Filomaniac

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19. Juni 2013

Warum einfach...

... wenn's auch umständlich geht?

Über meine Idee, das DpP in Kombination mit dem W1P zu verwenden, habe ich hier schon ausführlich berichtet. 

Als ich neulich in München war, gab es bei Kaut Bullinger verschiedene 2013er Kalendarien zum (ungefähr) halben Preis. Die meisten Formate habe ich eh schon - oder weiß, dass sie mir nicht taugen -, aber da gab es das W1PN (Woche auf einer Seite mit Notizen), und ich konnte der Versuchung nicht widerstehen. 

Es ist nämlich so: als ich an Pfingsten die Idee mit dem W1P hatte, habe ich zwei Tage lang hin und her überlegt, ob ich W1P oder W1PN nehmen soll. Ich hatte mich dann, bekanntermaßen, für W1P entschieden - das war nun die Gelegenheit, die andere Variante auch noch zu testen. (Ich hatte es übrigens im Februar 2011 schon einmal gekauft, damals aber nicht in Kombination mit dem DpP genutzt - das funktioniert ja nur mit dem DpP Professional.)

Für W1P spricht, dass es nur halb soviele Seiten hat: das hält den Filo schlank. Außerdem ist es, im Gegensatz zum W1PN, einsprachig - die Wochentage in fünf (!) Sprachen nehmen schon recht viel Platz weg; zudem sind nur die Feiertage für UK, die USA und Kanada eingetragen, alle anderen lediglich als Länderkürzel. Im W1P fällt es daher leichter, deutsche Feiertage auf einen Blick zu erkennen, was die Planung erleichtert. 

Andererseits: das W1PN bietet pro Woche eine zusätzliche Notizseite. Natürlich kann man diesen Effekt im W1P bei Bedarf durch das Einlegen von zusätzlichem Notizpapier auch erzielen. Aber: weil jede Woche auf der linken Seite ist, kann man immer genau eine Woche des DpP durch die entsprechende Seite des W1PN ersetzen. Beim W1P geht das, logischerweise immer nur mit je 2 Wochen. (Gerade Woche = rechte Seite, ungerade Woche = linke Seite)
Da mein DpP aber durch zusätzliche Post-Its, Tickets und andere Souvenirs ganz schön aufgebläht wird, genieße ich es, jeweils am Sonntagabend die zuende gehende Woche zu archivieren. Außerdem sind mir diese Seiten, die ich liebevoll gestalte, kostbar - also möchte ich sie nicht wochenlang mit mir herumtragen. 

Nun hatte ich ja erst Ende Mai die Termine etc. für Januar bis Mai fein säuberlich im W1P nachgetragen (mit verschiedenen Stiften, damit es "authentisch" aussieht) und keine Lust, das alles noch mal zu machen. Also habe ich in meinem Filo diesen Teil des W1P behalten und ab Juli das W1PN einheftet (für Juni habe ich ja das DpP). Der Vorteil: ich habe ab Juli Platz für Notizen (für spätere Todos oder Ähnliches) oder Post-Its. 

Jeweils am Ende einer Woche werden die Seiten des DpP archiviert und durch eine Seite W1PN bzw. (nach zwei Wochen) durch das W1P ersetzt. Da ich dort nur Termine - und gelegentlich mal eine wichtige Notiz oder ein Todo - eintrage, ist das "Synchronisieren" der Kalender kein Hexenwerk. (Und, wie der Rheinländer sagt: "Isch machet ja jern!")

Klingt kompliziert? Ja, vielleicht - aber wie gesagt: warum einfach...?

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