Filomaniac

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22. August 2014

Zip, Zip, hurra!

Über unsere Facebook-Gruppe bzw. den dazugehörigen Marktplatz habe ich schon mehrere tolle Filos gefunden - den Finsbury in Grey, den Malden in Purple,  zuletzt den Aston...

Anfang August habe ich wieder etwas Großartiges gefunden, nämlich einen Zipped Finsbury in Black
Simone hatte mehrere Modelle angeboten, und ich hatte mich zuerst für einen Hampstead interessiert - allerdings hat eine schnelle Internet-Recherche ergeben, dass dieser hinten die gleiche Reißverschlusstasche hat, die mich schon beim Kendal in den Wahnsinn getrieben hat, weil die Einlagen jedesmal daran festhingen. 

Aaaaaber... da war doch auch noch ein Finsbury Zip? Tatsächlich hatte Simone mir den im April schon einmal angeboten, und ich Dusseltier hatte dankend abgelehnt. Wie Ihr wisst, war ich ja lange Zeit kein Fan des Finsbury - das hat sich erst mit dem Fins in Grey geändert.

Warum also nicht einmal einen Zipped Finsbury ausprobieren? Mit Schwarz macht man ja nie was verkehrt, und der Preis, 30 Euro, war auch unschlagbar. Außerdem hatte ich schon länger mit dem Gedanken gespielt, mal einen Zip aus Leder zu testen... (Letztes Jahr hatte ich eine Zeit lang die fixe Idee, den Holborn Zip in Black unbedingt zu brauchen. Er war mir allerdings zu teuer, und wie man hört, liegt er ja auch nicht flach.)

Den Finsbury in der Zipped-Variante - leider discontinued - gab es in Deutschland als Mini (69 Euro), Personal (89 Euro) und A5 (129 Euro). Im Katalog erscheint er 2011 zum letzten Mal. Es gab ihn auf jeden Fall in Black, Red, Brown und Pink, möglicherweise auch noch in anderen Farben. (Anschauen - aber leider nicht kaufen - kann man ihn u. a. bei Filofax Singapur.)

Der Fins hat sich also im Rheinland auf den Weg gemacht und ist - laut Sendungsverfolgung mit einem Umweg über Hamburg (die Wege der Post sind unergründlich) - zu mir in die Oberpfalz gereist:


Simone hat noch ein paar Büroklammern aus dem aktuellen Tchibo-Bastelsortiment dazugepackt:


Ich war sofort verliebt:


Erster Eindruck: der Finsbury Zip ist viel schmaler und weniger klobig als der Sketch Zip, kaum größer als der Finsbury Grey.


Das leicht genarbte, glänzende Rindleder ist unempfindlich gegen Kratzer. 
Auf der Vorderseite hat er (wie die meisten Reißverschlussmodelle) ein Einschubfach - praktisch, um schnell z. B. einen Beleg oder ein Ticket zu verstauen, ohne den Reißverschluss zu öffnen. Ein kleines Notizbuch (hier von HEMA) passt auch rein.


Innen bietet der Finsbury Zip auf der linken Seite sechs vertikale Kartenfächer sowie links und rechts je ein Einschubfach über die ganze Höhe; auf der rechten Seite außerdem eine elastische Stiftschlaufe.


Aber das Tollste ist: kaum war ich eingezogen, lag er - ohne jedes Training - flach! 

Der umlaufende Reißverschluss schützt die Einlagen und ist perfekt geeignet, um lose Zettel, einen zweiten Stift oder z. B. ein Smartphone zu transportieren. 

Anders als ein Modell mit Druckknopflasche lässt sich ein Zip allerdings nicht mit einer Hand öffnen (z. B. beim Telefonieren) - da ich meinen Filo ja jeden Tag unzählige Male zur Hand nehme, um etwas zu notieren, etwas nachzuschlagen oder einfach ein bißchen darin zu blättern, schliesse ich den Reißverschluss nur, wenn ich ihn für unterwegs in die Handtasche packe.

Ich benutze ihn jetzt seit zwei Wochen und habe nicht einmal mit dem Gedanken gespielt, in ein anderes Modell umzuziehen.

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