Filomaniac

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12. November 2012

Das DpP Professional als Scrapbook

Auch im kommenden Jahr werde ich bei meiner bewährten Kombination aus Monatskalender (M2P) plus Tageskalender (DpP) bleiben. Allerdings habe ich für 2013 statt des "normalen" DpP das DpP Professional (DpP Pro) gekauft - meine Gründe sowie die Vor- und Nachteile beider Formate habe ich hier bereits ausführlich dargelegt.

Nun hatte ich beim Meet up in München das unverschämte Glück, bei KautBullinger ein DpP Pro 2012 für drei Euro zu ergattern - für mich die Gelegenheit, sofort zur Pro-Variante zu wechseln und zu testen, ob ich damit zurecht komme. Und - wie Nina ganz richtig festgestellt hat - falls es doch nicht funktioniert, könnte ich das 2013er Kalendarium ja rechtzeitig wieder verkaufen.

In meinem Filofax habe ich jeweils zwei bis drei Monate des DpP, die ich zwischen die Seiten des M2P einlege, das sieht dann so aus:


Ich bin also vor drei Wochen vom DpP in die Pro-Variante "umgezogen", und nun kann ich Euch von meinen Erfahrungen berichten.

Der größte Unterschied zum "normalen" DpP ist, dass beim DpP Pro für Samstag und Sonntag je eine ganze Seite zur Verfügung steht.:


Das ist übrigens auch der Hauptgrund, warum ich mich für die Pro-Variante entscheiden habe. 

Nicht, dass ich so viele Termine am Wochenende hätte, aber ich habe im August wieder angefangen, meinen Tageskalender auch als eine Art Scrapbook zu verwenden - also Tickets, Zeitungsausschnitte und andere Erinnerungen einzukleben. Ich hatte das früher auch schon mal gemacht; in den letzten Jahren - genau genommen bis Juli 2012 - hatte ich mein Scrapbook allerdings getrennt vom Kalender geführt: in einem separaten Filo; und auch mal versuchsweise in einem gebundenen Kalender. (Mehr darüber lest ihr hier.) Das hat mich allerdings zunehmend genervt; so dass ich nach dem Urlaub beschlossen habe, wieder beides, Kalender und Scrapbook, zusammenzuführen.

Das sieht dann ungefähr so aus:

... oder so:


... oder auch so.

Ich glaube, Ihr habt jetzt verstanden, was ich meine. (Nicht alle Seiten sind so bunt, ich habe für Euch ein paar besonders "schöne" ausgewählt.)

Ein weiterer Vorzug des DpP Pro: jeweils auf der Rückseite von Sonntag gibt es eine Wochenübersicht über die kommende Woche:



Das hat mich, ehrlich gesagt, zunächst etwas irritiert - ich hatte mir vorgestellt, immer am Sonntagabend die abgelaufene Woche zu archivieren - denn anders als das DpP beginnt das Pro mit Montag auf der rechten Seite. Die Wochenübersicht brauche ich nicht unbedingt, da ich dafür ja das M2P habe - persönlich hätte ich eine Notizseite zweckmäßiger gefunden. Aber im Laufe meiner dreiwöchigen "Testphase" habe ich gemerkt, dass diese Übersicht doch ganz praktisch ist - zumal meine Seiten durch die Scraps doch mitunter etwas unübersichtlich werden. Also archiviere ich halt am Samstagabend jeweils die abgelaufene Woche des Kalendariums.

Auch mit der Aufteilung der Seiten - zwei Felder im unteren Drittel für "Aufgaben/Kontakte" und "Privat" - komme ich besser zurecht als erwartet. Ich schreibe meine ToDos in die linke Spalte, die rechte Spalte ist reserviert für Blog-ToDos, z. B. Posts, die ich schreiben "muss". (Im DpP habe ich die ToDos in die rechte Spalte geschrieben, was auch okay war.)

Es mag (auch) der Reiz des Neuen sein - aber ich bin sehr angetan vom DpP Professional und froh, dass ich es auch für 2013 gekauft habe.

Benutzt von Euch jemand das DpP Pro - oder andere Kalenderformate aus der Professional-Reihe? Wie zufrieden seid Ihr damit?

Kommentare:

  1. ich hab mir jetzt für 2013 das professional geholt bzw. holen lassen (meine schwester war in münchen, ich krieg hier in der pampa fast nix), ich find deine methode super, ich frag mich, ob die kombination woche auf 2 seiten und DpP auch machbar wäre? ich brauch nämlich den wochenüberblick, aber oft wäre es super, wenn ich zu den einzelnen sachen noch etwas dazu schreiben könnte und der platz fehlt im w2p (obwohl ich ja mit a5 unterwegs bin), aber wir sind eine 5köpfige familie und alle termine werden von mir koordiniert... ich glaub ich muss mal in mich gehen.

    lisa

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    1. W2P plus DpP geht super mit dem normalen DpP, weil Donnerstag da auf der rechten Seite ist. Man kann 1 Woche (oder auch mehr) des W2P durch die entsprechenden Seiten des DpP ersetzen, immer mit der rechten Seite (Do - So) beginnend. Mit dem Pro geht es leider nicht auf, weil Donnerstag auf der linken Seite ist.
      Oder halt das komplette W2P einlegen und dazu separat 2-3 Wochen DpP. Nachteil: man braucht zwei Lineale.

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  2. danke für diesen Einblick. Toll mal erlaubterweise in fremden Tagebüchern stöbern zu dürfen :D Ich führe ja auch ein ähnliches Scrapbook. Für mich war der seperate A5 echt die beste Entscheidung ich genieße das mehr an Platz sehr. Aber natürlich hat auch deine Variante ihre Vorzüge.

    @Lisa
    Ich kombiniere W2p und DpP. W2p ist meine Hauptkategorie. In einem hinteren Register habe ich seperat immer nur die tagesaktuelle Seite dpp manchmal auch ein paar Tage mehr zum vorausplanen für die Detailplanung. Für mich klappt das hervorragend. Ich habe sowohl Überblick als auch Detail. Ich habe auch mal probiert die Tagesseiten zwischen die Doppelseite zu heften, das war mir aber deutlich zu unübersichtlich.

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  3. Oh das freut mich, dass es dir gefällt!! Für 3 Euro ist ja wirklich nichts falsch gemacht.

    Ich nutze im A5 auch das Professional und liebe es.
    Viel Platz an JEDEM (Sa, So) Tag um Tagebuch zu führen oder ToDoListen, Termine, tolle Erlebnisse, Whatever aufzuschreiben.

    Auch die Wochenübersicht hinter dem Sonntag finde ich toll!
    Die ist für mich komplett für Arbeit geblockt. Ich drehe mein Filofax einfach um 90° und so liegt es dann in der Arbeit auf meinem Schreibtisch. Schön jeden Tag untereinander meine ToDos und Termine aufgeschrieben. Funktioniert hervorragend.

    Uuuuund ich mag´s dass es den nötigen Klecks Farbe mitbringt, um mich nicht zu Tode zu langweilen, wenn ich es täglich stundenlang "anstarren" muss ;)

    Hab ja auch mein selbstgemachtes Monatskalendarium an die Farbe angepasst. So ein schönes blasses Rot. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Und trotzdem genug um mich bei Laune zu halten.


    @Lisa
    im A5 Format könntest du die integrierte Wochenübersicht des DpP vielleicht wirklich als Familienplaner nutzen können.
    Mach´ dir einfach vertikale Linien in die Übersicht (für jedes Familienmitglied eine Spalte) und dann hast du eigentlich, wenn du nicht in Größe 50 schreibst, reichlich Platz für Eintragungen.
    Vielleicht auch noch mit Farben arbeiten um z.B. spezielle Vereinstermine, Besuche bei XY, etc. hervorzuheben....
    Kann man deine momentane Planung irgendwo sehen?

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  4. Hi Iris,

    I live very close to Germany, and often go to german stationary shops to browse their filofax collection (almost inexistant in france where i live), and in september, I purchased WO2P + DPP inserts for 2013 in this very "Professional" version : they go SO WELL with my plum osterley and its matching pink Caran d'Ache pen, I really want to use them next year.

    As I wrote elsewhere, I find I don't use my filo so much anymore, on a daily basis, as a planning tool; but I might use my personal again, with the DPP pro refill, as a journal/scrapbook, it's such a nice combo !

    I already tried to journal in the DPP in professional last year, putting personal data (weight, etc) on the bottom left and best/worst thing of the day on the bottom right, but the line-height is too small for my writing : perhaps I should try to jot down notes/reminders/main facts of the day, instead of a "wordy" account ? But I like your idea of a scrapbook : I usually just WROTE... I might try and write a quick summary/mains facts, but also add colours, and pictures, or, I don't know : it might be more "girly" and more fun to look back upon.

    We'll see, but you definitely gave me food for thought.

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  5. Ich hatte auch schonmal überlegt das DpP in Personal zu holen, aber leider geht es nur bis 18Uhr und das ist für Vikare und Pfarrer, die auch häufig Abendveranstaltungen oder Termine haben schlecht.
    In A5 sieht es besser aus. Mein Mann hat da auch so seine Probleme ein geeignetes Format zu finden für Pocket, wegen den Uhrzeiten und noch genug Platz für Notizen (der will eigentlich das Moleskine Tageskalnderformat als Einlagen). Jetzt hat er sich für 2013 einen Moleskine geholt.

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