Filomaniac

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30. Oktober 2013

Welchen Kalender für 2014? (2): Wochenkalender

Allmählich wird es Zeit, sich über den (bzw. die) Kalender für das nächste Jahr Gedanken zu machen. 
In der letzten Woche habe ich Euch die verschiedenen Varianten der Jahres- und Monatsplaner vorgestellt. Heute schauen wir uns die Wochenkalender an, nächste Woche geht es dann um den Tageskalender.

Das Wochenkalendarium ist wohl das beliebteste Kalenderformat - es bietet genug Raum für Eintragungen und nimmt trotzdem wenig Platz im Organiser ein, so dass man ohne Probleme das ganze Jahr einlegen kann. Die meisten Filos werden mit einem Woche auf zwei Seiten-Kalendarium (W2P) geliefert.


1. Woche auf einer Seite (W1P)
Wer pro Tag nur wenige Termine hat, kommt mit der Woche auf einer Seite aus - die in den Größen Mini, Pocket, Personal (deutsch) und A5 (mehrsprachig) erhältlich ist; in Pocket und Personal wahlweise auch in cotton cream (mehrsprachig). 

Für das W1P-Format spricht, dass es nur halb soviele Seiten hat wie das W2P: das hält den Filo schlank.  Auch für den Slimline/Compact ist dieser Kalender (oder alternativ der Monatskalender) die beste Wahl. Allerdings ist der Platz recht begrenzt, auf Notizen oder Todos muß man da verzichten. 


2. Woche auf einer Seite mit Notizen (W1PN)
In der Größe Personal (die ohnehin die meiste Auswahl bietet) gibt es zusätzlich die Variante Woche auf einer Seite mit Notizen, wobei dem Wochenkalendarium jeweils eine (linierte) Notizseite gegenüberliegt. 


Dadurch bietet das Format zwar auch wenig Platz für Termine - aber viel Platz für Notizen, die (anders als beim W2P) nicht notwendigerweise einem bestimmten Tag zugeordnet sein müssen. Man kann auch Todos dort notieren und hat sie neben den Terminen im Blick; man kann Post-Its aufkleben, ohne die Wochenübersicht zu verdecken. Wer mag, klebt kleine Erinnerungsstücke, z. B. Tickets oder Fotos ein.

Dieses Kalendarium ist in Deutschland leider nur in Personal erhältlich - Filofax UK hat allerdings auch A5, Mini und Pocket im Sortiment - und auch nur mehrsprachig; was ein bißchen schade ist, weil die fünfsprachige (!) Angabe der Wochentage viel Platz wegnimmt. 

Natürlich erzielt man den gleichen Effekt, wenn man ein herkömmliches W1P-Kalendarium verwendet und zwischen die Seiten jeweils ein Seite Notizpapier einlegt.


3. Woche auf zwei Seiten (W2P) 
In allen Größen (von M2 bis Deskfax) erhältlich ist das klassische Woche auf zwei Seiten-Kalendarium. Es bietet im Vergleich zum W1P deutlich mehr Platz pro Tag, trägt aber natürlich im Ringbuch auch mehr auf. Selbst in den Slimline lässt es sich einlegen - dann ist allerdings kaum noch Platz für weitere Seiten. 

a.) weiß
In den Größen Pocket, Personal und A5 hat man die Wahl zwischen dem mehrsprachigen, unliniertem und dem deutschen, linierten Kalendarium.


Da das deutsche Kalendarium weniger Platz für die Bezeichnung des Monats und der Wochentage benötigt, hat man Samstag eine Zeile mehr Platz - was ganz praktisch ist, das dieser Tag eh etwas knapp bemessen ist. Die Monatsübersicht ist hier auf der linken Seite (Mittwoch), was auch dem Sonntag mehr Raum verschafft.
Im mehrsprachigen Kalendarium sind die Feiertage für UK, Australien, Kanada und die USA eingetragen, die übrigen nur durch die Staatenkürzel markiert. Das ist zwar interessant - auch hierzulande kennt man ja Halloween oder Thanksgiving inzwischen - macht es allerdings schwieriger, auf den ersten Blick zu erkennen, wann in Deutschland ein Feiertag ansteht; was ja bei der Terminplanung durchaus von Interesse ist. (Ein Problem, das man allerdings leicht lösen kann, indem man am Anfang des Jahres alle für einen relevanten Feiertage markiert. Siehe auch meinen Artikel zum Thema.)

Filofax UK bietet das Kalendarium darüber hinaus auch mit Sonntag als erstem Tag der Woche an.

b.) cotton cream
In Mini (mehrsprachig/unliniert), Pocket und Personal (beide deutsch/liniert) ist das W2P außerdem auch in cotton cream erhältlich. Es hat zusätzlich links oben ein Feld für Notizen ("diese woche" - ja, Woche wird hier seltsamerweise klein geschrieben, was mich wahnsinnig macht!!), wodurch jeder Wochentag gleich viel Platz hat. Wer die unlinierte Variante bevorzugt, wird bei Filofax UK fündig.



c.) Professional
Die Professional-Linie bietet (in Pocket und Personal) ebenfalls ein Woche auf zwei Seiten-Kalendarium. 


Dieses Format ist liniert - wie das deutsche W2P. Es hat links oben ebenfalls ein Feld "Diese Woche", jeder Wochentag (auch das Wochenende) hat dadurch gleich viel Platz, nämlich acht Zeilen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Kalendarium verfügt das Professional über eine Spalte für Aufgaben (Zu Erledigen), die etwa ein Drittel der Breite umfasst - man muß schon sehr klein schreiben, um seine To Dos ernsthaft da hineinzuquetschen. Eine Unterteilung in zwei Hälften - links Termine, rechts Aufgaben - hätte ich zweckmäßiger gefunden.
Die Professional-Serie bietet einen erweiterten Infoteil, für das aktuelle und das folgende Jahr gibt es außerdem jeweils ein Blatt für die Vorplanung.

d.) Rosa
Exclusiv im Online-Shop von Filofax gibt es übrigens auch ein W2P-Kalendarium in Rosa (Mini, Pocket und Personal, nur englisch). 

e.) Spalten
In Personal, A5 und A4 gibt es zusätzlich ein Wochenkalendarium mit Spalten und Zeitleiste - ideal für Leute mit vielen Terminen, denen der Tageskalender zu "groß" ist. In A5 hat man die Wahl zwischen deutsch, mehrsprachig und der Professional-Variante. 

In der Größe Personal (nur deutsch) sind die Spalten allerdings "horizontal" angeordnet (d. h., das Ringbuch muß zum Schreiben um 90° gedreht werden); es fehlt der Platz für To Dos/Notizen. Filofax Frankreich bietet auch ein W2P in Spalten "vertikal" in der Größe Personal an (nur französisch), sowie ein klassisches W2P-Format liniert mit Uhrzeiten.


4. Zwei Tage pro Seite (2DpP)
In den Größen Pocket und Personal gibt es auch das Format Zwei Tage pro Seite (dreisprachig); eine Art Kompromiss zwischen Wochen- und Tageskalendarium, allerdings unliniert und ohne Zeitleiste. 
Hier teilen sich - wie der Name schon sagt - je zwei Tage eine Seite: Montag/Dienstag links, Mittwoch/Donnerstag rechts, Freitag/Samstag wieder links - und weil das nicht aufgeht, bekommt der Sonntag eine halbe Notiz-Seite zugesellt:


Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn die Woche jeweils links mit Notizen (und Montag) angefangen hätte - wie man es vom W2P Professional und dem W2P cotton cream kennt - aber das ist, zugegeben, Geschmackssache.

Mit zwei Blatt pro Kalenderwoche ist das 2DpP zwar doppelt so dick wie das W2P, trägt aber weniger auf als das Tageskalendarium (drei Blatt pro Kalenderwoche) und passt komplett in den Filo. Eine halbe Seite pro Tag bietet reichlich Platz für Termine, ToDos und Notizen. Nachteil: es ist, wie gesagt, nicht liniert und bietet keine Zeitleiste für Termine. 

Mit 15,90 Euro (Pocket) bzw. 17,90 Euro (Personal) ist das 2DpP übrigens genauso teuer wie das entsprechende DpP.




Erzählt doch mal, welches Kalenderformat Ihr verwendet und ob Ihr damit zufrieden seid! Habt Ihr schon einmal mitten im Jahr das Kalendarium gewechselt, weil Euch ein anderes Format zweckmäßiger erschien?


Noch ein Tipp: In den vergangenen Jahren hat Filofax Deutschland im Dezemberversandkostenfrei geliefert. Bedenkt allerdings, dass Bestellungen ein paar Tage länger dauern können als gewohnt - und das beliebte Artikel eventuell vorübergehend vergriffen sind.

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