Filomaniac

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5. Juli 2012

Auswertung der Umfrage: Welche(n) Stift(e)...

Im Juni wollte ich von Euch wissen, welche(n) Stift(e) Ihr zum Schreiben in Eurem Filofax benutzt.

73 Stimmen wurden abgegeben, und hier ist das Ergebnis:

Bleistift     13 (17%) 
Kugelschreiber     26 (35%) 
Füllhalter/Tinte    14 (19%) 
Rollerball/FriXion     28 (38%) 
Fineliner/Filzstift   6 (8%) 
Multipen (z. B. Bleistift und Kugelschreiber)  13 (17%) 
Verschiedene Farben (Colour Coding)  19 (26%) 
Sonstiges  0 (0%) 
Egal - was eben gerade zur Hand ist   2 (2%)

Mehrfachnennungen waren möglich - schließlich besitzen ja die wenigsten Leute nur einen Stift.

Die Wahl des "richtigen" Stiftes ist für viele Nutzer fast ebenso wichtig wie die Wahl des Filos selbst. Dabei gilt es, verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, u. a. die Korrigierbarkeit: Kugelschreiber, Rollerball und Co. lassen sich nur durch Tipp-Ex, Korrekturband oder Überkleben löschen - oder man steicht die Einträge einfach durch, was aber gerade in Kalendarien mit wenig Platz (M2P, W1P) schnell unübersichtlich wird. Radierbare Kugelschreiber sind, das ist jedenfalls meine Erfahrung, auch nur eine Notlösung, da die Tinte meist eher blass ist, oft bleiben "Spuren" zurück. Ein guter Kompromiss ist die Nutzung eines "2 in 1"-Stiftes (in der Regel Druckbleistift plus Kugelschreiber), der es erlaubt, wahlweise permanente oder korrigierbare Eintragungen zu machen.

Der beliebte FriXion wiederum (der in der Umfrage "gewonnen" hat), verschwindet durch Wärme - also mitunter auch ungeplant, z. B. im heißen Auto. So manch einer hat da, dem Vernehmen nach, schon unliebsame Überraschungen erlebt. Man kann sich diesen Effekt allerdings auch zunutze machen, indem man z. B. To Do-Listen oder Notzipapier in die Mikrowelle legt. (Ich habe das allerdings noch nicht selbst ausprobiert.)

Ein anderes Problem ist die Qualität der Filofax-Einlagen in Bezug auf die Verwendung von Füllhaltern und Filzstiften: viele Tinten scheinen auf der Rückseite durch, schmieren oder verwischen.  Das cotton cream-Papier ist besser geeignet, leider gibt es hier weniger Auswahl, z. B. fehlt ein DpP-Kalendarium.

Recht beliebt ist offenbar auch Colour Coding, also das Verwenden verschiedener Stiftfarben für verschiedene Lebensbereiche oder Familienmitglieder. Der Nachteil: Hat man, z. B. unterwegs, nicht immer sämtliche Stiftfarben zu Hand, müssen Einträge zunächst mit Bleistift "vorgeschrieben" und später mit der entsprechenden Farbe nachgeholt werden. Eine Alternative wäre die Verwendung von farbigen Stickern (z. B. Markierungspunkten).

Interessanterweise haben nur zwei Teilnehmer (und einer davon war ich) angegeben, dass sie jeden Stift verwenden, der "gerade zur Hand" ist.

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