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6. November 2013

Welchen Kalender für 2014? (3): Tageskalender

Nachdem wir uns in den letzten beiden Wochen mit den verschiedenen Jahres- und Monatsplanern sowie Wochenkalendern beschäftigt haben, geht es heute - Ihr ahnt es bereits - um das Tageskalendarium.

1. Ein Tag auf einer Seite (DpP)

Wer täglich viele Termine, Aufgaben oder Notizen hat bzw. seinen Kalender auch als Tagebuch/Scrapbook verwendet, braucht (mindestens) eine Seite pro Tag.

Das klassische DpP-Kalendarium (Pocket, Personal, A5, Deskfax, A4) bietet pro Tag zwei Spalten: die linke mit Zeitleiste (8-20 Uhr) zum Eintragen von Terminen; die rechte kann für To Dos oder Notizen genutzt werden. Natürlich findet man auch die KW, Feiertage, Mondphasen sowie den aktuellen und den folgenden Monat als Übersicht. In cotton cream ist das Tagesformat leider nicht erhältlich.



Mit 3 Blatt pro Woche braucht dieses Tagesformat am wenigsten Platz. Der Nachteil: Samstag und Sonntag teilen sich eine Seite. Wer auch oder gerade am Wochenende viele Verpflichtungen hat, wird damit nicht auskommen. 

Obwohl das Tageskalendarium komplett ins Ringbuch passt, empfiehlt es sich, max. 2-3 Monate einzulegen und die Kalenderblätter regelmäßig auszutauschen. Das kann man z. B. wöchentlich machen, indem man immer die abgelaufene Woche entnimmt und dafür hinten einen neue einfügt, oder auch monatlich, vierteljährlich - wie es einem am besten passt.

Für den Überblick ist der Jahresplaner eine optimale Ergänzung. Ich persönlich verwende allerdings lieber das M2P und lege jeweils den aktuellen und nächsten Monat des DpPs ein.

Neben der Funktion als Terminplaner bietet sich der Tageskalender als Tagebuch an; man kann Zitate hineinschreiben, ein Ernährungs- oder Trainingstagebuch führen - oder auch eine Art "Scrapbook" daraus machen, indem man Tickets, Zeitungsausschnitte, Sticker und sonstige Erinnerungen hineinklebt oder auch -zeichnet.




2. Ein Tag auf einer Seite Professional (DpP Pro)

Die Professional-Version (nur Personal, A5) bietet darüber hinaus separate Felder für Ziele, Aufgaben/Kontakte und Privat. Samstag und Sonntag erhalten jeweils eine eigene Seite; auf der Rückseite des Sonntags gibt es jeweils eine Übersicht über die kommende Woche. Dadurch umfasst jede Kalenderwoche allerdings vier Blatt, was das Kalendarium um ein Viertel dicker macht als das herkömmliche (s. oben), das mit drei Blatt auskommt. Durch diese Aufteilung der Wochentage ist es möglich, jeweils abgeschlossene Kalenderwochen einzulegen. (Beim "nomalen" DpP beginnt die Woche mit Montag auf einer linken Seite.)

Das Layout - mit einem dezentem Rosa - ähnelt dem von Chronoplan. Sonn- und Feiertage sind in Rot hervorgehoben:


Wie das "normale" Tageskalendarium hat das Professional den aktuellen und den kommenden Monat als Übersicht sowie die Angabe der Tageszählung (heute z. B.: 310-55) und der Feiertage (internationale Feiertage als Ländersymbole). Zusätzlich gibt es jeweils auf der linken Seite zwei Zeilen für "Ziele". Die Zeitleiste geht nur von 8 bis 18 Uhr (im herkömmlichen Kalendarium: 8-20 Uhr) mit einer Spalte zum Abhaken. Ärgerlich für all,e die viele Abendermie haben - oder wie ich, gerne das TV-Programm notieren.

Im unteren Drittel der Seite gibt es zwei Spalten: für Aufgaben/Kontakte sowie Privat, jeweils mit Symbolen für Telefon/Brief/Mail zum Ankreuzen. (Im Format A5 ist dagegen die linke Spalte für Termine, die rechte für Kontakte usw. vorgesehen.) Für das aktuelle und das kommende Jahr gibt es außerdem jeweils ein Blatt für die Vorplanung.

Interessant ist auch der erweiterte Infoteil: zusätzlich zu den Seiten, die man von den "normalen" Kalendarien kennt - Schulferien, Feiertage, Länderinfos usw. - beinhaltet die Professional-Serie u. a. Notruf-Service In- und Ausland sowie Geschäftsvokabular Englisch und Französisch (3 Seiten).



3. Ein Tag auf zwei Seiten (D2P)

Für alle, denen selbst das Tageskalendarium noch nicht genügt, hält Filofax - nur in der Grösse Personal - zusätzlich eine D2P-Version (dreisprachig) bereit: hier ist die Zeitleiste auf der linken Seite, während die rechte Seite eine nummerierte sogenannte "Prioritäten"-Liste (also ToDos) bietet, die etwa zwei Drittel der Seite einnimmt, und ein liniertes Feld für Notizen. 


Eine Kalenderwoche umfasst damit sechs Blätter - dopopelt so viele wie das DpP-Kalendarium. Um das komplette Jahreskalendarium abzuheften, braucht man demnach zwei Filos! Oder man könnte die nicht mehr bzw. noch nicht aktuelle Jahreshälfte anderweitig, z. B. in einer Schachtel, aufbewahren.

Feiertage sind nur für den englischsprachigen Raum eimgetragen, ansonsten lediglich als Länderkürzel. Die Uhrzeiten sind im 12 Stunden-Format angegeben, wie es in UK üblich ist, also 8 bis 8 Uhr (statt wie bei uns 8 bis 20 Uhr).

Am Wochenende steht jeweils nur eine Seite pro Tag zur Verfügung - offenbar kann sich bei Filofax niemand vorstellen, dass Menschen auch am Wochenende "Prioritäten" haben - sei es in der Familie, in Verein, Ehrenamt oder Gemeinde; oder beim Abarbeiten der Haushaltspflichten, die unter der Woche zu kurz gekommen sind. Wer gar nicht auf die ToDo-Liste verzichten mag, kann jeweils am Wochenende ein Blatt der "normalen" ToDo-Liste einlegen.

Durch die Trennung von Terminen, ToDos und Notizen wird der Tag natürlich übersichtlicher. Die Einteilung der ToDo-Liste in Felder (die etwa den Umfang von zwei Zeilen der linken Seite haben) macht es allerdings schwieriger, zu den Aufgaben noch Notizen oder Unteraufgaben zu notieren - etwa ein Telefonat, bei dem mehrere Fragen geklärt werden sollen. Persönlich hätte ich eine simple linierte Seite, auf der nach Belieben Aufgabenlisten, Notizen, Zeichnungen, Erinnerungsstücke (Zeitungsartikel, Tickets...) Platz finden, zweckmäßiger gefunden. 



Noch ein Tipp: In den vergangenen Jahren hat Filofax Deutschland im Dezemberversandkostenfrei geliefert. Bedenkt allerdings, dass Bestellungen ein paar Tage länger dauern können als gewohnt - und das beliebte Artikel eventuell vorübergehend vergriffen sind.

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