Filomaniac

Das deutsche Blog für alle Filofax-Fans. - The German blog for all Filofax fans.

Please feel free to comment in English as well!

30. August 2012

Big Brother

In meiner (ständig wachsenden) Filofax-Sammlung ist der Amazona Pocket, den meine Schwägerin mir netterweise letzten Dezember vermacht hat (er war ihr zu klein), der einzige Pocket.

Seht Ihr den Amazona Pocket?

Und deswegen wird er von den anderen Filos gehänselt - man kennt das ja.

Aber die Zeiten sind vorbei - wenn ihm jetzt jemand blöd kommt, dann holt er seinen großen Bruder:

Amazona Pocket und Personal
Ich hatte Euch ja berichtet, dass ich letzte Woche in Nürnberg den Amazona Black in Personal gekauft habe - dank Payback mit etwa 65 Prozent Rabatt. Da musste ich einfach zugreifen, oder?

Wie sein kleiner Bruder ist der Amazona Personal aus glänzendem Rindleder gefertigt, mit einer auffälligen Kroko-Prägung.


Innen verfügt er über fünf horizontale Kreditkartenfächer, mit einem oben offenen Einschubfach dahinter, der sogenannte secretary pocket.



Zum Vergleich: der Pocket hat das gleiche Einschubfach, aber aufgrund seiner Größe nur drei  Kreditkartenfächer, die vertikal angeordnet sind:



Hinten haben beide Modelle eine Reißverschlusstasche mit elastischem Einsatz.



Der Pocket hat zusätzlich ein Rückenfach über die ganze Breite, was praktisch ist, ihm das Flachliegen allerdings schwermacht.


Dafür punktet der Personal mit zwei unterschiedlich großen, ledernen Stiftschlaufen, die (obwohl nicht elastisch) auch tatsächlich groß genug sind für handelsübliche Stifte!

Beide Modelle kommen mit cotton cream Einlagen und braunem Lineal, was ich persönlich zu Black gar nicht so passend finde.

Den Pocket hätte ich mir selbst nie gekauft - meine Größe ist und bleibt Personal! Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich jetzt endlich einen Amazona habe, den ich auch tatsächlich benutzen kann!!


Am Montag bin ich nun vom Baroque in den Amzona umgezogen. Interessant: während der Baroque sein Muster auf der Innenseite vor neugierigen Blicken verbirgt, zeigt der Amazona der Welt, was er hat; als Modell ist er daher auffälliger, sieht aber trotzdem elegant aus. Die Krokoprägung macht das Leder unempfindlich gegen Kratzer etc., was ja immer ein Vorteil ist.

Von der Aufteilung her mochte ich den Baroque lieber, vor allem wegen des Notizblockfaches hinten. Die secretary pocket ist mir allerdings von allen Optionen die zweitliebste. Was die Stiftschlaufe angeht, gewinnt der Amazona das Rennen: nicht nur, dass er zwei Schlaufen bietet - selbst die kleinere Schlaufe (rechts) ist größer als die Schlaufe im Baroque; endlich kann ich wieder all meine Lieblingstifte bei mir haben!
Angenehm überrascht bin ich auch, dass der Amazona bereits nach zwei Tagen flachliegt! Ich hatte erwartet, dass er mehr Training braucht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen