Filomaniac

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24. November 2015

365/30: The best reasons you can think of...

Das 365/30-Prompt für heute lautet: The best reasons you can think of to convince someone they should use a planner - die besten Gründe, jemanden davon zu überzeugen, dass er/sie einen Planer benutzen sollte.

Angesichts des momentanen Filofaxing-Hypes würde ich wohl sagen: "Einen Kalender (aus Papier) kann man suuuuper mit Washi dekorieren, und Sticker reinkleben, und Haftnotizen in niedlichen Tierformen; und in die Fächer vorne kann man Schleifen und Büroklammern (in niedlichen Tierformen - guck mal: Hirsche!) stecken, und noch mehr Haftnotizen und..."
Pahahahahahaha!




Mal ganz im Ernst: Ja, ich verwende meinen Tageskalender auch als Scrapbook. Aber in erster Linie ist mein Filofax immer noch ein Werkzeug, um nicht zu sagen: mein externes Gehirn. Hier stehen alle meine Termine und Todos; hier habe ich die wichtigsten Telefonnummern und Listen. Details zu offenen Bestellungen und der nächsten Hotelbuchung. Den Erscheinungstermin der nächsten Flow. Den Titel des Buches, das sich meine Mutter gewünscht hat. Eine Liste der Bücher von Stephen King, die ich noch nicht gelesen habe. Das Rezept, das ich einlösen muss. Dazu jede Menge Notizpapier, ein paar Post-Its, Briefmarken, ein Stift - und beim Ausgehen auch mal ein paar Scheine, so dass ich keine extra Geldbörse mitnehmen muss.

Und das Beste: ein Filofax braucht keine Batterien/ Akkus/ Ladegeräte/ Kabel/ Steckdosen usw. Ich könnte damit zwei Wochen in der Wildnis campieren (nicht, dass ich so etwas Absurdes tun würde!), und er wäre immer noch nicht "leer". Und selbst ein 20 Jahre alter Filo, den man auf dem Dachboden findet, funktioniert noch tadellos - das einzige "Update", dass er braucht, sind neue Einlagen. Während das fünf Jahre alte Gadget längst Elektroschrott ist.

Mein Filofax ist beim Aufschlagen sofort startbereit. Während mein Gegenüber noch die PIN seines Smartphones eingibt, die richtige App sucht, auf einer Winztastatur herumdrückt, die Auto"korrektur" korrigiert... habe ich unseren Termin - oder was auch immer - längst notiert. Überhaupt: ich kann mit dem Filo in der Hand telefonieren - und dabei Notizen machen, meinen Kalender konsultieren, Termine eintragen oder eine Information nachschlagen ("Wann war noch mal die Weihnachtsfeier?"), ohne das Telefon aus der Hand zu legen oder die App zu wechseln.

Ich würde vielleicht noch darauf hinweisen, dass man sich aus einer Vielzahl an Ringbüchern, Kalendarien, Formularen, Notizpapier und Zubehör genau den Filofax zusammenstellen kann, der zu den eigenen Bedürfnissen passt. Und wenn man das richtige Formular nicht findet, druckt man es eben selbst aus.

Und nicht zu vergessen: dass so ein Kalendarium eine wunderbare Erinnerung ist, die man aufheben kann - wer blättert schon durch seinen elektronischen Kalender?

1 Kommentar:

  1. Du sprichst mir aus der Seele!!! Genau aus den Gründen bin ich wieder zurück zu einem Filofax gewechselt! Jetzt kleben halt ab und an lustige/nettere Sticky Notes darin und ab und zu klebe ich etwas Washi rein.

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