgenommen.

    Hier sind wir in Kopenhagen.


    Mit Rücksicht auf meinen Schatz - der, sobald er ein Filofax-Regal im Laden sieht, sofort ausruft:"Das hast Du doch schon alles!" -, habe ich mir verkniffen, jeden Shop auf meiner Liste abzuklappern. Einige Buchläden, die als Filofax-Händler geführt werden, fand ich auch eher enttäuschend - schlecht sortiert, die Filos hinter Glas (!), keine Kataloge...

    Eine sehr gute Auswahl bieten die großen Kaufhäuser Illum (wenn auch etwas unordentlich) und Magasin du Nord - und bei beiden gab es auch einen Sale! So habe ich den Heart (der mir schon letztes Jahr in Belgien gefallen hatte) für 99,95 DKK ergattert - das sind etwa 13 Euro. Umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass ein Glas Bier (0,5 l) in Kopenhagen stolze 55 DKK (etwa 7 Euro) kostet! Außerdem hat er die skandinavischen Einlagen mitgebracht, so dass ich diese nicht separat kaufen mußte! Den Heart stelle ich Euch demnächst noch in einer Review ausführlich vor.

    Eigentlich hatte ich auch vorgehabt, ein paar Karten (Kopenhagen, Dänemark, Skandinavien usw.) für meinen Filo zu besorgen; allerdings sind fast alle skandinavischen Karten im Scheckkartenformat (kreditkorts-størrelse) - das Prinzip one size fits all leuchtet mir zwar ein, aber ich habe dann stattdessen einen (kostenlosen) Stadtplan der Tourist Information passend gefaltet und gelocht.

    Den Journey allerdings, in den ich so große Erwartungen gesetzt hatte, habe ich in Kopenhagen nicht gesehen.

    Weiter ging die Reise nach Göteborg. Hier habe ich, wie Ihr seht, einen Filofax-Stadtplan zum Einheften gefunden.


    Bei Åhléns, der schwedischen Kaufhauskette, gab es dann auch den Journey - sowie den Pennybridge. Warum ich mich schließlich für letzteren entschieden habe, erzähle ich Euch ein anderes Mal...