Filomaniac

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31. Januar 2017

(B)Lackleder

(Sorry wegen des Kalauers, den ich aus der aktuellen Grazia geklaut habe. Ich konnte nicht widerstehen...)

Die Geschichte, wie und warum ich einen The Original Patent Black aus Kanada erhalten habe, habe ich Euch ja letzte Woche schon erzählt.


Hier ist das gute Stück - gar nicht so einfach zu fotografieren, wegen der glänzenden Oberfläche:


Er bringt die üblichen Einlagen mit, wie wir sie seit ein paar Jahren kennen: Wochenkalender (W2P), Todos und Adressen, Notizpapier und ein blau-grünes Nummernregister. Allerdings sind die Einlagen blau-weiß, also: blaue Schrift auf weißem Papier:


Ich hatte das schon auf Fotos gesehen, es scheint aktuell nur bei Filofax USA so zu sein. Da ich allerdings im letzten Herbst einen (deutschen) Jahresplaner 2018 mit blauer Schrift gesehen habe, halte ich es für ziemlich wahrscheinlich, dass das Kalenderlayout auch bei uns für alle Formate umgestellt wird. 

The Original muss ich Euch nicht mehr vorstellen, ich besitze ihn ja bereits seit Juni 2013 in Standard Green und habe hier und hier ausführlich berichtet. Seinen Zwilling in  Yellow habe ich vor drei Jahren verkauft.


Ich habe das Design des Original, das dicke, ungefütterte Rindleder und die Druckknopflasche mit dem Aufdruck immer sehr gemocht, bin mit der Innenaufteilung allerdings nicht glücklich geworden: wegen der Position der Stiftschlaufen und der seltsamen Kartenfächer, die eigentlich nur Schlitze im Leder sind. Die Druckknopflasche war bei der "ersten Generation" des Original (2013) zu kurz - wenn man einen Stift in der dafür vorgesehenen Schlaufe aufbewahrt, liegt er nämlich auf den Einlagen und der Filo geht kaum noch zu.

Warum nun also ein neuer?
Nun ja... ich hatte mich im vergangenen Jahr dabei ertappt, wie ich online - in unserer Facebookgruppe bzw. auf Instagram - die Fotos des Original Patent Black angeschmachtet habe. Im November hätte ich in Nürnberg sogar fast einen gekauft...  Klar: er ist schwarz, und das ist ja nicht der erste Filo, den ich zunächst in einer anderen Farbe gekauft habe, um ihn dann durch einen schwarzen zu ersetzen - ich sage nur: Topaz, Holborn, Aston... Und er glänzt so schön - auch wenn ich wusste, dass man auf der Patent-Oberfläche jeden Fingertapser sieht. Apropos:

"Patent leather is a type of coated 
leather that has a very glossy, shiny finish. The coating process was introduced to the United States and improved by inventor Seth Boyden of Newark, New Jersey in 1818, with commercial manufacture beginning September 20, 1819. Boyden's process, which he did not patent, used a linsend oil–based lacquer coating. Modern patent leather usually has a plastic coating." (Wikipedia)
Filofax hat mittlerweile übrigens bei der Stiftlasche nachgebessert; sie ist jetzt ca. 1 cm länger; außerdem stopfe ich meinen Filo ja nie so richtig voll. Auch die Kartenfächer nutze ich, anders als früher, kaum noch. Warum es also nicht noch einmal versuchen?

Andererseits ist der Original mit inzwischen 89 Euro ganz schön teuer - 2013 hat er "nur" 79 Euro gekostet, aber ich habe ihn dank einer Aktion zum halben Preis bekommen. Darüber hinaus war ich nicht sicher, ob ich mit den besonderen Features des Originals diesmal zurechtkommen würde. Trotzdem ging er mir nicht aus dem Kopf... Ihr kennt das.

Als dann Filofax USA auf Facebook fragte, welchen Filo man sich zu Weihnachten wünscht, musste ich nicht lange überlegen. Allerdings habe ich nicht wirklich damit gerechnet, zu gewinnen!

Und was für ein Schmuckstück er ist:


Den passenden Block für das hintere Fach, das sogenannte Jot Pad gibt's übrigens (noch) bei Filofax im Dreierpack, mittlerweile reduziert auf immer noch ganz schön teure 5,50 Euro. Es scheint allerdings, dass das Flex-System eingestellt wird, zugunsten der Notebooks.

Sogar mit der Stiftlasche komme ich zurecht, da ich kein Register verwende:


Momentan dient mir der Original als Scrapbook, er enthält den Monatskalender (M2P), zwei Monate Tageskalender (DpP) plus Notizen und Adressen - ohne Register. Hier kann ich mich nach Herzenslust mit Stickern, Washi, Scraps (Tickets, Zeitungsausschnitten etc.) austoben. Für unterwegs habe ich nach wie vor das W1PN in meinem treuen Pennybridge.

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